Massenhaftes Bienensterben !!!

  • Jetzt bin ich so richtig schön beruhigt.

    Jetzt versteh ich auch, daß man da erst mal drüber schlafen muß.

    Just in case, sollte man sich schon mal um die Fluglochkeile umsehen zum Verschließen, um ins Reservat abzuwandern.

    Lassen wir uns unterkriegen? Haben wir Rechtsmittel?
    Was ist mit der Sammelklage? (Abgedroschen hinter verschl. Türen?)

    Gruß Simmerl
    Wie geht nochmal der Spruch vom Rumpelstielzchen?

  • Mit Ponchopro gebeizter Mais wächst bei einem Labor in einem Gewächshaus und wird dadurch früher zum Blühen kommen. Dieser Pollen wird dann untersucht werden!!! Aussage des Ministers!
    .....



    Was? Wie jetzt? Solche Daten wurden noch nie erhoben? Weder in Frankreich noch woanders, wo es Bienensterben gab?
    Und was ist mit Poncho Pro?
    Und was ist mit dem Nektar von Raps?
    Und überhaupt: Fragen fallen mir ein .......

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]

  • Moin


    Pollenproben können im Juliu Kühn Institut untersucht werden!
    Auch wir Imker können dort Proben zur Untersuchung einsenden!


    Ich weis nur nicht, was so eine Probe kostet.
    Einfach mal nachfragen. Adresse und Tel. Nr. unter: www.jki.bund.de
    Impressum


    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Es wurden Studien über Clothianidin-Rückstände in Raps-Nektar und Pollen durchgeführt.
    Auch für Mais-Pollen.
    Die Werte habe ich hier im Forum schon reingeschrieben.


    Die ein Studie über Raps, von Richard Schmuck (Bayer, wurde in Frankreich durchgeführt, auf Sommerraps (1998?):
    Aufwandmenge 52 gramm / Hektar bei 5 kg Rapssaat / Hektar.
    Nachweisgrenze : 0,3 ppb
    Bestimmungsgrenze : 1 ppb


    im Raps Pollen 1,7 ppb Clothianidin
    im Raps Nektar, unter der Nachweisgrenze



    in einer anderen Studie von Bayer, aus den USA (2000):
    Selbe Aufwandsmenge
    Selbe Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenze


    im Rapspollen 1,6 bis 3 ppb Clothianidin
    im Rapsnektar 0,9 bis 3,7 ppb


    im Vergleich mit Imidacloprid:
    4,4 bis 7,6 ppb im Pollen
    0,60 bis 0,81 im Nektar



  • ....man vergleiche diese Werte mit denen, die in den toten Bienen (und Pflanzenteilen) gefunden wurden:

    Analyseergebnisse Bienensterben Analyseergebnisse Bienensterben 2008 vom 26.05.2008.

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]

  • Wirkstoffrückstände in Pollen, Nektar und Honig nach Beizung
    und Applikation in die Rapsblüte
    ___________________________________________________________________________
    Projektleiter: Dr. Klaus Wallner




    ....
    In diesem Zusammenhang konnte auch die
    Wirkstoffbelastung mit dem zur Beizung eingesetzten insektiziden
    Wirkstoffs Clothianidin untersucht werden.
    ...
    Das Beizmittel wurde im Bereich der Bestimmungsgrenze
    (1 ppb) nur im Nektar gefunden. Der Pollen war das mit
    Abstand am stärkste kontaminierte Sammelgut der Bienen.

  • Gute Idee, Markus, hier sind einige, die dazu gerade prädestiniert wären!

    Aber entschärft wird das gleich wieder, weil ja die 2,5 fache Menge/bzw.
    Dosis Beizmittel von Poncho pro mitverantwortlich ist und die Haftung verbessert wird und das Sägerät optimiert wird.

    Wir brauchen noch schwerere Geschütze, befürchte ich.

    Grüßt Simmerl