Euodia hupehensis?

  • Moin, moin,
    hat jemand so eine im Garten und kann was zur Frostverträglichkeit sagen?
    Mich würde reizen, daß sie schneller blüht als die andere Euodia...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Häääää:confused:


    Euodia hupehensis = Euodia


    Die lat. Namen haben sich zigfach geändert. Es gibt wohl noch ... danieli, aber sonst ist daß alles das selbe.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :roll: Wie viele Subspezies gibt es denn wirklich?
    Oder der Anbieter hat keine Ahnung, wenn er schreibt "nur mäßig groß werdender Baum, blüht bereits ab dem 4. Lebensjahr"?:oops:

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    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    also mir ist nur der Bienenbaum bekannt.
    Eudodia == Euodia hupehensis == Tetradium daniellii
    Es gibt noch weitere Synonyme. Siehe auch den entprechenden Wikipedia-Eintrag.


    Gruß,
    Martin

  • Hallo Sabi(e)ne,
     
    habe im letztem Jahr eine hupehensis gepflanzt. Leider erst so 1,2m hoch. Da sich kleine Blättchen durchquälen hat sie den Winter wohl überstanden.
     
    Ich hab ihn in unserer Gärtnerei bestellt und auch nur diesen angeboten bekommen. -was natürlich nicht heißt, dass es nicht noch andere gibt.
     
    Viele Grüße
    LULU

  • Hallo Sabine!


    Ich kenne auch nur die 'Normale' und die ist in Norddeutschland unproblematisch. In Braunschweig kenne ich ein Exemplar, was circa 5 m hoch ist. Das ist aber mehr so ein schütterer Baum, der noch genug Licht durchläßt.
    Hätten die Bienen uns nicht gesagt, was das ist, hätten wir den im letzten Sommer gar nicht bemerkt.:-D


    Muß mal gucken, was mein Kleiner macht....:roll:



    lg

  • Moin Sabi(e)ne,


    ich kenne auch nur eine Art, die übersteht allerdings auch den nördlichen Winter (oder das, was davon übrig geblieben ist) sehr gut und wird recht groß. Ich hab in Standnähe mindestens zwei davon, jeweils etwa 5-6 Meter groß, die sich auch schön vermehren.


    Grüße


    Marcus

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Herzlichen Dank allerseits!
    Dann geh ich mal davon aus, daß der Verkäufer recht ahnungslos ist, was Botanik betrifft....:roll: und damit hat sich das dann erledigt.:wink:

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  • Hallo Sabine,
    Bei meinen Elternhaus stehen zwei gleichalte Exemplare.
    Einer vollsonnig, der andere am Waldrand (seit letztes Jahr nicht mehr, der Wald ist weg).
    Im Halbschatten, angeschütteter Lehmboden, ist das Exemplar ein riesiger, fast baumartiger Strauch.
    Etwa sieben m plus X.
    In der Sonne ein zierliches Bäumchen, etwa gerade fünf m.
    Blühen: alternierend, nur alle zwei Jahre.
    Aber dann...
    Die nächsten Exemplare kommen nicht mehr in die Sonne.
    Winterfestigkeit:
    Wenn Du den Verlust einiger Äste verschmerzen kannst...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin, moin,
    hat jemand so eine im Garten und kann was zur Frostverträglichkeit sagen?
    Mich würde reizen, daß sie schneller blüht als die andere Euodia...:wink:


    Hallo Sabine!
    Euodia Hupehensis habe ich seit etwa 13 Jahren 2 Bäume sie sind etwa 4m hoch, und .blühen nicht jedes Jahr: Aber wenn dann ist es ein Eldorado für alle Insekten, die Bäume brummen förmlich. Ich bin der Meinung für jeden Imker ein Muß, wenn er die Möglichkeit dazu hat.
    Der Baum blüht nach der Linde. Der Honig soll scheußlich schmecken. Aber ideal für unsere Völker, im Herbst zur Erzeugung der Winterbiene.
    Noch meine Bemerkungen zum Baum.
    Ursprünglich stammt der Baum aus China, aus der Provinz Humphen. Ich kenne ihn auch als Stinkesche und es ist wirklich indem, sein äußeres Erscheinungsbild entspricht einer Esche, ob es nun wirklich eine ist, dazu bin ich zuwenig Botaniker. Beim Austrieb der Blätter im Frühjahr riecht der Baum unangenehm etwa nach Fuchs, oder wie die Kaiserkrone.
    Ich kenne den Baum seit Mitte der 7ziger Jahre, und war schon zu DDR Zeiten als Honigbaum bekannt, dieser stammte wiederum aus Ungarn.
    Er soll eine sehr tiefgründige Pfahlwurzel haben und auch trockene Jahre gut überstehen.
    Seine Winterhärte ist unproblematisch da unsere Winter sowieso nicht so kalt mehr sind.
    Die Vermehrung ist sehr einfach, denn wenn er blüht bringt er Unmengen von Samen, und der geht im Garten auf wie Unkraut. Unsere milden Winter überstehen die Sämlinge problemlos, es ist möglich das bei den kleinsten die Spitze etwas einfriert. So das ist alles was ich über Euodia Hupehensis weiß. Grüße von Hansi2

  • Hallo Sabine!
    Euodia Hupehensis habe ich seit etwa 13 Jahren 2 Bäume sie sind etwa 4m hoch, und .blühen nicht jedes Jahr: Aber wenn dann ist es ein Eldorado für alle Insekten, die Bäume brummen förmlich. Ich bin der Meinung für jeden Imker ein Muss, wenn er die Möglichkeit dazu hat.
    Der Baum blüht nach der Linde. Der Honig soll scheußlich schmecken. Aber ideal für unsere Völker, im Herbst zur Erzeugung der Winterbiene.
    Noch meine Bemerkungen zum Baum.
    Ursprünglich stammt der Baum aus China, aus der Provinz Humphen. Ich kenne ihn auch als Stinkesche und es ist wirklich indem, sein äußeres Erscheinungsbild entspricht einer Esche, ob es nun wirklich eine ist, dazu bin ich zuwenig Botaniker. Beim Austrieb der Blätter im Frühjahr riecht der Baum unangenehm etwa nach Fuchs, oder wie die Kaiserkrone.
    Ich kenne den Baum seit Mitte der 7ziger Jahre, und war schon zu DDR Zeiten als Honigbaum bekannt, dieser stammte wiederum aus Ungarn.
    Er soll eine sehr tiefgründige Pfahlwurzel haben und auch trockene Jahre gut überstehen.
    Seine Winter härte ist unproblematisch da unsere Winter sowieso nicht so kalt mehr sind.
    Die Vermehrung ist sehr einfach, denn wenn er blüht bringt er Unmengen von Samen, und der geht im Garten auf wie Unkraut. Unsere milden Winter überstehen die Sämlinge problemlos, es ist möglich das bei den kleinsten die Spitze etwas einfriert. So das ist alles was ich über Euodia Hupehensis weiß. Grüße von Hansi2

  • Nochmals herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten!:p_flower01:
    Den an sich Euodia kenne ich natürlich, ich wohne ja nur eine Stunde vom Jäsch weg und war auch schon ein paar mal beim Bienenbaumfest.:wink:
    Bloß bis die sooo groß werden, dat dauert....ich hab winzige Sämlinge und einen 3jährigen Busch. DEswegen hatte ich ja Hoffnung, daß es da eine schneller blühende Sorte gäbe...
    Danke speziell an Lothar für den Schattentipp, dann muß ich mal gucken, wo ich Lehm herkriege, ich hab ja Sandboden....und Halbschatten kann ich auch bieten, zumindest stellenweise.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Das Beste ist Kompost. Ungesiebt und nicht ganz alt. Und - ganz wichtig - eine wirklich große Baumscheibe freihalten und Rindenmulchen. Der Baum hat Probleme mir Konkurenz. Ich habe welche in eine Hecke gepflanzt. Die kommen nicht aus dem Knick. Bäume einzeln in Kompost in der Wiese wachsen wie plötä.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder