vögel die bienen fressen

  • [FONT=&quot]hallo


    hat jemand erfahrungen mit vögeln gemacht die bienen fressen?
    ich meine nicht das ein bienenvolk bei mir in oö durch vögel arg bedrpht wären, aber es würde mich interessieren.


    bei uns sind sperlinge, kohlmeisen, elstern, gartenrotschwanz, grünlinge, kleiber, stare, amseln, drosseln, türkentaube, bachstelze, grünspecht, buntspecht, buchfinken, singdrossel, kiebitze...


    gruss


    werner[/FONT]

  • Hallo Werner,


    also bei mir kann ich regelmäßig die Meisen und Kleiber dabei beobachten, wie sie sich um diese Jahreszeit einzelne Bienen vor dem Flugloch holen. Bei wärmeren Temperaturen und regerer Flugtätigkeit hört das aber auf.


    Mit dem Specht sieht das ansers aus: Der Schaden den einzelne Spechte an Beuten anrichten können ist nicht zu unterschätzen (es gibt hier auch schon ein paar Beiträge dazu, frag mal die Suche). Ich selbst hatte bisher Glück, obwohl wir auch Bunt- und Grünspechte haben.


    Gruß,
    Anderl

    "Wichtig ist, was man tut, und nicht was man sagt." Eragon

  • Moin,


    Bei mir kommen immer die Rauchschwalben und holen sich im Sommer eine Portion Eiweiss zur Brutpflege.
    Trotzdem werde ich auch dieses Jahr wieder meinen Stall für die Rauchschwalben öffnen.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Hi,


    Schwalben etc. merken recht schnell, dass Honigbienen einen bitteren Nachgeschmack in Form der Giftblase haben und lassen es dann. Hornissen machen es wohl anders, da nicht das ganze Tier einfach verspeist wird, sondern gezielt an einem ruhigen Plätzchen der Thorax (Flugmuskel!) vom Restmüll getrennt wird und verspeist wird. Und das mit guter Ausdauer! Aber in unseren Breiten ist noch keine Volk, geschweige denn ein Stand daran zugrunde gegangen.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Moin, moin,
    ich hab ein gläsernes Vordach, worunter sich im Sommer immer jede Menge Insekten fangen. 10cm darunter ist ein Sicherheitsnetz mit 5cm Maschenweite, und das ist dann der Ansitz für Spatzen und Meisen aller Arten, sich an diesem "Büffett" zu bedienen.:-D
    An den tragenden Pfeilern haben wir Nistkästen, so daß der Weg zum Nachwuchs auch noch schön kurz ist.
    Allerdings sind die Fluginsekten nur 2. Wahl, Raupen von den Eichen und Weiden werden entschieden bevorzugt, die sind für den Vogelnachwuchs wohl doch besser verwertbar, zumindest im Babystadium...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin


    Hi,


    Schwalben etc. merken recht schnell, dass Honigbienen einen bitteren Nachgeschmack in Form der Giftblase haben und lassen es dann.


    Das werde ich mir mal ausdrucken und es diesen Sommer den Schwalben hinhängen. ;-)
    Vor 2 Jahren ging das bei mir wie am Fliessband: einmal um die Remise, zack eine geschnappt, ab zum Nachwuchs.
    Da waren geschätzte 20 Elterntiere dran beteiligt, über etwa 2 Wochen.
    Letztes Jahr hab ich das nicht gesehen. Liegt vielleicht am allgemeinen Insektenangebot?


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • danke. spechte sind bei mir auch eher im winter auf futtersuche anzutreffen.
    hauen die auf den beuten rum des klopfens willens, oder haben die auch appetit auf bienen?


    von den schwalben hätte ich mir es nicht erwartet. im moment sind sie aber noch nicht da. wird aber bestimmt nicht mehr lange dauern. ich denke das sich meine bienen beim nachbarn im schwimmteich ihr wasser holen werden, dort tummeln sich auch die schwalben um zu trinken und noch viel mehr um ihr nestbaumaterial anzufeuchten!


    gruss


    werner

  • Meine Bienen gehen im Sommer auch immer reihenweise an unseren Teich zum Trinken - ich glaube, die Verluste die dort die Frösche unter den Bienen anrichten sind wesentlich größer als die aller Vögel zusammen :-)

    "Wichtig ist, was man tut, und nicht was man sagt." Eragon

  • Guten Morgen Ihr alle!
     
    Hat jemand Erfahrung, ob Hühner Bienen fressen (also lebend und so direkt vom Anflugbrett stibitzt?).
    Hab ja zwei dieser Federviecher: Gierig auf alles, was nach Proteinquelle aussieht, und noch dazu frei im Garten rumlaufend (müssen die auch, weil nach immer noch bestehender Aufstallungsverordnung wg. H5N1 funktionieren die als Indikatorhühner, damit meine Enten (2) nicht halterunwissentlich (also MeinerEiner) dieses Virus verbreiten und eine Vogelgrippeepidemie übers Land schwappt). Und: Über Sinn oder Unsinn solcher Verordnungen zu diskutieren ist müßig :-D.
    Ich würd nun aber zu gerne mein baldiges Bienenvolk auch im Garten aufstellen. Geht das hühnertechnisch, ohne dass mir die Bienis zu sehr dezimiert werden (mit gewissen Verlusten muss ja anscheinend meisen-, schwalben- o.ä.-technisch anscheinend eh gerechnet werden)? Oder nur mit Zaun drumrum (fänd ich super unpraktisch)??
     
    Danke im Voraus für etwaige Antworten!
     
    Liebe Grüße, Andrea

    Lernen als Lebensziel... Du lernst jedoch mehr, wenn Du Umwege zulässt!

  • Ich würde das ja einfach mal ausprobieren.
    Wenn du kein Anflugbrett hast an dem sich die Bienen ausruhen und tummeln können und sich dort die Hühner die dicksten und besten Brummer aussuchen können dürfte sich das in Grenzen halten. Sicher werden sich die Bienen ja auch wehren und die Hühner sollen ja dann daoch auch was lernen können.


    Allerdings gibt es im Sommer manchmal Bienenbärte über Nacht. Ob die dann nicht gefärdet sind ist dann schon fraglich. Vielleicht kannst du die Bienen ja erhöht aufstellen, daß die Hühner nicht drankommen können.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • Hallo Drollhos,
     
    das mit Lernfähigkeit der Hühner geht meiner Meinung nur in eine Richtung (zu mindest bei meinen): lecker! was zu fressen! Dafür macht Huhn sogar Hochsprünge (Kein Witz: zumindest bei reifen Johannisbeeren, einer anderen Leidenschaft meiner Huhnis außer Proteine in fliegender oder kriechender Form. Die Beeren, die höher hängen schmecken auch besser als die, die auf Schnabelhöhe wachsen :wink:).
    Und noch höher würd ich die Bienen ungern stellen, bräuchte dann jedesmal ne Leiter, wenn ich an Zarge 3 oder 4 ran muss....
    Draussen übernachtende Bienen sollten kein Problem dabei sein, weil die Hühner nachts im Stall sind.
    Ich hoff´jetzt mal, dass die Mädels den Hühnern nicht schmecken. Und falls doch, tja, werd ich halt mal wieder ne Tour in den Baumarkt antreten... in die Zaunabteilung!:daumen: Die Wirtschaft muss ja angekurbelt werden, gell?
     
    Aber danke fürs Antworten! Werd dann berichten, wie´s ausgegangen ist.
     
    Viele Grüße, Andrea

    Lernen als Lebensziel... Du lernst jedoch mehr, wenn Du Umwege zulässt!

  • Das habe ich ja fast befürchtet.
    Dann denk dran, daß der Zaun vor die Beute muß nicht drumrum.

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!

  • ....ääähm??? Das kapier ich jetzt nicht so ganz? Sorry!
    Zaun vor die Beute: Huhnis würden einfach "hintenrum" gehen... Ich dachte da so eher an einen halbhohen Zaun um die Beute rum, damit ich GRAD noch drübersteigen kann (der auch mit einfach konstruiertem Türl, dafür Záun dnn etwas höher möglich, je nach Attraktivitätsgrad der Bienen...). Oder war das ein Joke und ich steh auf der Leitung?
     
    Liebe Grüße, Andrea

    Lernen als Lebensziel... Du lernst jedoch mehr, wenn Du Umwege zulässt!