Bienenvölker verkaufen welcher Preis ?

  • Hallo Drobi,


    ist natürlich nicht mein Verfahren...


    Besser deswegen, weil weniger Bienen hungers sterben und auch nicht verdursten.
    Sie können ihrer Natur nach leben und fliegen.


    Einfacher, weil nur drei einfache Eingriffe nötig sind.


    Natürlich geht auch Kellerhaft.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.


  • Bei den Ablegern muss man selbst abholen (Zeit, Benzin), zahlt mehr (weil incl. Beute)....


    Moin,


    den KS schlägst du wo ein?:wink:


    Normal kauft man doch Völker ohne Beute....ich würde meine auch immer ohne verkaufen, weil man ja wieder Völker bilden möchte und dann? Neue Beuten kaufen?^^

  • Das ist alles Stuß! Soll doch jeder der will auf geschenkte Schwärme warten.


    Ich warte auch immer drauf, aber bitte keine Vorschwärme mit so alten Königinnen und wenigsten 1,5 kg Jungbienen und bitte bis Ende Februar.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


  • Hallo Peter,
    meine volle Zustimmung! Wer rechnen kann, verkauft nicht unter 120EUR


    Gruß Wolfgang

  • Hallo zusammen,


    jepp, es "rechnet" sich nicht!


    Meine Idee war einfach aus Spaß an der Freude großzügig Ableger (o.ä.) zu machen, zu überwintern und dann den "Überrschuß" im Frühjahr zu verkaufen. Aber leider ist der Überschuß kleiner, als ich dachte und irgendwie hänge ich an meinen Bienen und kann sie gar nicht verkaufen.


    Gruß Jörg

  • Irgendwie verstehe ich die Welt nicht ganz. Billighonigverkäufer werden gebrandmarkt Und Bienenvölker hätte man gerne zum Nulltarif? Preise um 130 € sind eigentlich nur gerechtfertigt, wenn man sein Sicherheitspolster mit altem Wabenbau abstoßen will.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Genau mein Reden!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Der Kaufmann kalkuliert seinen Abgabepreis selbst. Kosten + gewünschter Gewinn pluß Steuern. Mal ganz grob. Zu kucken was der Mitbewerber nimmt führt oft in die Pleite. Man weis ja nicht was der für Kosten hat. Preisabsprachen sind verboten. Damit wäre die eingangsfrage scvhon überflüssig. Wäre da nicht die Angst eventuell weniger zu verdienen als andere. Marktwirtschaft ist aber wenn jeder seinen Preis kalkuliert und der Markt es regelt wie Verkauft wird. Alles andere ist nicht schön.

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Abraxas. Hier hast Du es aber nicht mit Kaufmänner/frauen zu tun sondern mit Hobbyimker wo viele noch nicht mal einen angemessenen Preis für Ihren Honig abfragen, geschweige denn einen vernünftigen Preis für Überwinterte Bienenvölker, mit der Begründung ich mach's ja nur als Hobby. Also Faustregel: Pro Wabe DN 10,00 € Zander 12,00 € Dadant 15,00 €. Zweizarger mindestens 150,00-180,00 € und 500 gr. Honig 5,00 €.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Marktwirtschaft ist aber wenn jeder seinen Preis kalkuliert und der Markt es regelt wie Verkauft wird. Alles andere ist nicht schön.

    Das ist aber eine sehr eigene Definition.


    Bitte bedenkt, daß trotz angeblich vieler Vielbilligerer ich immer mehr Anfragen als verfügbare Völker habe. Wenn bloß die Nachfrage den Preis bestimmte, wäre bei nur 160€ irgendwas falsch.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :Biene:hallo,
    Ich lass die Katze einfach einmal aus dem Sack.
    Auf 2 Zargen überwinterte Völker, werden auf eine Zarge a 10 Waben zusammengedrückt und zum Preis von 140,- Euro Verkauf.
    Nach der Auswinterung, nichterst ende April. über die Futterkranzproben, im Rahmen der Bienen Monitoring US. lässt sich eine zeitige Seuchenfreiheitsbescheinigung besorgen.
    Bei Nachfrage im Umfeld und gleicher Vorgehensweise kostet das Volk 150,- Euro
    Ableger 5 Waben besetzt, 85,- Euro:Biene:
    Nun haben wir kein Könnte,oder Müsste wohl, sondern Fakten,die man annimmt oder sagt, ich mache es anders.
    Ich wünsche Euch und euren Bienen eine Frostfreie Woche.:Biene:


    Gruß Jürgen

  • Es kommt eben darauf an, was der Bieneninteressierte will.


    Henry, ich hatte vor Jahren nicht das Geld mir Völker für 150,- € zu kaufen und war froh, als ich Schwärme geschenkt bekam, ebenso wie uralte Beuten. Ich wollte allerdings auch nicht gleich Mengen an Honig ernten, sondern erst mal imkern lernen.


    Kais Vorschlag ist doch i.O.


    Mittlerweile habe ich 10 Völker und noch kein einziges gekauft. Für mich war genau dieser weg genau richtig.


    Zum Völkerkauf:


    Preise "pro Volk" sind nicht realistisch.
    Es kommt beim Preis schon drauf an, ob die Rähmchen schon 10 Jahre alt sind, ob ich kostenintensive Zuchtarbeit betreibe u.dgl..


    Nun hab ich letztes Jahr wieder ein Zandervolk aufgesetzt, um in meiner weitgehend dadantfreien Gegend den Bedürftigen Imkern Ersatz anbieten zu können. Hab halt aber ziemlich alte Rähmchen benutzt. Ich hätte ein schleches Gewissen dieses Volk für mehr als 100,- € zu verkaufen, wenngleich die Rähmchen sicher noch ein-zwei mal aufgearbeitet werden können.


    Wiederum kann ich verstehen, wenn Henry mit seiner Philosophie, keine alten Rähmchen zu dulden, einen entsprechenden Preis verlangt.



    MfG André