Erster Drohnenflug

  • Hallo Gemeinde,


    am Samstag den 28. März habe ich die ersten Drohnen fliegen gesehen.
    Gestern einen Brutableger ( 1 Brutwabe und 1 Futterwabe ) gemacht.


    auf ein gutes Bienenjahr
    Ralf

  • Hallo Ralf
    wenn das mal gut geht.
    Ich denke das die Natur bei dir nicht weiter ist als bei mir(50 km)
    Was bewegt dich,jetzt schon einen Ableger zu machen?
    Ein aufstrebendes Volk jetzt schon zu schwächen,und dann noch einen so kleinen Ableger?
    Es ist noch zu kalt und die nächsten Tage soll das wetter wieder etwas kälter werden.
    Wie sollen die Bienen die Brutwabe warmhalten ?
    Das kannst du frühstens Mitte Mai versuchen.
    Übrigens habe ich noch keine Drohne an meinem Stand gesehen.
    Gruß
    Helmut

  • Hallo Ralf
    Was soll das, wer rät Dir soetwas. Habt Ihr im Pott tropisches Wetter. Ein Drohne macht noch keinen Begattungserfolg. Auch die nachgezüchteten Weißel sind bestenfalls Notkrüppel und in der Regel nicht zu gebrauchen. Nicht mal für den Sommer ist der Ableger stark genug. Und die Frühtrachternte hast Du Dir ebenfalls verspielt. Eigendlich schade, das Dich keiner richtig beraten hat. Grüß Peter

  • Das kannst du frühstens Mitte Mai versuchen.


     
    Ich finde Ende März zwar auch viel zu früh für einen Brutableger, vor allem auch wenn er nur aus einer Brutwabe besteht. Aber frühestens Mitte Mai ist doch wiederum auch nicht richtig, oder?
     
    Wenn ich mir die Beiträge vom letzten Jahr ansehe, in denen von Schwärmen bereits Ende April, teilweise sogar Mitte April berichtet worden ist, spricht doch einiges dafür bei extrem guter Tracht und warmer Witterung bereits Mitte April einzelne Brutwaben aus verschiedenen Völkern zu entnehmen und damit einen Sammelbrutableger zu bilden, der aufgrund seiner Bienenmasse mit kühler Witterung umgehen kann (natürlich bei guter Fütterung).
     
    Mal sehen, wie sich dieses Jahr entwickelt - wenn es so wird wie das letzte, werde ich wohl wesentlich früher als Mitte Mai mit dem Schröpfen meiner Völker beginnen.
     
    Gruß,
    Andreas

    "Wichtig ist, was man tut, und nicht was man sagt." Eragon

  • Hallo


    wenn man sich so im Netz umsieht und mitbekommt,
    wie geprahlt wird, über aufgesetzte Honigräume und
    beginnde Einlagerung von großen Mengen Nektar.


    Leute, da muss jeder Anfänger Angst bekommen
    und richtig Gas geben.


    Gruß Uwe

  • Hallo Anderl,
    letztes Jahr hatten wir im April sommerliches Wetter.
    Frag mich mal im Mai, was wir diesen April für ein Wetter hatten...:-D
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Peter aus dem Erzgebirge schrieb:

    Und die Frühtrachternte hast Du Dir ebenfalls verspielt.


    Fraglich! - Der Vorteil früher Ablegerbildung liegt doch darin, daß sich das Quellvolk bzw. -völker bald von dem Brutverlust erholen können und es damit nur zu wenig Ernteverlust kommt wenn überhaupt. Ein Bien hat eben Reserven (solange das Wetter mitspielt).

  • Hallo Wabenhansel,
    Honig gewinnt man, den erspart man nicht.
    Brutbeschränkung, darunter kann man sicherlich auch die Entnahme von Brutwaben zählen, ist so eine Sparmaßnahme.
    Weniger Brut - weniger Futterverbrauch - mehr Honig.
    Da mache ich Dir die Gegenrechnung auf:
    Mehr Bienen - mehr Honig.
    Ein Volk mit 60000 Bienen bringt nicht doppelt soviel Honig wie eins mit 30000, sondern etwa dreimal so viel.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.


  •  
     
    1. der Samstag war der 29. März
    2. auch bei mir flogen einige Drohnen, aber
    3. würde ich niemals auf die Idee kommen jetzt Ableger zu machen, da
    3.1 die Völker viel zu wenig Brut haben, als dass sie auf auch nur eine Wabe verzichten könnten,
    3.2 die versuchten Ableger somit mit zu wenig Brut starten und
    3.3 das Wetter um diese Jahreszeit noch viel zu unbeständig ist.

  • :-( Menno, die armen Bienis!
    Um diese eine Brutwabe in den kommenden kalten Nächten warmzuhalten, braucht es mehr Bienen, als du höchstwahrscheinlich dazugegeben hast.
    Ich bin ja schon sehr experimentierfreudig, aber ich habe solche 1-W-Ableger vom 1.5. schon noch an den Eisheiligen 10.-15.MAI verloren, weil die Brut verkühlte und einfach zuwenig Bienen drin waren.
    Zur Kugel zusammengezogen, sind sogar abgefegte Bienen von 6 Waben noch zuwenig...


    Und was ich an dieser "1-Brutwabe"-Methode am meisten kritisiere, ist das völlige Außerachtlassen der Tatsache, daß Bienen in WABENGASSEN leben, und eben nicht AUF Waben. Auf der einen Seite die kalte Außenwand, auf der anderen die kalte Futterwabe - kann mal wer ausrechnen, wieviel Heizleistung man da für 35° für die Brutwabe braucht?
    Mit KS sind wenigstens 4-6 Wabengassen besetzt, da herrschen ganz andere thermische Verhältnisse.


    Wenn du kannst, häng sie wieder zurück, statt sie sterben zu lassen!:-(

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo allerseits,
     
    bei mir sind noch keine Drohnen in Sicht, aber die Volksentwicklung hat trotz Schneeinbruch und schlechtem Flugwetter geradezu Siebenmeilenstiefel angelegt.
     
    Zwei meiner Völker füllen die Zweizarger zu 80 % aus :eek:, eines 60% ( hatte vor vier Wochen Spitzmausbesuch) und ein eingewinterter Schwarm vom Augustende füllt eine Zarge ebenfalls zu 80%, und daß trotz der angespannter Futtersituation der vergangenen Wochen.
     
    Abends hängen bei den 80%ern schon Bienenbärte am Deckel; der Wildbau ist auch nicht ohne...
     
    Meine Idee: Den Schwung der Volksentwicklung bei den starken Zweizargern durch das Aufsetzen von Honigräume nutzen. Aber anstelle von Mittelwänden, werden Rähmchen mit Anfangsstreifen eingesetzt. So kann ich Zeit schinden ohne das Winterfutter anzutasten.
     
    Anregungen und Kritik sind hochwillkommen.

  • Hallo Gemeinde,


    am Samstag den 28. März habe ich die ersten Drohnen fliegen gesehen.
    Gestern einen Brutableger ( 1 Brutwabe und 1 Futterwabe ) gemacht.


    auf ein gutes Bienenjahr
    Ralf


    Gäbe es jemanden außer Dir der dafür verantwortlich ist, würde ich ihm äußerst gerne beim Krawattl nehmen und ihm zusätzlich als echten Volltrottel bezeichnen. Sich mit Tieren zu beschäftigen, bedeutet große Verantwortung für deren Wohlergehen zu übernehmen. Wenn ich dann so etwas nach getaner Arbeit und zu später Stunde zu lesen vorgesetzt bekomme, zweifle ich am Verstand so mancher Tierhalter. :evil:


    Ralf, sei so gut mach das ganze unverzüglich wieder rückgängig, erst dann wünsche ich Dir ein gutes Bienenjahr, OK.

  • Fraglich! - Der Vorteil früher Ablegerbildung liegt doch darin, daß sich das Quellvolk bzw. -völker bald von dem Brutverlust erholen können und es damit nur zu wenig Ernteverlust kommt wenn überhaupt. Ein Bien hat eben Reserven (solange das Wetter mitspielt).


    Hallo Wabenhansel,
    heißt das nicht umgekehrt, wenn ich keine frühen Ableger mache,
    meine Völker sich von keinen Brutverlust erholen können,
    das es zu Ernteverlusten kommt?
    Verlustminimierung durch Auslagerung?!
    Also doch Sparen für mehr Ernte?
    Sparen ist natürlich für einen Lipper ein Thema, wird doch mit der Muttermilch aufgesogen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.