thelytoky

  • hallo,


    entgegen der lehrmeinung das eierlegende arbeitsbienen nur drohnen produzieren ("drohnennmütterchen") ist ja nachgewiesen, dass ein geringer teil dieser arbeiterinnen auch eier legt aus denen wieder arbeitsbienen oder durch nachschaffung königinnen werden.
    das begeistert mich immer wieder!!!


    das ist nichts neues und das thema thelytoky tauchte im forum schon hier auf:
    http://www.imkerforum.de/showpost.php?p=107394&postcount=45
    mit sehr guten links zum thema.


    na ja, jedenfalls ichh stöbere gerade im gerstung (7.auflage) und finde auf seite 108 möglicherweise die beschreibung von thelytoky bei olle gerstungs immen:"da das Auftreten von Drohnenbrutzellen (Buckelbrut) in der Nähe von Nachschaffungszellen bei umweiselnden Völkern, welche w a h r s c h e i n l i c h ursprünglich mit Arbeitsbieneneiern
    belegt waren...".


    wsas meint ihr???


    bis bald molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Ah, danke Archy - diese Seiten hatte ich trotz Suche nicht gefunden. Da wird einem die Theorie so schön um die Ohren geschleudert, dass der Kopp qualmt...puhhh.



    Also, wenn es denn so 1-3 % Prozent sind, war der Anteil denn mal höher ?
    Genetisch gesehen ist es doch ein Vorteil, wenn unbefruchtete Weiseln oder Arbeiterinnen weiselloser Völker doch noch eine neue Eierlegerin zu Stande bringen.
    Ein hoher Anteil an Jungfernzeugung (hoffentlich entwickelt sich sowas nicht beim Menschen...) kann auch ´ne Menge Sorgen und Arbeitszeit einsparen.


    Durch das schnelle Wiederbeweiseln wird diese Eigenschaft ja nicht gerade gefördert. Und das wird seit ~100 Jahren (wer hat bessere Vorschläge?) bei rationeller Imkerei angewendet.


    Gruß molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • hallo,
    also im interesse der arterhaltung ist das ja nicht wirklich, deswgene wahrscheinlich nur so wenig. alle nachkommen sind ja dann klone der mutter, sprich sie haben alle das gleiche erbgut, wie soll es dann zur selektion und evolution, bzw. anpassung an sich ändernde bedingungen kommen.
    mfg jeffrey

  • Nun, guten Morgen liebe Sorgen, seid Ihr auch schon alle wach?
     
    Wenn aus dem unbefruchteten Ei eine Kg. entsteht, wird diese ja, so Gott will wieder befruchtet und wird alsbald, wiederrum ersetzt werden, von den Bienen umgeweiselt, so daß ich in der ganzen Anordnung, durchaus einen Sinn sehe.
     
    Im Gegenteil, gäb es das thelytoky nicht (diese geringe Chance), was bliebe uns da noch für eine Hoffnung.
     
    Fragen wir doch andersrum mal!
    Wer hat dieses Phänomen schon mal an seinen Völkern beobachten können?
     
    WZ mit Rundmaden drin im weisellosen Volk hatte ich schon einigemale,
    eindeutig von Drohnenmütterchen.
    Aber was dann passiert, wenn ich sie gelassen hätte, das wär der springende Punkt.
     
    Nun, gibts da Erfahrungen?
     
    Will der Simmerl wissen.
    (Unser lieber Frieder Hummel weiß da sicher Rat!)