Gentechnik in der Landwirtschaft?Seminar zur Auswirkungen auf Imkerei und Naturschutz

  • Habe aus Mayen eben folgende Einladung erhalt.
    Wird auch endlich mal Zeit, daß sich ein Verband der Sache annimmt. Für uns die Gelegenheit mal zusammenzukommen und gemeinsam etwas gegen die Bedrohung zu unternehmen.


  • Hallo, es ist richtig und wichtig, das derartige Seminare stattfinden. Und das allerbeste daran ist, wenn sie schwerpunktmäßig dort stattfinden, wo auch der GVO-Anbau stattfindet. Z.B. könnte dort jemand u.a. fragen:

    • Was wurde aus den vorjährigen Rapsaussaaten, deren Saatgut mit GVO-Raps illegal kontaminiert war.
    • Die Unerlaubte Freisetzung des GVO-Rapses stellt einen Straftatbestand dar. Was wurde gegen diese Straftat unternommen und kamen die einschlägigen Strafbestimmungen zur Anwendung?
    • Ist das Risikomanagement qualifiziert worden, um in Zukunft derartige Vorkommnisse auszuschließen?

    Daran ließen sich natürlich noch viele andere Fragen anschließen, um aus der Sicht des Gentechnikgesetzes die Ungefährlichkeit, Unbedenklichkeit und Alternativlosigkeit zu diesen innovativen Technologien überzeugend zu kommunizieren.


    Gruß
    Manne

  • Schade, dass Köln so weit weg ist.
     
    Vielleicht können ja ein paar Forumsteilnehmer aus NRW hinfahren und hier berichten, vielleicht gibts ja sogar eine Möglichkeit, die Ergebnisse irgendwo im Netz einzusehen.

  • Hallo, es ist richtig und wichtig, das derartige Seminare stattfinden. Und das allerbeste daran ist, wenn sie schwerpunktmäßig dort stattfinden, wo auch der GVO-Anbau stattfindet. ...


    Das ist ja interessant.
    Hast Du Kenntnisse darüber ob je GVO-Anbau im
    Gartenbauzentrum/Köln-Auweiler stattgefunden hat?
    Ich hatte vor, am besagten Termin dort zu sein. Wäre schön wenn ich verlässliche Informationen diesbezüglich bekäme.


     

  • Hallo Radiolaria,


    nein, leider, diese Kenntnis habe ich nicht.
    Meine Bemerkung ging in die Richtung, dass z.B. in Brandenburg 46%, in Sachsen 24% und in Mecklenburg-Vorpommern 23% des 2008 bundesweit zum Anbau kommenden MON 810 stehen werden, dass die "Fachleute" dafür aber Alibiveranstaltungen auf vielleicht und in der Masse sowie unbelastetem Terrain vorziehen.
    Es ist auch anzunehmen, dass Folgezulassungen bei GVO, bis hin zu Obstbäumen und Nutzhölzern, oft Pollenspender für Bienen, schwerpunktmäßig in den neuen BL ihren Siegeszug beginnen werden...


    Gruß
    Manne

  • Hallo,
    wichtig ist auch die Gesetzeslage in anderen EU-Ländern, die rudern gewaltig zurück, was die Friegaben angeht.
    Selbst die 46% in BB sind ja nicht 46% der Anbaufläche (zum Glück!!!), es sind nur Kleinflächen, aber die Einsteuung in Fremdkulturen ist nicht zu vernachlässigen. Die Bannmeile ist einfach zu klein geregelt.
    Knäcke