Kleine Zellen in Dadant Beute

  • Hallo Rene´,

    wer tanzen möchte sollte erst laufen lernen:u_idea_bulb02:.

    Gleich in Dadant und dann Naturbau oder SC zu machen ist.....will sagen...nur was für Leute/Bienen mit einer stark erhöhten Frustrationstoleranzgrenze:lol:.

    An Deiner Stelle versuchte ich erst mit dem Imkern in Dadant klar zu kommen, alles ohne Extras, und dann, wenn einige Erfahrungen und Bienen vorhanden sind in die "Meisterklasse" (Aussage Drohn) aufzusteigen.

    Schon beim Laufen lernen fällt man oft genug hin.
    Viele Pannen könnten Dir und, wichtiger, den Bienen das Imkern verleiden.

    Grüße
    Thorben

  • Danke für den Hinweis, Thorben! Momentan lese ich nämlich auch alles über sc, komme aus dem Staunen nicht raus und überlege, wie weit ich mich da mit meiner nagelneuen Dadantausrüstung als Frischling vorwagen darf. ;-) Wären sc 5,1 im BR vertretbar und im HR größer? Oder fällt man damit auch schon auf die Nase vor dem ersten Schritt?

  • Hallo Rene´,

    wer tanzen möchte sollte erst laufen lernen:u_idea_bulb02:.

    Gleich in Dadant und dann Naturbau oder SC zu machen ist.....will sagen...nur was für Leute/Bienen mit einer stark erhöhten Frustrationstoleranzgrenze:lol:.



    Das laufen lerne ich hoffentlich bis Mai nächsten Jahres und ich hätte nicht gedacht, dass 4,9er MW gleich tanzen bedeuten zumindest ist man ist man ja kontaktfähig und kann auch nach dem laufenlernen noch Ratschläge und Hilfe entgegennehmen ;) Allerdings hatte ich - zugegeben, bisher nur in der Theorie - gedacht, dass der größte Frustfaktor an SC die Suche nach den richtigen Völkern wäre, welche mit dem Ausbau von SC klarkommen. Stecken da noch mehr Frustfaktoren drin, denn davon hatte ich bisher nicht gelesen (mal abgesehen von dem Abstands- oder Abstandsgitterproblem)?


    An Deiner Stelle versuchte ich erst mit dem Imkern in Dadant klar zu kommen, alles ohne Extras, und dann, wenn einige Erfahrungen und Bienen vorhanden sind in die "Meisterklasse" (Aussage Drohn) aufzusteigen.



    Erstmal versuche ich herauszubekommen ob Dadant überhaupt etwas für mich sein könnte, das klar kommen ist dann erst der zweite Schritt, wenn SC Meisterklasse bedeuten, dann würde ich dies natürlich erst als so fünften Schritt angehen. Momentan suche ich ja noch einen Dadant-Imker in der Umgebung oder in der Gegend wo ich regelmäßig mal vorbeischaue um da auch mal über die Schulter schauen zu können, sonst wird es wohl eher DNM was hier wohl verbreitet ist und an dem wir uns unter Anleitung derzeit und bis ca. Mai nächsten Jahres versuchen werden.

    Ich habs da nicht so eilig etwas übers Knie zu brechen und nehme mir die Zeit zu lernen und mich zu informieren. ;)

    LG

  • Hallo Valerie,

    bei der Oberpfalzwabe gibt es Tipps zum "Downsizing".

    Grüße
    Thorben

  • Ja Rene´,

    was soll ich noch schreiben, was nicht schon geschrieben wurde:confused:.

    Lies Dich in die Thematik ein, bedenke, dass nicht alles auf Deinen Standort und Deine Betriebsweise passt und,.......dass manches schon wieder überholt ist.

    Nur die kleinen Zellen alleine bringen es auch nicht:-(.

    Das Ausbauen von 4,9ern ist auch nicht klar geregelt.

    Für mich erstaunlich war dieses Jahr, dass alle Schwärme die ich auf Hochwaben, Kuntzsch, 4 mal senkrecht gedrahtet, gesetzt habe, die 4,9er perfekt ausgezogen haben. Und der Abstand der Rähmchen ist 35mm:-D:confused:.

    Liegt es an der Hochwabe?
    Können frühe Schwärme es besser?
    Vorschwarm oder Nachschwarm oder schwacher Kunstschwarm? Wer baut besser?
    Also über 5,1er MWe ist ein gangbarer Weg der alleine aber nicht selig macht und Dir ein Behandlungskonzept nicht ersparen wird.

    Wie singen schon die Phanta 4/Herbert Grönemeier?:
    "Es könnt´alles so einfach sein, isses aber nicht".
    Grüße
    Thorben

  • Umgestellt auf Naturbau/seitliches kleines Flugloch/verschiedene Wabenabstände (im Kern des Brutnests in Fluglochnähe 32mm, nach außen langsam weiter werdend).
    Wie der Doc sagt, die kleinen Zellen allein bringen's nicht - ich hab noch keine Studie gefunden, die sich mit den Proportionen der Zellgrößen zueinander in reinem Wildbau beschäftigt.
    Die ganzen reinen SC-ler haben Probleme mit dem zu massiven Drohnenbau, was m.M.n. darauf zurückzuführen ist, daß es ein ganz bestimmtes Verhältnis der Zellgrößen zueinander im Stock geben muß, was instinktiv ausgeführt wird.
    Und nein, es funzt nicht mit Ablegern unter Brutwabenmitnahme, sondern wirklich nur mit KS oder Naturschwärmen auf Anfangsstreifen.
    Kleine Zellen auf MWs sind ein Anfang, aber nicht die Lösung - weil nicht bienengerecht genug, und weil eben kleine Bienen normal nicht ganzjährig vorkommen, durch die Position dieser Zellen im Brutnest.
    Da haben wir noch viel zu lernen....:oops:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo @all,

    habe gerade diesen Thread hier entdeckt und mal gelesen. Olala, da meint man ja an der TH für Bienenbeuten ein Studium zu machen mit anschliessender Doktorarbeit.
    Ganz schöner Aufwand was ich da so gelesen hab.

    Sabine ,
    nach dem lesen Deines Beitrags gerade, bin ich froh dass ich meinen A.m.m die Warré-Beuten gegönnt habe. Beuten ohne viel Technik ausser dem hübschen Dach. :-D
    Habe OT mit 32er Abstand und Sie haben nach anfänglicher Bauverweigerung herrliche Waben gebaut und mindestens 3 verschiedene Zellgrössen, was ich bisslang so erkennen konnte. Bin gespannt wie die sich weiterentwickeln.

    Sonnige Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • :lol: Ich drück dir sämtliche vorhandenen Daumen.
    Und es sind mehr als 3 Zellgrößen, guck dir mal Isselbienes Bilder an.
    (wobei ich ja bei Warre bemängele, daß das Brutnest durch das Untersetzen zum HR wird - das passiert in freier Wildbahn so nicht, da geht der Kern des Brutnests flöten, und im Prinzip ist das das gleiche Chaos wie bei den Magazinern.
    Bienengemäß ist ein fest lokalisierter Brutnestkern und darüber (Honig über Kopf) abnehmbare, variable Honigräume, wenn das Flugloch unten ist.
    In Baumhöhlen ist zumeist das Flugloch OBEN, und das einmal gebaute Brutnest ändert NICHT seine Position,und der Honig wird hinten/unten gelagert. Da kann bei genug Platz dann auch eine meterlange Honigwabe entstehen, ohne daß das Brutnest irgendwie tangieren würde.
    Und ja, dann schwärmen sie auch schneller, weil sie weniger Platz für Honig über Kopf brauchen als Schwarmvoraussetzung..
    Verstehst du den Unterschied?:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • [...] In Baumhöhlen ist zumeist das Flugloch OBEN [...]


    Jetzt muss ich doch noch mal meine unwichtigen Gedanken zu dem Mysterium Baum los werden.


    Baumhöhlen haben keine Regel, weil es für Baumhöhlen kein Regelwerk gibt oder irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten gelten. Bienen besetzen auch nicht nur Baumhöhlen, oder haben das die letzten 4 Mio Jahre ausschließlich gemacht. Der Mythos Baumhöhle wurde auch nicht vom Specht in die Welt gesetzt noch haben Spechte das Copyright auf Baumhöhlen.


    Ich habe hier im Odenwald, soweit meine Erinnerung reicht, schon viele Baumhöhlen gesehen, die nicht das Flugloch oben hatten. Hier hat entweder der Zahn der der Zeit, Blitze oder der gemeine Baumpilz die Substanz des Baumes zu einer Baumhöhle werden lassen, sodass hier von einem Flugloch wohl kaum die Rede sein kann. Und trotzdem wurde das Mysterium Baumhöhle von etlichen Hornissen und/oder Bienen heimgesucht.


    Der naturverbundene Kletterer kann berichten, das Bienen nicht zwingend Baumhöhlen bevorzugen. So genannte Felshöhlen dienen der Unterkunft von Bienen mindestens genauso gut, wie jede herkömmliche Beute oder Baumhöhle. Ein Flugloch sucht man hier ebenso vergebens wie sonst wo in dieser so individuellen wie überraschend vielfältigen Natur, die uns immer wieder in ein entzückendes Staunen versetzt, ob ihrer unendlichen Möglichkeiten.



    Baumhöhlige Grüße!
    Arnd

  • Hallo Sabine,
    die Bilder hab ich gesehen, aber von oben beim reinschauen seh ich natürlcih nicht so viel, da hab ich bei mir nur 3 grössen erkennen können.
    Verstanden hab ich Dich denk ich schon.
    Dann wäre ja der gute alte Korb wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Mit den Körben hier im Schwarzwald haben Sie, wenn ich das richtig verstanden habe, immer die hinterste Wabe geschnitten und dann den Korb auf dem Boden um 180 gedreht. altes Flugloch stopfen drauf, neues FL geöffnet. Somit ist hinten gleich wieder eine Wabe zum einlagern.

    Na wenn man die Warré aufsetzen würde, dann wäre das wohl besser, aber dann hat man keine kontinuierliche Bauerneuerung...
    Und wenn ich das bisher richtig mitbekommen habe und selbst erlebt habe ist aufsetzen nicht ideal, da Sie verbauen, wenn Sie denn Bauen. (bezogen auf meine Warré). Meine haben erst im Sept. angefangen die 2.te (obere) Zarge auszubauen, dann aber in nem Affenzahn.
    Also doch wieder zurück zum guten alten Korb ?!:roll:

    Am besten wir entwickeln die neue, honigbringende, rähmchenlose Bienenbaumidealbeute mit Quetschhahn an der hinteren Wabe zum Ablassen des fertigen Honigs.:oops:

    Sonnige Grüsse,
    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)