Lebensmittelbranche befürchtet Eiscremekrise

  • Hi Hubert,
    Sehr guter beitrag nur werden hierzulande leider keine Firmen für so etwas ein offenes Ohr (oder Auge) haben! Eine Förderung wie sie es bis 1995 gab (pro Volk 10 DM) wäre echt angebracht... Jeder einzelne Imker muss seine Verluste / seinen Völker Aufbau selber tragen .... nur der Nutzen kommt allen zu gute!
    Was denke eigendlich IHR so Über Förderung? (von Industrie oder Staat??)
    - Theoretisch - würde mich mal so interessieren


    Cheers
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Morgen Leute,
    gabs schon mal, inne DDR!
    Fahrkostenübernahme für Wanderwagentransport in Obst-, Raps-, Kleetracht.
    Gestützten Zucker, Bestäubungsprämie,......
    Staatlich garantierte Aufkaufpreise, Langnese hat den Honig im "Westen" vermarktet, da gabs für den DDR-Staat D-Mark, und die Wessis hatten Honig aus D(ost),....
    Ich will die DDR NICHT zurück! ABER etwas Hilfe für die Imkers.
    Gruß Knäcke

  • Malzeit aller seits,
    nein die ddr will glaube ich niemand zurück, aber das neue Imker 1,5 jahre auf die Förderung warten müssen und dann auch gleich mal 2000 Euro ausgeben sollen um 1000 euro Förderung zu erhalten ist glaube ich kein guter Ansatz.
    Cheers
    Thomas

    Der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allein im Weg.

  • Moin,


    zu einer direkten finanziellen Zuwendung habe ich ein sehr gespaltenes Verhaeltniss. Meisstens fuehrt das nur zu einer riesigen Buerokratie mit geringer Effizienz und der Nutzen ist in meinen Augen auch sehr fraglich.
    Ich habe im vergangenen Jahr die Heizung meines Hauses erneuert. Dabei habe ich auch eine Solaranlage installiert. Fuer sowas gibts ja in D eine Foerderung. Die fuehrt allerdings dazu, dass die Anlagen genau um diesen Betrag hier teurer sind als in Laendern ohne Foerderung. Auf die Foerderung selbst muss man auch ewig warten. Unterm Strich muss ich sagen:"Ausser Spesen nichts gewesen."
    Die Foerderung hat jede Menge Aufwand produziert, einem Haendler das Geschaeft erleichtert und letzendlich bei mir nichts bewirkt.
    Eine wirksame Foerderung fuer Imker stelle ich mir lieber so vor, dass uns das Leben ein wenig erleichtert wird. zB durch gesetzlicher Regelungen wie Aenderungen fuer Imker bezueglich Sonntagsfahrverbot, Vebesserung der Trachtsituation beispielsweise durch Regelungen zur Anpflanzung von entsprechenden Pflanzen in oeffentlichen Parks, Bereitstellung von Standplaetzen in Staedten durch die oeffentliche Hand, usw. usw.


    Gruss MichaelM

  • Hallo,


    ich denke da auch sehr kritisch. Was uns Subventionen bringen sehen wir ja z.B. an der Steinkohle. Da wird auch ein toter Industriezweig am Leben gehalten. Milliarden werden in den viel zu teuren Abbau gesteckt und in die Schäden, die er verursacht. Da müssen Flussbette angehoben oder Häuser gestützt werden. Ganze Landstriche senken sich und Pumpen bewahren sie vor der Überflutung- toll! Dann gebt den arbeitslosen Kumpels das Geld lieber direkt und verbaut es nicht sinnlos und umweltschädigend und vergeßt das Märchen von der deutschen Steinkohle.


    Oder die subventionierten Milchpreise sind auch ein Auswuchs dieser Politik. Hier heißt es schon lange: Wachse oder weiche. Unter 60ha und mit 90 Milchkühen braucht man gar nicht mehr anzufangen, weil es sonst zu wenig Subventionen gibt und sich das Ganze bei den besch... Preisen nicht rechnet. Die kleinen Höfe gehen ein. Familien müssen ihre Höfe, die sie über Generationen bewirtschaftet haben zwangsversteigern


    Aber das ist eigentlich alles OT.


    Ich bin stolz, dass ich meine Ausrüstung ohne EU-Zuschüsse finanziert habe !
    Ich bin auch kein Millionär oder sog. "Besserverdiener", aber die es nicht so "üppig" haben können ja klein anfangen. Erstmal zwei Beuten und beim Paten oder im Verein schleudern. Wenn mann die ersten Gläschen verkauft, hat man ja ein paar Einnahmen, die man für nächste Anschaffung investieren kann.


    Sicher wird die Imkerei immer noch unterbewertet und belächelt (oder sogar ausgelacht). Allerdings beschäftigen sich doch immer mehr dieser populärwissenschaftlichen Magazine mit dem Thema Biene. Bleibt zu hoffen, dass das keine Eintagsfliege ist.


    Nein - von Subventionen halte ich nicht viel. Da verdienen nur die anderen.


    Ein anständiger Honigpreis, der nicht von den Billigdiscountern kaputt gemacht wird, wäre schon ein Anfang !


    Gruss Veet

  • Hallo zamm,


    ich hab in naher Vergangenheit auch Förderung bekommen (Solar von der KFW) und Neuimker vom Land, beziehungsweise Badischer Imkerbund. Und da möcht ich mal ne Lanze brechen für die Administration beider "Behörden". In beiden Fällen ging die Abwichlung innerhalb von wenigen Wochen reibungslos über die Bühne. Ich hab aber auch die Anträge und Belege penibel vorbereitet. Ich kann deshalb nur Lob aussprechen für diese Förderer! Das pauschale Gejammer mancher Kollegen hier kann ich somit nicht verstehen.


    An sich bin ich kein Freund solcher "Fördertöpfe", weil ich überzeugt bin, dass viel zuviele unberechtigt gefördert werden. Deshalb werde ich aber noch lange nicht auf mir zustehende Förderbeträge verzichten. Zudem ist die Förderung nicht so hoch, wie manche hier meinen. Effektiv sind es in Baden Württemberg 30% des Anschaffungspreises bestimmer Geräte und Beuten. Die Mehrwertsteuer wird aber nicht gefördert, so kommt zum Schluß also nur etwa 25% raus. Es werden auch nur neue Geräte gefördert, keine gebrauchten. Da muß man sich schon überlegen, ob man mit der bescheidenen Förderung oder mit preiwerteren Gebrauchtteilen zufrieden ist.



    Das Ansinnen einer pauschalen Förderung pro Bienenvolk halte ich für unsinnig. Damit würde nur der Boden für eine neue "Mafia" geschaffen. Das sehe so ähnlich wie Veet und MichaelM.


    Herliche Grüße. Emil
    PS.: Ich bin aber nicht "NUR" dagegen. Eine Förderung der Bieneninstitute aus öffentlichen Töpfen würde ich begrüßen. Das würde diese wesentlich unabhängiger von den kommerziellen Pharma Sponsoren machen.

  • Hallo Imkers
    in NRW gibt es keine Förderung,keine Subventionen für den kleinen Imker oder Anfänger.
    Die Gelder gehen in die Institute nach Mayen und Münster,die entscheiden,was damit gemacht wird..
    Wer sich erst durch Geschenke und Subs zu den Bienen locken lassen lässt wird mit Sicherheit kein richtiger Bienenliebhaber,
    Omas kleines Häuschen verticken und davon Bienen und Beuten kaufen,dann hats dich erwischt.(für immer)
    Gruß
    Helmut

  • Hi zusammen,
    ein vernünftiger Preis würde schon ein guter Anfang sein, da dadurch der Imker für seine Arbeit Entlohnt wird, zu mindestens kann er bei einem festem Preis Kalkulieren oder es sein lassen.
     
    Gruß
    Pitju

    Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume.