• Hallo zusammen,


    der Weissklee soll ja eine ausgezeichnete Trachtpflanze sein. Er blüht von April/Mai bis September. Bisher kannte ich diesen auch nur als Begleitkraut in meiner Umgebung. Wie ist dieser denn als Trachtpflanze zu beurteilen. In Rede stehen einige ha Weidland mit überwiegens Weissklee, die wechselnd beweidet werden. Ist das so eine Läppertracht, die vor verhungern schützt nach der Linde, oder ist auch ein deutlicher Überschuss möglich. Für mich stellt sich die Frage, ob ich den Weissklee mit meinen Ablegern anwandere zum gemächlichen Wachsen oder gleich die Wirtschaftsvölker hinfahre bspw. nach der Linde um einen zusätzlichen Sortenhonig zu bekommen.


    Gruesse
    seb

  • Hallo Seb
    Ich weiß von einem Imkerfreund das Weißklee richtig was gebracht hat.
    Er hatte mich extra gerufen um es mir zu zeigen.
    Eine Fläche etwa 1km mal 1km,alles weiß von Kleeblüten,habe ich vorher noch nie gesehen.
    Mann oh Mann hat das da gebrummt.
    Was er dann geerntet hat,hat er mir aber nicht gesagt.
    Aber Gesichter sprechen Bände,
    Gruß
    Helmut

  • Sabiene
    so ist es
    ich kann mir vorstellen das der Bauer krank geworden ist,und das Feld nicht frühzeitig abkratzen konnte(das ist hier üblich).
    Da konnte sich der Klee so richtig entfalten.
    Ich wundere mich sowieso,das man den Klee nicht ausreifen lässt,ich hielt ihn immer für eine eiweißreiche Futterpflanze,mit Zukunft.
    Gruß
    Helmut

  • Ich wundere mich sowieso,das man den Klee nicht ausreifen lässt,ich hielt ihn immer für eine eiweißreiche Futterpflanze,mit Zukunft.


    Hallo Helmut,


    ich denke, daß er den Platz räumen muß für die Winterbestellung.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Guten Abend Hardy
    das sind keine Ackerflächen.
    Entweder hat er seine Kühe nicht draufgestellt,oder er konnte nicht abkratzen(silage)
    Hier gibt es wenige Ackerflächenn,nur nasse Weideflächen,Grassilage und Mais,
    Die moderneren Bauern überwintern mit Gelbsenf oder Sonnenblumen als Gründüngung
    Da sind wir wieder beim Drohn,der Ungemach wittert beim Senf
    Gruß
    Helmut


  •  
    Ich kenne Weißklee zur Begrünung Böschungen von Bergbaurestlöchern. Als Leguminose bessert Weißklee den Boden auf und hindert die Bodenerosion. Weißklee kann sehr gut honigen, so dass sich Anwandern lohnt. Dazu gibt es eine gute Pollentracht. Weißklee honigt so gut wie Raps (mengenmäßig betrachtet, immer vorausgesetzt, dass das Wetter mitmacht).
     
    Alfred
     
    PS: Weißklee hat leider in Konkurrenz zu Mais keinerlei Chance, weil Mais mehr Energie liefert.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Abend Alfred
    das habe ich mir fast gedacht,das Mais mehr bringt.Schade.
    Ob es wieder interessant wäre,wenn kein Soja mehr bezahlbar ist ?
    Es gibt doch so viele einheimische Eiweißpflanzen,die auch blühen und Bienen brauchen.Sind die vielleicht sogar besser als Mais,bei guter Bestäubung ??
    Gruß
    Helmut

  • Morgen zusammen,
     
    Weißkleetracht hatten wir 2006 super im Spätsommer.:daumen:
     
    Aufpassen! Wassergehalt! Bei den meisten Imkern wurde er "gehert", weil sie
    die dünne Soße haben wollten.
    Deshalb prüfe, jede Wabe!
     
    Ansonsten geschmacklich top, nach Zitrone.
     
    Rühren überflüssig, kristallisiert von selbst feincremig.
     
    Gruß Simmerl

  • :lol: Hätt ich ja auch drauf kommen können. Hab`s in Gedanken nur falsch betont, "geheert"... mit Betonung auf e...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo, Güther,
    ich seh im Rotklee eher Hummeln, die Rüssellänge bei den Bienen reicht da nicht so wirklich (das war ja damals mit ein Argument für Carnica, daß die auch Rotklee könnten...:cool::roll: meine können's nicht)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen