Wieder mal: Honig zu fest

  • In den Beiträgen zum festen Honig finde ich nicht so recht die Lösung für mich.


    Diesmal hat es mich erwischt.
    Im Flugradius brachte ein Landwirt zum erstenmal Raps aufs Feld.
    Hatte bisher keine Erfahrung damit.


    Also: Mischhonig mit Raps im Hobbok knochenhart.
    So `ne Art Tauchsieder (vom Verein) draufgestellt und runterschmelzen lassen, bei ca. 45°C.


    Nachdem fast alles aufgetaut war, Tauchsieder raus, Rührer rein und an 2 Tagen 3x gerührt.
    Dann wurde die Pampe wieder so fest, daß ich sie gerade noch in die Gläser bekam.
    Meine Hoffnung, daß sie sulzig aber nicht hart wurde, war falsch...:-(


    Bevor ich den nächsten Hobbok schmelze, frag ich Euch Wissende:


    Was tun?


    Ich kann benutzen: Rührer, Tauchsieder und Wärmeschrank (Kühlschrank mit 60W-Birne und Ventilator).


    Meine Idee: Mit Tauchsieder vollständig aufschmelzen, 2x 5 Minuten rühren und dann bis zum nächsten Tag in den Wärmeschrank (allerdings nur mit 40W). Das 2 - 3 Tage wiederholen, bis der Perlmuttglanz auftritt.


    Durch das zwischenzeitliche Warmstellen möchte ich den Honig rührfähig halten, aber Neukristallisation nicht ganz zu unterbinden.


    Habt ihr bessere Ideen?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin Michael,


    sorry, das hätte ich noch dazuschreiben sollen.
    Ich hatte Impfhonig in den Hobbok gegeben.
    Ob 5 Gläser zu wenig waren...?


    Mein Verdacht ist, daß der nicht vollständig geschmolzene Honig im Hobbok noch zu viele grobe Impfkristalle enthielt.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Zusammen,
    das mit dem Impfhonig kenne ich nur im umgekehrten Verhältnis:
    Flüssigen Honig mit festkandidierenden Honig impfen.
    Im beschriebenen Verhältnis hat man nur zusätzlich 5 Gläser Honig in den beschriebenen harten Zustand gebracht.
    Rapshonig oder Honig mit hohem Rapsanteil ist ein "Stundenhonig".*
    Stehenlassen und Abwarten bringt nur einen dicken Klumpen.
    Da muss man sich rührend um diesen kümmern, im wahrsten Wortsinne.
    Sobald er Schlieren zeigt, ist auch schon das Abfüllen angesagt.
    Viele Grüße
    Lothar
     
    *irgendwo habe ich mal etwas von "Stundenboden" gelesen.
    Boden, der sich nur zu bestimmten Zeitpunkten bearbeiten läßt.
    Analog dazu habe ich "Stundenhonig" kreiert.

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Radix,


    womit rührst du? und welche Temperatur hat der Honig beim Rühren?


    Meinen Rapshonig rühre ich mit dem Propeller und zwar nur ein mal am Tag ca. vier Tage lang. Gerührt wird jeweils nur so lange, bis einmal alles bewegt wurde (ca. 1 Minute). Der Honig wird bei Permutschimmer abgefüllt, du musst jedoch nicht so lange warten. Mein Rapshonig von diesem Jahr (sehr trocken) wurde zunächst auch wider Erwarten relativ fest im Glas. Nach ca. 2-3 Wochen hat er jedoch eine streichzarte Konsistenz angenommen die mit "cremig-zartschmelzend" gut beschrieben ist. Die optimale Temperatur zum Cremehonigrühren liegt bei 5-15° !


    gruesse
    seb

  • @ Seb: Ich hätte ja gerne 3 oder 4 Tage gerührt, aber nach 1 1/2 Tagen wurde er bereits fest...
    Temperatur war so um die 30°C beim 1. Rühren, dann fallend auf "Kellertemperatur".
    Ich rühre mit 2 gegenläufigen Spiralen (komme gerade nicht auf den Namen).


    @ Ruben: Ich wollte mir keine neuen Geräte kaufen. Bisher hat`s immer funktioniert...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo
    Für dein Problem würde sich der Rapido anbieten, der Hier im Forum schon mal Vorgestellt wurde.


     
    Moin ,Moin aus Hamburg,
    sehe ich eigentlich auch so.Allgemeine Vorgehensweise:
    Auftauen, ca 4 Minuten rühren ,24 Stunden im Schrank stehen lassen, eventuell abschöpfen und dann abfüllen. Habe das mit Rapshonig noch nicht probiert, funktioniert aber mit diversen anderen Blütenhonigen. Bleibt dann im Glas schmalzig /cremig. Bin aber auch noch am testen. Sonst würde ich bei Biorat direkt mal anfragen.
     
    Viele Grüße aus dem Norden.
    Zur Zeit -4 C° und Norden Wind .... coole fööt und norden wind gifft ne`n kruusen Büddel und ne´n lütten pint:wink:.
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • :eek: Biorat...???


     
    Na, die vertreiben das Ding doch. Läuft nicht direkt über Dr.Wallner.:u_idea_bulb02:
     
    LG Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo


    Moin , Moin aus Hamburg ,
    Bei Firma :
    Boirat
    Alternativen für die Imkerei
    Kelterstraße 26
    72636 Frickenhausen
    Tel: 07022 - 45 0 51


    Viele Grüße


    Daniel

    (Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden heißt) Jimi Hendrix


  •  
    .... Danke Ruben :p_flower01:! Hatte mich wohl damals verschrieben. Die Firma heißt biorat.
     
    Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)