• Hallo,


    beim Vergleich der Vor- und Nachteile von TBH zu Warre ist mir eine ganz verrückte Idee gekommen.
    Wenn die Bienen bei einem Rechteck von 30cm x 21cm (20) an den Wänden nicht anbauen, dann könnte doch beim TBH der Querschnitt auch so sein. Aber eben 1 meter (+..) lang und nicht 1 meter hoch.


    ??? !!!


    schöne Grüße Josef

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • Guten Abend Josef und Kai,
    ein Freund wird mir in den nächsten Wochen eine Kiste bauen, 1 m lang und für das Innenmaß "Kuntzsch-hoch".
    Dann will ich sie mit Kuntzsch-Rähmchen bestücken, die dann im Naturbau ausgebaut werden sollen,
    passend zu meinen anderen Kisten. Das soll dann Bilder für meine Internetseite bringen.
    Vielleicht machen ich dann 2009 einen weiteren Tierversuch und bestücke die Kiste
    dann nur mit 35 mm breiten Oberträger, nach Art der Kenianischen TBHs.
     
    Viele Grüße
    Peter

    Vernunft verwirrt Dogmatiker! (Prof. Dr. H. Lesch)
    ----------------------------------
    Start 2004 mit Eifel-Carnika; 5 Völker in Lagerbeuten nach Bremer und Golz; fast Öko-Betriebsweise.

  • Hallo Kai und Peter.


    Laut unseres Warreexperten spielt die Höhe (21) auch eine Rolle. Bei der Bodenzarge vielleicht weniger.
    (das wird aber auch schon wieder aufgeweicht. "goldener Schnitt" bei "Baupläne für die Warrebeute")
    Das nicht jeder Querschnitt geht sieht man aber bei der Christbeute
    Bei 21cm wären die Waben auch zur normalen Warrebeute kompatibel.
    Bei THB habe ich bei bwrangler.com schon seitlich angebaute Waben gesehen bei Warre noch nicht.
    Beim nächsten Schritt, Kuntzsch mit Rähmchen etc. sind wir dann schon sehr nahe bei der Trogbeute.


    schöne Grüße Josef

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • Hallo Josef,


    in diesem Jahr haben die Bienen seitlich leicht angebaut in den Warrebeuten. Leicht bedeutet hier mit einem kleinen Streifen. Die Verbindung ist einfach zu lösen und nicht mit Querbau aus den Rähmchenbeuten zu vergleichen. Nach unten verbinden die Bienen die Zargen weiterhin nicht (!). Die Bereiche zwischen den Zargen werden nicht verbaut. Das leichte Andocken der Seiten tritt anscheinend erst im zweiten Jahr auf. Der Wabenbau von diesem Jahr wird aus- aber nicht seitlich angebaut.


    Du hast bereits auf den Artikel mit dem Goldenen Schnitt hingewiesen. Eventuell ließen sich über eine mathematische Berechnung neue Maße für die TBH und andere Beuten errechnen.

  • Guten Abend,

    Zitat

    Beim nächsten Schritt, Kuntzsch mit Rähmchen etc. sind wir dann schon sehr nahe bei der Trogbeute.


    Das sollte bei mir nicht verwundern: Meine Internetseite handelt zwar nicht von der Trogbeute, wohl aber von der Lagerbeute!
    So gesehen könnte ich auch ein Kapitel über THBs mal einfügen, als Einfachvorläufer der Lagerbeuten nach Golz und Bremer.
     
    Viele "jahreszeitliche" Grüße
    Peter

    Vernunft verwirrt Dogmatiker! (Prof. Dr. H. Lesch)
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    Start 2004 mit Eifel-Carnika; 5 Völker in Lagerbeuten nach Bremer und Golz; fast Öko-Betriebsweise.

  • Hallo Peter56 ,
     
    Morgen zusammen,
     
    über die alpenländischen Tunnelstöcke hast Du nicht zufällig nähere Infos,
    außer was im Lexikon zu finden ist?
     
    Oder vielleicht zu den schräggestellten (45% Grad schiefen) Rauchfangkisten
    aus der Steiermark?
     
    Wenn wir die nicht aus der Versenkung holen, bleiben sie in ein paar Jahren darinnen.
     
    Wer nett, wenn Du was intus hast, es uns zu offenbaren!
     
    Gruß Simmerl

  • Hallo Simmerl,
     
    leider sind die Unterlagen von Herrn Bremer an einen anderen Imker gegangen. Ich bin nicht sicher,
    ob der den Wert der Unterlagen einschätzen konnte. So bin ich nur froh, dass ich Bremers Buch veröffentlichen darf.
    Also habe ich leider nicht mehr Infos als Du und bin mindestens ebenso sehr daran interessiert.
     
    Viele Grüße
    Peter

    Vernunft verwirrt Dogmatiker! (Prof. Dr. H. Lesch)
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    Start 2004 mit Eifel-Carnika; 5 Völker in Lagerbeuten nach Bremer und Golz; fast Öko-Betriebsweise.

  • Hallo allerseits.

    Peter : Dank deiner lehrreichen Internetseite habe ich gleich bemerkt das ich ja die Lagerbeute gemeint habe.


    Bernhard : Kannst du wenigstens ein Bild der abgeschnittenen Wabe ins Forum stellen ? Deine Jünger hängen nicht nur an deinen Worten.
    Auf die Verbindung zwischen Biene und "Goldener Schnitt" bzw. Fibonaccireihe hat mich das Buch "Sakrileg" gebracht. Dort kann man lesen dass das Verhältnis von Drohnen und Bienen (in jedem Bienenstock der Welt) immer im goldenen Schnitt ist.
    Dazu konnte ich zwar keinen Anwendungsfall finden aber bei den Drohnen kommt die Fibonnacireihe vor.
    1(nen Elternteil) 2 (Großeltern) 3 (Urgroßeltern) 5 (Ururgroßeltern) 8... 13... usw.
    Da der goldenen Schnitt auch in der Natur vorkommt habe ich mir gedacht das er vielleicht beim Brutnest zu finden ist.
    Nur unter dieser Voraussetzung würde eine Berechnung oder besser Auslegung Sinn machen.


    schöne Grüße Josef

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • Hallo Josef,


    nächstes Jahr werde ich Photos von Detailaufnahmen reinstellen.


    Viele Grüße,


    Bernhard


    PS: Anhand der gläsernen Beute sieht man, daß die Bienen nicht anbauen. Da erst drei Zargen auf dem Photo ausgebaut sind, gehe ich davon aus, daß es sich um einen diesjährig besiedelten Stock handelt. An der Seite wird dann eine schmale Linie angebaut.


    http://ruche-warre.levillage.org/index.htm

  • Hier noch ein Bild ~ ich habe die leichten Anbauten rot markiert:



    Es handelt sich nicht um breite Anbauten, sondern um schmale Brücken. Stege.