Hohenheimer Einfachbeute: Qualitätsunterschiede und Bezugsquellen

  • Hallo zusammen,


    ich habe nun beschlossen mit der Imkerei zu beginnen - ab Januar geht der Kurs los. Als Beute habe ich mich für die Hohenheimer Einfachbeute entschieden - einfach weil die hier regional verbreitet erscheint und weil sie auch relativ einfach selbst zu fertigen ist.


    Allerdings werde ich meine ersten Magazine wohl nicht selbst bauen - am Anfang gibt's genug Neues zu lernen und ich will mich erstmal mehr mit den Bienen und weniger mit dem Holzhandwerk beschäftigen.


    Womit die Frage bleibt: Wo kaufen? Verschiedentlich habe ich beim Googlen natürlich schon Anbieter gefunden (z.B. http://www.schreibauer.com/html/beuten.html , aber mir ist nicht klar ob es Qualitätsunterschiede gibt und worauf ich achten sollte).


    Wer hat Tips, Links, etc...
    vielen Dank!
    Thomas

  • Hallo,
    hier meine Erfahrungen:


    Habe meine ersten Hohenheimer bei www.bienenweber.de und www.holtermann.de gekauft.
    Die vom Bienenweber sind bis jetzt ok. Bei Holtermann hab ich jetzt im zweiten Jahr schon Risse.


    All meine anderen Kisten habe ich nun selber gebaut, da es wirklich kein Aufwand ist. Eine hohenheimer Kiste kostet mich mit Leim und Schrauben ca. 6€. Das Holz (Weymoutskiefer) hab ich aus einem lokalen Sägewerk (Holz Hahn Stockach).


    Die Böden kaufe ich nach wie vor bei Bienenweber.


    Grüssle
    Veet


  •  
    Ich gratuliere!
    So soll es sein!
     
    MfG

  • ... habe ich nun selber gebaut, da es wirklich kein Aufwand ist. Eine hohenheimer Kiste kostet mich mit Leim und Schrauben ca. 6€. Das Holz (Weymoutskiefer) hab ich aus einem lokalen Sägewerk (Holz Hahn Stockach).


     
    Hallo Veet,
     
    wie kriegst Du das Holz. Fertig gehobelt? Gleich richtiges Maß und richtige Stärke?
     
    Meine sind übrigens auch von Bienenweber. Die sind gut und genau gearbeitet.
     
    LG,
    Hannes

  • Hi,
    ich habe die Bretter in der richtigen Breite und auf 20mm gehobelt und 5m lang gekauft. dann nen Anschlag für die Handkreissäge (für Tischkreissäge deutlich zu groß) gebaut und auf entsprechnde Länge gesägt. Ging eigentlich ganz gut. Die Bretter werden dann alle mit Schablone vorgebohrt und aus den Resten habe ich mir ne Form gebaut und zusammengeschraubt (am Anfang noch geleimnt und mit Nut, hat mich aber nach Spechtbesuch genervt ;-) Jetzt wird ohne Nut gescharubt). Hat dann eigentlich ganz gut geklappt.


    MfG Jeffrey



  • Hannes ,


    wie jeffrey bekomme ich ca 5m lange Bretter fertig gehobelt 20mm stark. Ich habe eine kleine Tischkreissäge und eine Kappsäge. Damit läßt sich das ganz gut verarbeiten. Damit alles schön im Winkel ist, hab ich mir eine Schablone (alte Tischplatte) gesägt, um die ich die Kisten dann herumbaue. Mit ein bisschen Schleifpapier bearbeitet, kannst Du sie von den gekauften Kisten fast nicht unterscheiden.


    Es muß auch nicht Weymouthskiefer sein. Meinen ersten "Prototypen" hab ich aus einem alten Kieferbrett gezimmert. Ist halt etwas schwerer, aber genauso im Einsatz.


    Ich habe natürlich auch noch den Vorteil, dass der "Schwiegeropa" eine Hobelmaschine besitzt, mit der ich allzu unförmige Bretter in das richtige Format bringe. Aber wenn die in der richtigen Stärke vom Sägewerk kommen geht es auch gut ohne.


    Gruss
    Veet

  • Hallo,


    auch in meinem Kurs, der ebenfalls im Januar beginnt (zwar in Metzingen stattfindet aber auch vom Liebig gehalten wird) ist wohl auch angedacht, dass man bei Interesse über Dehner-Bienen ne Sammelbestellung machen kann. Jedenfalls, wenn ich das richtig verstanden habe.
    Ich selbst baue mir meine Hohenheimer Einfachbeuten zur Zeit aus 18mm Leimholz. Bin mal gespannt wie sich das Holz hält - laut sabi(e)ne soll es ja hinreichend witterungsbeständig sein.
    Abgesehen von der ersten Zarge habe ich mit einer Oberfräse - wie in dem Bauplan von Hohenheim angegeben - Nut und Feder gefräst, was den Zusammenbau zum Kinderspiel macht.


    Gruß,
    Martin

  • hi,

    Zitat

    Abgesehen von der ersten Zarge habe ich mit einer Oberfräse - wie in dem Bauplan von Hohenheim angegeben - Nut und Feder gefräst, was den Zusammenbau zum Kinderspiel macht


    ich habe es bei den ersten Zargen auch so gemacht, in der Zwischenzeit lass ich das weg, geht schneller, und man kann es auch mal wieder demontieren, ohne, dass gleich alles weg bricht.


    Veet : meine kreis-/kappsäge hat als kappsäge leider eine zu kleine schnittbreite für die breiten bretter, und 2mal ansetzen sorgte immer für eine kante, deswegen die konstruktion mit der handkreissäge. die schmalen latten habe ich auch mit der kappsäge gesägt.


    die leimholzbretter sollen ja auch funktionieren, ich werde das auch versuchen, wenn mein vorrat an brettern aufgebraucht ist, ich baue immer nach bedarf, weil zersägte bretter wesentlich weniger platzt brauchen als fertige zargen.


    mfg jeffrey

  • Ich selbst baue mir meine Hohenheimer Einfachbeuten zur Zeit aus 18mm Leimholz. Bin mal gespannt wie sich das Holz hält - laut sabi(e)ne soll es ja hinreichend witterungsbeständig sein.


     
    Aus Baumarktleimholz habe ich welche seit 1998 im Einsatz, im Vergleich zu den restlichen Beuten hat das den Hauch von Kernschrott. Wenn du mit 18mm arbeitest, orientiere dich an das Außenmaß wegen der Austauschbarkeit mit gekauften Zargen.
    Probiers lieber mit den 20mm Schaltafeln. Innen die Farbe abschleifen, außen sind die Beuten schon gestrichen.:daumen:
     
    Gruß
    Simon

  • hi,

    Wenn du mit 18mm arbeitest, orientiere dich an das Außenmaß wegen der Austauschbarkeit mit gekauften Zargen.


    aber mussen wg der austauschbarkeit nicht die innenmaße passen? ob außen etwas schmaler is, ist doch eigentlich egal.
    mfg jeffrey

  • Wenn außen zwei verschiedene Zargentypen nicht richtig übereinander sitzen, sieht es aus wie Hulle. Einen Nachteil hat die auf Außenmaße angepasste Konstruktion: Viererböden sind nicht mehr mit jeder Zarge zu erstellen. Insgesamt steigt die Gefahr, dass Teile nicht mehr richtig zueinander passen. Die Hartholzrutschleisten könnten evtl. bei Modifikationen Ärger bereiten, also gleich weglassen.


    Gruß
    Simon

  • Hi,


    was kostet den der qm 20mm Schaltafel ?


    Ich würde zwar keine Schaltafel nehmen wegen der Optik (vielleicht bin ich da etwas eitel), aber rein kostentechnisch wärs doch mal interessant.


    Gruss
    Veet