Musik der Bienen

  • Hallo,
     
    bekanntlich erzeugen die Bienen im Stock mit ihren Flügelschlägen Schwingungen.
    Mich würde mal interessieren, ob es Veröffentlichungen gibt, die diesen Sachverhalt genauer untersuchen. Insbesondere der Frequenzbereich unter variablen Bedingungen. Ich vermute, dass die Bienen, wenn sie in der Wintertraube sitzen, oder z. B. keine Weisel haben, mit unterschiedlicher Intensität ihre Flügel schlagen, also wahrnehmbar Töne mit unterschiedlicher Frequenz und Lautstärke erzeugen. Innerhalb einer Gattung sollte es eigentlich keine zu grossen Unterschiede geben (z. B. gleiche Flügellänge, usw.).
     
    Es wäre doch von Interesse, wenn man den verschiedenen Situationen bestimmte Frequenzbereiche zuordnen könnte. Vielleicht könnte man das noch genauer differenzieren und Frequenzbereiche analysieren, bei denen sich die Bienen ok./nicht ok. fühlen. Vielleicht könnte man sogar einen Zusammenhang zwischen der Varroalast und den Bienensummen feststellen, oder es "hören" bevor sich die Bienen zu einem Schwarm formieren...und dann mit nen Tonabnehmersystem und ner Fernübertragung im Wohnzimmersessel den Bienen lauschen oder für unmusikalische Imker, zumindest nen Alarm anbringen, wenn was faul ist. :lol:
    Klingt jetzt etwas überzogen, aber falls es da einen Zusammenhang gibt, könnte man das sicher zum Wohl der Bienen nutzen.
     
    Hat jemand von derartigen Untersuchungen gehört oder weiss um diese Zusammenhänge?
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Es gibt sie, die Musik der Bienen.:u_idea_bulb02:
    Laßt es doch den Bienen ihr Geheimnis.:daumen:
    Wir müssen nicht alles erforschen wollen, selbst die Archäologen lassen bewußt Funde unausgegraben, mit dem Wissen um eine bessere Technologie.:)
    Ich habe für mich herausgefunden, wenn die Bienen im Naturbau ohne Draht leben dürfen, sie den Bau niemals unten aufsetzen. Sie wollen FREI schwingen.
    Und sie kommunizieren nun endlich, wie früher.
    Die erste Kommunikation war MUSIK.:wink:
    Der Bien 80 MIO, der Mensch 6 Mio.
    In diesem Sinn liebe Grüße Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo,
     
    will nur noch mal kurz diese Thema ansprechen.
    Ich habe in meiner Bekanntschaft einen Musik-Komponisten, der würde mir vielleicht nen "Bienensound", komponieren, aber dazu brauchst halt die Frequenzen und typische Frequenzänderungen.
    Vielleicht gibts dann bald ne Imkerhymne :lol:.
    Falls mal einer dazu Messergebnisse hat, oder weiß, wie man dazu kommt, bin ich über Infos sehr dankbar. Irgendwie bin ich davon überzeugt, dass sich aus den Frequenzänderungen auf das Befinden der Bienen Schlüsse ziehen lassen. Das hat auch garnix mit Esoterik zu tun, das ist reine Physik.
     
    viele Grüsse
    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Äh... so ganz ist mir nicht klar, worauf Du rauswillst...


    Eine Musik-CD oder ein Frühwarnsystem? Damit ein Imker Hörbeispiele hat, wie ein gesundes Volk sich anhört oder eines, das Probleme hat. Dann würden aber die für uns unhörbaren Frequenzen auch nicht viel helfen, oder? Weil Sesselimker mit Fernbedienung diese Frequenzen dann ja nicht hören kann... dann bräuchte er eine Anzeigetafel


    Oder Bienenwalzer, Impenrock, Wächterblues etc.? (fänd ich auch schön...). Da könnte der Musiker doch aber auch eher auf sein eigenes Gehör zurückgreifen (wenns kein Bee-Techno werden soll)


    Grüße von Lisa

    Die Menschen sind wunderliche Säugetiere

  • Hallo, Gerd,
    gugelhupf mal nach Arbeiten vom Prof. Tautz, da ist einiges zu finden. Und Thomas Seeley hatte da auch was, ich hab die Links aber nicht mehr.
    Stichworte wären bee communication, frequencies bees, bee dancing, etc.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen