Drohnengängige Bienenflucht

  • Moin Imkers,


    ich habe in einem polnischen Imkereihandel eine Bienenflucht entdeckt, die mit einem Katzenklappenprinzip funktioniert. Der Durchgang ist so reichlich bemessen, dass Drohnen scheinbar mühelos durchppassen würden. Habe mir ein paar Muster zuschicken lassen. Die Fluchten sind zwar "preiswert" gehalten und erinnern an Heimarbeitsprodukte sind jedoch m.E. rech pfiffig. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Art der Bienenflucht?
    Ein weiterer Vorteil: Sie benötigen nur den gleichen Kreisdurchmesser wie meine 500g-Honigfuttergläser (umgestülpt), die ich zur langsamen steten Fütterung von KS nutze, wodurch die "Deckel-Zwischen-Böden-Fluchten" einen weiteren Nutzen erfüllen können.


    http://www.lyson.com.pl/lang_de/sklep.php?akcja=produkt&p_id=1634&g_id=3


    gruesse


    seb

  • Hallo windmueller


    Im Buch "Die Bertriebsweise der Weltimkerei" habe ich eine Notitz gefunden. Diese Art Bienenflucht hat 1891 erstmals E. C. Porter in den USA hergestellt. Sie ist heute noch auf der ganzen Welt verbreitet. Die Metallzungen können von den Bienen beim Verlassen des Honigraumes leicht angehoben werden. Ist die Biene dem Honigraum entschlüpft, so fallen die die Zungen zurük und versperren der Biene die Rückkehr.
    Diese mechanische Bienenflucht von Porter hat jedoch den Nachteil, daß sie von den Bienen manchmal verkittet und verbaut werden. (gekürztes Zitat)


    Gruß Drobi

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)