DBIB im Internet

  • Das taugen die Beteuerungen durch Politiker/innen und Wissenschftler/innen in Sachen GVO- und PSM- Unbedenklichkeit, eingedenk der vielfach angeführten höchst wissenschaftlichen Unbedenklichkeitsstudien:


    http://neu.berufsimker.de/files/DBIB_news_4_2007.pdf


    Was immer auch geschieht:"Nie sollt ihr so tief sinken, vom dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!" (Erich Kästner)



    Manne

  • Demnach gibt es „bis dato noch keine rechtsverbindliche Ausnahme des Honigs von der Kennzeichnungspflicht“. „ Die Aussage von Herrn Seehofer zur Honigkennzeichnung , mit der er die Nichtbeachtung der Imkerei in der Novelle des Gentechnikgesetzes begründet, ist hiermit noch einmal als falsch bestätigt.“
    „Sehr wichtig für die Imker war die klare Aussage, dass die GMOs, die in der EU nicht zugelassen sind, Null-Toleranz gilt.“


    Greenpeace informierte am 31.08.2007: „In mehreren Bundesländern ist Rapssaatgut verkauft worden, das mit illegalem Gen-Raps verunreinigt ist. Betroffen sind Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Auf rund 1.500 Hektar soll das verseuchte Saatgut sogar schon ausgesät worden sein. Die Pflanzen wurden gentechnisch gegen ein Spritzmittel, vermutlich [FONT=&quot]Basta der [FONT=&quot]Bayer[/FONT] AG, resistent gemacht. Dabei gibt es für den Anbau von genmanipuliertem Raps in der EU keine Zulassung. Wie es zur Verunreinigung des Saatguts kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Verantwortlich ist die Firma Deutsche Saatveredelung (DSV). Deren Vorstand beteuert, in Europa nur konventionellen Raps zu verwenden.“[/FONT]
    Da es über eine Lösung dieses Problems keine Informationen gibt, scheint sich für dortige Imker ein echtes Problem anzubahnen. Sie müssen tatsächlich befürchten, dass ihr Rapshonig 2008 Sondermüll sein könnte, könnte er doch von Flächen stammen die mit illegal kontaminiertem Rapssaatgut bestellt worden sind. Um den Gegenbeweis zu erbringen, müssten die Imker in den betroffenen Regionen anhand entsprechender Analysen (Über entsprechende Dienstleistungspreise wurde ja schon mehrfach berichtet) den Nachweis erbringen, dass in ihren Chargen keine derartigen GVOs nachweisbar seien.
    Es ist auch nicht mehr auszuschließen, dass generell Stichproben in Rapshonigen auf illegale GVO-Anteile gemacht werden könnten, kann man doch nicht mehr ausschließen, dass auch andere Saatgutpartien kontaminiert worden sind, schon seit Jahren…


    [FONT=&quot]Schöne Ostergrüße
    Manne

    [/FONT]