Betonbeuten aus Holzzement

  • Hallo Experten,
    ein junger Imker aus unserem Verein ist gerade als Entwicklungshelfer im Benin. Dort wird in Betonbeuten geimkert, weil es des Öfteren brennt und diese Beute nicht verbrennen. Die Bienen lieben allerdings den Beton nicht. Ich denke, bei Tag zu heiß und in der Nacht zu kalt. Ich habe ihm deshalb Holzzement vorgeschlagen. Weil Zement und Sägespäne sind dort organisierbar. Ich weiß allerdings das Mischungsverhältnis nicht mehr. Ich habe früher mal Nistkästen daraus gemacht.
     
    Ich bitte um sachliche Vorschläge. Holzkästen nützen nichts, wenn man keine Bretter hat und man der Meinung ist, dass der nächste Buschbrand diese eh vernichtet.
     
    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,


    als Holzfachmann bin ich da skeptisch. Beton mit Sägespänen, statt Kies als Füllmaterial ist nach einem Brand meiner Meinung nach nicht mehr zu gebrauchen. Selbst normaler Beton ist statisch "kaputt", wenn es gebrannt hat. Die Holzanteile im Holzbeton "vergasen" bei einem Brand und der Beton ist danach "morsch". Da sollte erstmal experimentell ermittelt werden, wie "brauchbar" so eine Holzbeton Beute nach einem Brand noch ist.


    Zu Deiner Frage konkret: google nach "Holzbeton". In Wikipedia ist das Thema gut abgehandelt.


    Herzliche Grüße. Emil


    PS: Weitere gute Tips: http://www.zwergfledermaus.de/bastel/holzbeton.html

  • Hallo Emil,
     
    vielen Dank. Wir, das heißt vor allem Moritz, bleiben dran. In Afrika ticken die Uhren anders. Mit unserem Verständnis kommt man da nicht weiter. Ich würde sagen im Umkreis von 50m alles umsägen, dann ist man sicher. Doch wäre dann die Gefahr, dass der Familienclan der Meinung ist, dass man die Säge nutzbringender verkaufen könnte. TRotzdem dein Argument ist zu überlegen.
     
    Herzlichen Gruß
    Herbert

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