Völkervermehrung in 4 schritten ADIZ 4 - 06

  • Wer Hat Damit Schon Erfahrung Wie Gros Sind Die Völker Zur Einwinterung Und Muss Mann Dabei Noch Etwas Beachten Möchte Damit Meinen Bienen Stand Vergrößern

  • Wer Hat Damit Schon Erfahrung Wie Gros Sind Die Völker Zur Einwinterung Und Muss Mann Dabei Noch Etwas Beachten Möchte Damit Meinen Bienen Stand Vergrößern


     
    Moin , Moin aus Hamburg,
    den Wunsch,etwas zu vergrößern, haben wir alle:wink: Nur alles ? Eventuell eine versteckte Form von Priapismus?:cool:.
     
    Völker wintern wir alle ein. Meistens auf 1 -2 Zargen. Viel kleiner sollten sie nicht sein. Je weniger Bienen, um so geringer ist die Zahl der erfolgreich
    ausgewinterten Völker.
    Mann wie Frau, muß bei der Einwinterung einiges beachten.Nur was hat die Einwinterung mit einer Vergrößerung Deines Bienenstandeszu tun?
    Erfahrungsgemäß kannst Du über den Winter die Menge Deiner Völker unter optimalen Bedingungen halten.Vermehrung ist ein Thema für das späte Frühjahr.
    Was wolltest Du genau wissen ?
     
    Bewölkte Grüße aus dem Norden
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Bienenfreund!
     
    Ich praktiziere diese Art der Vermehrung schon seit Jahren mit bestem Erfolg.
     
    Bei der Erstellung der Sammelbrutableger gehe ich insofern abweichend vor, da ich abgekehrte Brutwaben über Absperrgitter einem Volk aufsetze und mir daher das Suchen nach Königinnen erspare. Am nächsten Tag wird der Sammelbrutableger auf meinen 2. Bienenstand (außerhalb des Flugkreises) verstellt.
     
    Weiters wird angeführt, dass das ganze Verfahren sehr bald im Frühjahr durchgeführt werden muss. Um eine überwinterungsfähiges Volk zu erlangen, muss der Volkstärke angepasst gefüttert werden. Dies wird meinerseits auch als Nachteil empfunden. Laut meinen Schätzungen wird auf diese Weise mindestens 15 kg Zucker verbrütet. Wenn man bei der Fütterung nicht übertreibt, kann man nicht viel falsch machen, da das nicht verbrütete Zuckerwasser als Winterfutter eingelagert wird.
     
    Man kann sich also entscheiden:
     
    Teilt man den Sammelbrutableger in viele kleine Völkchen auf, hat man eine starke Vermehrung, muss aber auch erheblich zufüttern.
     
    Teilt man einen solchen Sammelbrutableger nur in etwa 3 Völkchen auf, hat man dadurch nur eine geringer Vermehrung, muss aber erheblich weniger zufüttern. Die Völkchen sind sozusagen Selbstversorger und müssen nur unbedeutend gefüttert werden.
     
    Den Jungvölkern tut es überhaupt gut, wenn man mit der Einfütterung sehr früh beginnt.
     
    MfG
     
    Honigmaul