Unterbau für MAgazinbeuten

  • Hallo Leute,


    schon seit langen plage ich mich mit dem Thema herum, einen möglichst einfachen, beständigen und preiswerten Unterbau für Magazinbeuten zu finden. Alles ist irgendwie sperrig, schwer, teuer oder fault. Ich bin neugierig auf eure originellen Ideen.


    Stefan

  • Du brauchts für Segeberger eingach paar alte Einweg-Paletten. Die sollten nix kosten. Die zekloppst Du fachmännisch und sägst die Deck-Bretter auf 50cm. Davon brauchts Du zwei pro Beute. Die Bohlen sägst Du länger und dann nagelst Du vorn quer eine 50cm lange Keilbohle auf und dahinter quer die Bretter so daß das dann einen Rahmen gibt oder ein Loch mit Brettern drum oder so jedenfalls. Ich hab das so gemacht und bei mir geht das ganz gut auch wenn ich jetzt glaube, daß Du nicht weißt wie. :wink: Diese Unterböcke rotten natürlich, denn sie haben Bodenkontakt. Die sind nicht für die Ewigkeit. Nach jahren brenne sie noch gut odr man zerkloppt die nochmal und ersetzt die gammeligen Bohlen. Also Du weißt schon die Längsdinger wo die querdinger draufgenagelt sind. Die Querbretter halten länger.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • äh, das mit der Keilbohle kann ich nicht recht verstehen?!
    Diese Einwegpaletten nehm ich auch, aber ich stell einfach 2 aufeinander, 2 Latten quer und die Beuten drauf.
    Das sollte doch klar gehen, oder?


    Ich habe mal eine Beute auf einer Bierkiste gesehen, naja.

  • Grüß Euch,


    Einer meiner Leibsprüche ist: Es ist alles auch eine Frage der Ästhetik. Keilbohlen aus geviertelten Stämmen (von Henry irgendwo in den Weiten dieses Forums abgelegt), werden diesem Anspruch gerecht.


    MfG Mannfred

  • Hallo StefanK,
    also bei Styroporbeuten sollte doch auch ein Ziegel reichen, da Styropor eh Feuchtigkeitsunempfindlich. Also meine Styro-beuten (Frankenbeute) stehen nur auf Ziegelsteinen und funktioniert auch. Vorausgesetzt natürlich dein Boden ist soweit Standsicher, das die vollen Honigräume (Gewicht) nicht durch einsinken zum Kippen der ganzen Beute führen.


    Grüße aus der Lausitz
    Fabi

    WO KÄMEN WIR DENN HIN, WENN JEDER SAGEN WÜRDE, WO KÄMEN WIR HIN, UND NIEMAND GINGE, UM ZU SCHAUEN, WOHIN MAN KÄME, WENN MAN GINGE?!!

  • @ bumblebee: :o)


    Also die Idee mit den Hohlblocksteinen hatte ich auch schon, aber das ganze wird eben doch ziemlich schwer. Bei mir ziehen demnächst 30 Völker um, und wahrscheinlich auch in Zukunft immer mal wieder. Ich habe übrigens Holzbeuten. Aber apropos Styroporbeuten: Kann man die eigentlich auch direkt auf den Boden stellen oder werden die da von den Assel angenagt ? Einwegpaletten hatte ich auch schon. Aber da muss man sich wirklich die Zeit nehmen und einen maßgenauern Unterbau draus machen, sonst wird das eine kippelige Angelegenheit.


    Stefan

  • Moin Stefan,


    die kippelige Angelegenheit kann ich nicht bestätigen. Ich habe zahllose kleine Einwegpaletten (ca. 100x60) auf die jeweil 2 Kisten kommen (gegenläufige Fluglöcher). Da ich viel auf Wanderschaft bin (4-6 Umsetzungen je Jahr) kann ich nicht erst einen halben Vormittag mit der Wasserwaage ausloten, ob alles gerade ist. Die Paletten werden frei im Feld verteilt wobei ich lediglich darauf achte, dass die Waben zwar im Lot, die Oberträger jedoch nicht zwangsläufig in Waage hängen. Tracht und zunehmendes Gewicht vorausgesetzt kippelt da nischt.


    Gruesse


    seb

  • Hallo, Stefan,
    ich hatte einen Maulwurf, der genau unter einer Palettenecke hochkam, Ergebnis war eine umgefallene Beute und stinkige Bienen am nächsten Morgen....
    Seitdem vergurte ich auch Beuten MIT Paletten.
    Segeberger direkt auf dem Boden: nicht zu empfehlen, wegen Ameisen, Mäusen, Schnecken, und wieder Maulwürfen, das Bodengitter ist kein Hindernis, auch wenn er nicht auf Honig aus ist, er buddelt so lange, bis er Luft kriegt...:roll:
    Allerdings komme ich von Paletten ab, weil sich darunter immer Mäusenester ansiedeln, und mein Hund danach buddelt...:roll:
    Und ich brauche für den Naturbau schon Stellplätze in Waage.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hi Stefan.
    Ich wandere nicht und habe deshalb Wert auf etwas solides gelegt. Somit fiel die Wahl auf diese Eisenkeile die man mit einem Vorschlaghammer in den Boden treibt, in diese habe ich dann dazu passende Holzpfähle geschraubt und diese dann mit jeweils 150cm breiten Hölzern verbunden. Der Zeitaufwand war klein, ca. 1 Stunde für einen Stand von 150cm Breite auf den 2-3 Völker passen. Preis ca. 40 Euro.
    Ich bin zufrieden, hält auch sicher eine schöne zeit. Wenn du willst schick ich dir gern mal ein paar Bilder.


    gruss
    Thomas

  • An alle erfahrenen Balken-/Palettenuntersetzer,
    gibt es Erfahrungen mit der Balkenvölkerunterbautechnologie :wink: bei der Bearbeitung der Völker hinsichtlich Schwingungsübertragung und damit eventuell verbundener Unruhe in den Völkern.


    Gruß Peter

  • Moin Peter,

    ... hinsichtlich Schwingungsübertragung und damit eventuell verbundener Unruhe in den Völkern.


    Du vermutest richtig. Genau wie auf dem Wagen werden die jeweils mit aufgestellten Völker "geweckt". Ich habe auch deshalb keine Balkenböcke mehr. Erst standen meine Segeberger auf extra in Waage in die Wiese verlegte Betonplatten. (Mäuse unterm Gitter, Schnecken innen, Gras vor der Hütte, kippeln) Dann habe ich einfache Einmalpaletten genommen. (noch mehr Mäuse, unmähbares Gras durch die Schlitze, direktes Herantreten an die 50x50 beute auf der 100*80 Pallette nicht möglich) Inzwischen kloppe ich die Rahmen. Jeden einzeln. Kein Kippeln mehr, kein Wecken und der Platz unterm Gitter ist für die Mäuse zu zugig. Ich bin zufrieden damit.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Schau mal die Fotos.


    Bei mir stehen immer je 3 Völker auf einer Balkenunterlage.
    Da ich in den großen Brutraum ohne großes Gehebe und Gestöhne (meinerseits, wegen der Bandscheiben) gut arbeiten kann, gibts auch kein Geruckel und Gezuckel, das die Bienen warnen könnte.
    Außerdem habe ich ja keine "richtigen" Magazine, da ich immer nur in einen einzigen BR reinschauen muss. Da wäre mir das ewige Tiefbücken bis fast zur Erde eine Qual.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-