Honigwaage

  • Hallo Freunde,


    ihr wiegt euren Honig ja alle mit einer eichfähigen Waage... Öhem...:roll:


    Ich möchte jetzt auch zu den Ehrlichen gehören und frage euch:


    Wer nennt mir Hersteller oder Links zu den Waagen.
    Da die Eichgebühr ja auch von der maximalen Gewichtsanzeige abhängt, suche ich eine eichfähige Waage bis 1kg, höchstens 2kg (bitte kein Ebay).


    Hat da wer wo was?


    Ach noch was. Frage an die ADIZ-Leser: Kann mir jemand den Artikel "Eichgesetze beim Honigverkauf" (ADIZ 6/2006/Seite 10) einscannen und zumailen oder irgendwie hierher verlinken (für alle)?


    Lebenslanger Dank ist euch gewiß...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Radix,


    ich selbst wiege mit der alten "Bizerba" unseres Kolonialwarenhändlers, die ich ihm für 1 Eimer Honig abgekauft habe.
    Macht sich auch gut als Blickfang im Verkaufsraum.
    Eichung trotz des Alters von knapp 50 Jahren kein Problem.
    schau mal hier: http://www.waagen.lu/
    Da haben mehrere Kollegen gekauft.
    Kannst ja beim nächsten Tankstopp mal reinschauen. :daumen:

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Danke Michael,


    "Waagen.lu" hatte ich mir auch schon rausgesucht. Typ HL-3000LWP.
    Die Auflösung beträgt 1Gramm bei 3kg.
    Da ich auch Anderes nachwiege, wäre mir 0,irgendwas Gramm lieber, ebenso Endgewicht 1 - 2kg.


    Hat noch jemand einen Vorschlag?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hi,


    ich werde mich jetzt mal als Schwerkrimineller outen. Wir benutzen eine elektronische 30 € Marken-Küchenwaage, die nicht eichfähig ist. Ich habe ein 200g Eichgewicht gekauft und dieses sicherheitshalber auf einer geeichten Präzisionswaage nachgemessen. Ergebnis: 200,0 g. Jährlich vor dem Honigabfüllen legen wir das Gewicht auf unsere Küchenwaage. Diese zeigt dann an: 200,0 g. Wir füllen dann in ein 500 g Glas etwa 5 g mehr ein und sind zufrieden. Alles andere halte ich für Hobby-Kleinimker für vollkommen übertrieben. Später, wenn der Honig vermarktet ist und wir in den Großhandel mit Diamanten einsteigen, werde ich das Thema sicherlich nochmal überdenken.

  • ..Jährlich vor dem Honigabfüllen legen wir das Gewicht auf unsere Küchenwaage.
    ...Wir füllen dann in ein 500 g Glas etwa 5 g mehr ein und sind zufrieden.


    Tach Freibad,


    :-D so schlau bin ich auch...:wink:


    Da hast Du aber gleich 2 Haken im Fleisch:


    1. Eichgewicht ist nicht zulässig. Selbst eine ausleihbare Eichwaage im Verein genügt nicht. Eichwaage muß bei Überprüfung vorhanden sein...
    2. Mit regelmäßig 5g mehr riskierst Du eine Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerb`s.


    Offizielle Auskunft vom Eichamt Saarbrücken... :cool:


    Ja, ja, das Leben ist hart aber ungerecht...:wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Freibad, freibad,


    es wird böse mit dir enden. Die Waage muss eichbar sein nicht das Gewicht. Es steht im Gesetz, dass die Waage eichfähig sein muss. Es steht nicht da, dass sie geeicht sein muss. Ich habe auch eine Stockwaage bei welcher das Eichsiegel abgelaufen ist. Würde die zur Not auch gehen?


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Leute,


    übrigens hat mich die Eicherei 14 Eurodollar gekostet, das kann man noch verschmerzen, alle 2 Jahre.
    Im Übrigen ist es so, ich habe nämlich die Eichamtsleute gefragt, dass die Waageeichbar sein muss. Wie lange man da überziehen darf, weiß ich auch nicht.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hi Leute,
    schiessen wir jetzt mit Kanonen nach Spatzen??
    Wo steht, dass der Hobbyimker mit Hausverkauf und gelegentlichem Markttreiben eine 1000€ Waage mit Nachstellnippel und Onlineverbindung zum Finanzamt haben muss?
    Gut das war ebissel übertrieben, aber wenns so weiter geht, landen wir da!!!
    In der Biene stand vor etlichen Ausgaben dazu: Der Inhalt muss gewichtsmäßig mit +/- 5g bei 500g stimmen. Das sind 1% Abweichung, viel genauer ist ne geeichte Waage auch nicht. Das Ding mit der 30€ Digitalwaage mit nem Eichgewicht mach ich auch so.
    Macht mal in der K-Halle ne Probe mit nem Glas von XYZ, die sind auch nicht genauer- wie denn auch bei erlaubten 2,5%Fehlertoleranz.
    Knäcke

  • Hallo,


    die Jungs sagten, die Waage müßte eichbar sein.
    Außerdem meinte einer, in einem gewissen Zeitrahmen solle man sie dann aber auch eichen lassen.
    Ob eine Überziehung Strafe kostet, und wie lange man überziehen darf, weiß ich auch nicht.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo knaecke1959
    Wo steht, dass der Hobbyimker mit Hausverkauf und gelegentlichem Markttreiben eine 1000€ Waage mit Nachstellnippel und Onlineverbindung zum Finanzamt haben muss?


    Eigentlich sollten doch jedem Imker in unserem Land die gesetzlichen Forderungen geläufig sein und jeder ist doch verpflichtet die Forderungen ein zuhalten.Infos drüber gibts beim DIB,jedem Landesverband,Imkerverein u.s.w....
    Bei uns in Hessen kostet mir das halten einer geeichten Waage mit Fertigverpackungsprüfung b.z.w. Wiegeprüfung-Fertigverpackungen
    Handelswaage bis 50 kg 37,60 €
    Fertigverpackungsprüfung 24,80€
    also insgesamt hat der Spaß 2007 62,20 € gekostet mal sehn obs bei der nächsten Prüfung in 2 Jahre nee Gebührenerhöhung mit bringt....mit Sicherheit ,oder??? ist doch wie beim Auto TÜV jedesmal ein wenig mehr es merkt doch keiner...wer fahren will muss eben löhnen


    http://www.hessische-imker.de/…/Imker/geeichte_waage.pdf
    http://www.hessische-imker.de/service/Gesetze/Eichgesetz.pdf


    imkerliche Grüße

  • Hallo knaecke1959
    Wo steht, dass der Hobbyimker mit Hausverkauf und gelegentlichem Markttreiben eine 1000€ Waage mit Nachstellnippel und Onlineverbindung zum Finanzamt haben muss?


    http://www.hessische-imker.de/…/Imker/geeichte_waage.pdf


    Hi,


    Interessante Link zu den Hessischen Imkern. Hier sieht man anscheinend wieder wie von Behörden Gesetzestexte fehlerhaft interpretiert werden. Scheint inzwischen Standart zu sein: Im Gesetzestext der Fertigpackungsverordnung steht in nahezu jedem Absatz " ...wer gewerbsmäßig herstellt". Der Gesetzgeber hat sich dabei was konkretes gedacht und damit dies auch jeder nachvollziehen kann, hat er es bei jeder Gelegenheit schriftlich festgehalten. In der Antwort der Hessischen Eichdirektion wird dies wohl nicht verstanden und das "gewerbsmäßig" schlicht unter den Tisch gekehrt.


    Hieraus folgt: Ein Imker, der aus Hingabe zu den Bienen, aus Interesse an diesem Geschöpf, vielleicht auch rein zum Zeitvertreib imkert ohne die Absicht, einen Überschuß an Einnahmen zu erwirtschaften, benötigt keine eichfähige Waage. Er imkert nicht gewerbsmäßig und stellt seine Fertigpackungen auch nicht gewerbsmäßig her.


    Fordert ein Beamter fehlerhaft von einem Hobbyimker die Anschaffung einer eichfähigen Waage, so hat der Beamte m.E.n. gem §839 BGB die hierdurch entstandenen Kosten zu tragen.


    PS.: Es handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung sondern nur um meine rein private Meinung.