BIO für Hobbyimker JA / NEIN ?

  • Hallo !


    Okay, das Thema BIO – JA oder NEIN mit seinen Vor- und Nachteilen wird hier ja ausführlich diskutiert.


    Eigentlich war ein Standpunkt von vorne herein das sich das für einen kleinen Hobbyimker nicht rechnet. Nachdem hier aber geäußert wurde, gerade diese würden auf den Zug aufspringen und da mitmachen, hätte ich mal ein paar Fragen zu dem Thema:


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    Nun mal angenommen ein Hobbyimker wollte sich zertifizieren lassen.


    Wie hoch sind die jeweiligen Kosten einmalig / jährlich ?
    Bioland – EU-Bio-Siegel – Demeter – u.s.w.


    Ab welchen Völkerzahlen / Honigvertriebsmenge sind diese Kosten vertretbar (Kosten pro Glas) ?
    5, 10, 20, 30 … oder … 150 kg, 300kg, 500kg, 1000kg …. ?


    Welchen Mehraufwand bringt eine entsprechende Biobetriebsweise mit sich ?
    Dokumentation, Meldungen, Prüfungen,


    Wo würde man ggf. entsprechende Infos über das wie, wer, wo, wie viel erhalten ?
    Die Internetseiten von Demeter und Bioland wären dazu schon abgegrast !


    Welche Verordnungen außer denen der entsprechenden Bioverbände sind einzuhalten ?
    Hygienegesetz, Lebensmittelverordnung, …. ?


    Kontrollen sollten nicht daran hindern einer normalen Arbeit zu folgen.
    Kann man noch in den Urlaub fahren ? Oder eine Prüfung auch mal verschieben ?


    Was muß man für eine „BIO-Label“ Betriebsweise noch wissen ?



    Gruß
    … ein Knecht bienenzertifizierend …

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Guten Abend,



    wer sich wirklich dafür interessiert, sollte sich an einen der Berater des Biosiegels wenden. Für die Demeter-Imkerei ist das Michael Weiler, der auch hier im Forum angemeldet und mir und anderen Forumsteilnehmern persönlich bekannt ist. Wenn sich ein Interessierter an ihn wendet, kann er gerne die hier aufgezeigten Fragen stellen und hier berichten. Hier die Kontaktdaten:


    Demeter-Berater


    Wer sich die Richtlinien durchliest, wird feststellen, daß den Biosiegelzertifizierern durchaus bewußt ist, daß eine Umstellung im Rahmen der Möglichkeiten liegen muß. Die Demeter-Richtlinien findet ihr hier:


    Richtlinien für die Imkerei



    Ab welchen Völkerzahlen / Honigvertriebsmenge sind diese Kosten vertretbar (Kosten pro Glas) ?
    5, 10, 20, 30 … oder … 150 kg, 300kg, 500kg, 1000kg …. ?


    Kostenrechnung bei Hobbyimkern? :lol: Bisher geht das so: Geldbörse auf, reichts?, Geldbörse zu. Sicher wäre es interessant eine möglichst genaue Kostenrechnung mit allen Stunden und Nebenkosten aufzustellen - sogar für eine Nicht-Bio-Imkerei. Für eine Umstellung auf Bio werden selbstverständlich Mehrkosten anfallen. Darunter fallen vor allem Kosten der Umstellung: Neues Material, neue Prozesse, neues Marketing usw. Jedoch halte ich das Betreiben einer Bioimkerei als Hobbyimker für nicht ganz utopisch. Ich kenn schon zwei persönlich :wink:


    Rentieren wird sich eine Hobbyimkerei solange nicht, bis sie zur Erwerbsimkerei wird.


    Was muß man für eine „BIO-Label“ Betriebsweise noch wissen ?


    Meine Meinung ist, daß der angehende Hobbybioimker sich vor allem eines bewußt machen sollte: Es geht nicht darum ein Label als Marketinggag zu kaufen, sondern seine Betriebsweise nach ökologischen Gesichtspunkten zu überprüfen und anzupassen.


    Sollten einem die Kosten der Bio-Zertifizierung abschrecken, bleibt immer noch die Möglichkeit biologisch zu imkern. Ohne Label. Jeder kann die Richtlinie ausdrucken und als Grundlage für seine Betriebsweise verwenden. Dem Kunden gegenüber kann argumentativ nahegelegt werden, daß zwar kein Label auf dem Glas pappt, aber jeder Kunde kann sich gerne selbst überzeugen von der Einhaltung gängiger Richtlinien. Direkt vor Ort. Ich glaube, daß ein solides Produzenten-Käufer-Verhältnis auf einer solchen Basis entsteht.


    Denn mehr als einem Bio-Label vertraut der Kunde noch seinen eigenen Augen.

  • traut sich hier niemand zu antworten?


    Oh doch, ich zB. Möglicherweise trauen und schaffen mit diesem Thread eine Imker den Umstieg, zu wünschen wäre es jedenfalls.


    Hier meine Meinung zu den aufgeworfenen Fragen:


    Zitat

    Nun mal angenommen ein Hobbyimker wollte sich zertifizieren lassen.

    dagegen spricht an sich überhaupt nichts


    Zitat

    Ab welchen Völkerzahlen / Honigvertriebsmenge sind diese Kosten vertretbar (Kosten pro Glas) ?
    5, 10, 20, 30 … oder … 150 kg, 300kg, 500kg, 1000kg …. ?

    Kann man nich so Ad hoc sagen, am besten also mit dem Bio Verband seiner Wahl in Kontakt treten. Zusätzlich wird dann eine eigene Kontrollstelle namhaft gemacht


    Zitat

    Welchen Mehraufwand bringt eine entsprechende Biobetriebsweise mit sich ?
    Dokumentation, Meldungen, Prüfungen,

    Einen erheblich großen, denn alles muss penibel dokumentiert werden. ZB. genau Stockkartenaufzeichnungen, Wanderungen, Honigfluß, ect. Diese Aufzeichnungen sind sehr ernst zu nehmen, denn ansonsten kommt es zu kostenpflichtigen Nachkontrollen


    Zitat

    Wo würde man ggf. entsprechende Infos über das wie, wer, wo, wie viel erhalten ?
    Die Internetseiten von Demeter und Bioland wären dazu schon abgegrast !

    Bei mir kam nur Bio Austria infrage, denn die sind wirklich sehr gut


    Zitat

    Welche Verordnungen außer denen der entsprechenden Bioverbände sind einzuhalten ?
    Hygienegesetz, Lebensmittelverordnung, …. ?

    HACCP


    Zitat


    Kann man noch in den Urlaub fahren ? Oder eine Prüfung auch mal verschieben ?

    Urlaub ja, weil jeder Kontrolleur damit Einsehen hat, verschieben max 1 x, aber beim zweitenmal kanns bereits unangenehm werden


    Zitat

    Was muß man für eine „BIO-Label“ Betriebsweise noch wissen ?

    Nix, lediglich den Bio Leitfaden sehr genau kennen.



    Weitere Hinweise: die Kontrollen dauern etwa 4,5 - 5 Stunden, erhoben werden sämtliche imkerlichen Räumlichkeiten und natürlich der -die- Bienenst(ä)and(e).


    Aber bei einer Kontrolle kann durchaus auch sehr erfreuliches passieren. So wies vor einigen Jahen ein wirklich sehr netter Kontrollor darauf hin, auch meinen 10.000qm großen Bienen(Obst)garten zertifizieren zu lassen. Auch dies wurde bereits problemlos abgeschlossen.


    Hoffe geholfen zu haben.


    LG Josef

  • Einen erheblich großen, denn alles muss penibel dokumentiert werden. ZB. genau Stockkartenaufzeichnungen, Wanderungen, Honigfluß, ect. Diese Aufzeichnungen sind sehr ernst zu nehmen, ....


     
    Da ich diese Dokumentationswut von der täglichen Lohnarbeit her kenne, mag ich das nicht auch noch bei der Entspannung am Wochenende oder nach Feierabend.
     
    Habe mich vor einigen Jahren mal ernsthaft mit der Frage der BIO-Zertifizierung beschäftigt und habe danach davon Abstand genommen, weil die Kosten für eine 15 Völker-Imkerei in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.
    Interessant fand ich, dass meine "konventionelle" Imkerei den Anforderungen von "BIO" gerecht wird, lediglich der Anstrich der Beuten ist nicht Öko....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • @ G.Wustmann


    Also mit 15 Völkern würde sich meiner Meinung nach die Sache durchaus rechnen. Auch hast dann eine Gewisse amtliche Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben.


    Aber das penible dokumentieren sämtlicher imkerlichen Eingriffe, der Ernte und des Verkaufs, mit einem Wort "Warenfluss", ist doch sehr Zeit- und Arbeitsaufwendig.


    Ein wichtiges Wort noch zum Wachs: Proben werden aus den Völkern, aus dem Sonnenwachsschmelzer und auch aus dem Lager entnommen, dieses wird versiegelt und -in meinem Fall- nach Hohenheim geschickt.

  • Hallo Zusammen,

    Richard schrieb:

    traut sich hier niemand zu antworten?


    Hast Du nach knapp 4 Stunden schon die Geduld verloren? Nicht jeder hier hat die Zeit, ganztags im Imkerforum abzuhängen... :)
    Das hier ist ein Forum und kein Chat. Wer hier fragt, muss auch schon mal 2-3 Tage Antwortzeit akzeptieren.
     
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    Lieber Bienenknecht,
    1. Kosten rechnen sich nicht, sie werden gerechnet.
    2. Wer die Frage der Bio-Imkerei nur von der Seite der Kosten und des Aufwandes betrachtet, der greift zu kurz.
     
    Was ich damit sagen will:
    Zuerst mal bist Du persönlich Deine wichtigste Auskunftsquelle. Du musst Dir ganz persönlich die Frage beantworten, warum Du Bio-Imker werden willst.
    Wenn hier im Forum auch oft ein anderer Eindruck erzeugt wird: Für gute Honigverkäufe ist das Bio-Zertifikat nicht unbedingt erforderlich. Dazu bedarf es nur eines guten Honigs und eines aktiven Imkers.
    Fehlt eine der beiden Voraussetzungen, kann dieser Mangel durch ein Zertifikat nicht wettgemacht werden.
     
    Wenn Dir also ausser dem Honigabsatz keine weiteren Gründe für eine Bio-Imkerei einfallen, dann frage Dich, ob es das Richtige für Dich ist.
    Es ist schön, ein Zertifikat zu bekommen. Aber dieses Zertifikat nach 2 - 3 Jahren wegen zu teuer/zu aufwändig/gescheiterter Kontrollen wieder aufzugeben, ist nicht wirklich ein Spaß und auch kein gutes Marketing.
     

    Bienenknecht schrieb:

    Wie hoch sind die jeweiligen Kosten einmalig / jährlich? Bioland – EU-Bio-Siegel – Demeter – u.s.w.

    Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Es gibt billigere und teurere Lösungen. Diese Lösungen sind aber dank EU-Verordnung auf Deinem Etikett nachzulösen und die Kunden beginnen das mehr und mehr zu verstehen.
    Die EU-Bio-Verordnung ist Pflicht für jeden Bio-Imker, die Anbauverbände sind Kür.
    Eine teure Lösung wäre Mitgliedschaft bei einem renomierten Anbauverband, verbunden mit einer deutschen Öko-Kontrollstelle.
    Eine preiswerte Lösung wäre EU-Verordnung mit einer polnischen Öko-Kontrollstelle. Aber ob die auf Dauer das gewünschte Renomee bringt? :wink:
     

    Bienenknecht schrieb:

    Ab welchen Völkerzahlen / Honigvertriebsmenge sind diese Kosten vertretbar (Kosten pro Glas)?

    Kann auch nicht pauschal beantwortet werden. Rechne mit Anbauverband ruhig mal 50 Cent pro Glas.
    Zuviel? :)
     

    Bienenknecht schrieb:

    Welchen Mehraufwand bringt eine entsprechende Biobetriebsweise mit sich?
    Dokumentation, Meldungen, Prüfungen,

    Für wen? Ich habe kein Problem damit.
     

    Bienenknecht schrieb:

    Wo würde man ggf. entsprechende Infos über das wie, wer, wo, wie viel erhalten ?
    Die Internetseiten von Demeter und Bioland wären dazu schon abgegrast!

    Wenn Du die Seiten schon abgegrast hast, hast Du scheinbar viel Gras stehen lassen. Geh ruhig noch mal auf die gleichen Wiesen. :wink:
     

    Bienenknecht schrieb:

    Welche Verordnungen außer denen der entsprechenden Bioverbände sind einzuhalten? Hygienegesetz, Lebensmittelverordnung, …. ?

    Jetzt wird's aber schwierig! Die von Dir genannten Verordnungen muss jeder Imker beachten. Henrys Papierhandtuch hat mit Bio absolut nix zu tun, die Hygienevorschriften sind Allgemeingut.
    Für das Bio-Zertifikat müssen zusätzlich nur die EU-Verordnung und gegebenenfalls die Richtlinien des Verbandes beachtet werden.
     

    Bienenknecht schrieb:

    Kontrollen sollten nicht daran hindern einer normalen Arbeit zu folgen. Kann man noch in den Urlaub fahren ? Oder eine Prüfung auch mal verschieben?

    Kontrollen sind das Salz in der Suppe, schließlich geht es beim Bio-Zertifikat in erster Linie um den Verbraucherschutz und darum, dass das Zertifikat vom Kunden auch ernst genommen wird.
    Wer damit ein Problem hat, der lässt es lieber.
     

    Bienenknecht schrieb:

    Was muß man für eine „BIO-Label“ Betriebsweise noch wissen?

    Wenn ich Deine Frage ernst nehme, dann fehlt mir die Zeit für eine Antwort. Nehme ich sie nicht so ernst, dann bist Du über meine kurze Antwort vielleicht sauer. Ich lass es lieber.
     
    Wenn Du wirklich Interesse hast, dann lass Dich bei Deinem Landwirtschaftsamt und/oder einem Anbauverband persönlich beraten. Dort nehmen sich Leute stundenlang Zeit für Dich.
    Aber beantworte Dir zuerst selbst die Frage, warum Du Bio-Imker werden willst.
    Man wird Dir im Zuge der Beratung diese Frage sowieso noch öfter stellen und es kommt nicht gut, wenn Du dann erst überlegen müsstest... :)
    Viele Grüße,
    Rudi

  • Da war ich wohl doch etwas ungeduldig, habe nich so genau auf das Datum gesehen - entschuldige!
     
    Hat jemand negative Erfahrungen mit einem Anbauverband gemacht oder negatives gehört? Kann man einen Verband empfehlen?
     
    Ich weiß das ich einfach zu den jeweiligen Stellen gehen und selber vergleichen kann, das werd ich wenn's dann mal soweit sein sollte auch tun.
    Aber vielleicht hat ja jemand bereits gravierende Unterschiede feststellen können. Oder davon gehört.

    Der Richard


    Wenn Du wirklich an Dich glaubst, bekommst Du alles, was Du brauchst!

  • Hallo Zusammen,
    da lese ich jetzt viel über Zertifikate und Betriebsbesichtigungen.
    Ich vermute, mir geht es nicht allein so:
    Der "Schleuderraum" ist eigentlich ein Raum, indem auch geschleudert wird.
    Im "Warenlager" sind nicht nur Verkaufs- und Lagergebinde für Honig.
    Das Gerätehaus im Garten beherbergt auch noch zusätzlich Gartenwerkzeuge.
    Die Magazinzargen und andere Beutenteilen stehen in der Garage neben Fahrrädern und Co..
    Was soll ich denn da zertifizieren lassen?
    Meine bessere Hälfte wird jeden Prüfer aus "ihrer" Waschküche verjagen.
    Was ist an einem Regalbrett mit Imkereigeräten prüfenswert, das "Bio" sein kann?
    So wie ich das sehe, funzt sowas bei Imkereien mit ländlichen Anwesen mit diversen Um- und Anbauten in den Nebengebäuden.
    Bliebe nur die Betriebsweise, aber da habe ich auch nichts bestimmtes,
    Eher von Fall-zu-Fall-Entscheidungen.
    Da ist allerdings eine Richtschnur erkennbar: so naturnah wie möglich, mit dem Bien, nicht gegen ihn.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin Lothar,


    wenn bei Dir 5 Flaschen abgelaufenes Perizin auf Deinem Imkerregal gefunden werden, weil Du das schon lange nicht mehr nimmst, dann biste raus aus'm BIO. :confused: Wenn keines da ist, weil Du's in die Völker gegeben hast - na dann ist keines da und alles OK. :-D

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • wenn bei Dir 5 Flaschen abgelaufenes Perizin auf Deinem Imkerregal gefunden werden, weil Du das schon lange nicht mehr nimmst,dann biste raus aus'm BIO. :confused: Wenn keines da ist, weil Du's in die Völker gegeben hast - na dann ist keines da und alles OK. :-D


     

    @ G.Wustmann
    Ein wichtiges Wort noch zum Wachs: Proben werden aus den Völkern, aus dem Sonnenwachsschmelzer und auch aus dem Lager entnommen, dieses wird versiegelt und -in meinem Fall- nach Hohenheim geschickt.


     
    Nö , dann auch.:wink:
     
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Moin Lothar,


    wenn bei Dir 5 Flaschen abgelaufenes Perizin auf Deinem Imkerregal gefunden werden, weil Du das schon lange nicht mehr nimmst, dann biste raus aus'm BIO. :confused: Wenn keines da ist, weil Du's in die Völker gegeben hast - na dann ist keines da und alles OK. :-D


    Hall Henry!


    Wie soll man dich nach den Diskussionen der letzten Tage und diesem Posting eigentlich noch ernst nehmen Henry? :roll:


    Könntest du uns über die Ursache deiner "Wadenbissigkeit" aufklären?


    Abatzeinbruch? Völkerverluste? Scheidungsgelüste? Bankrott? :cool:


    Aber wenigstens bleibst du dir treu: Hin und wieder ist auch einiges fachlich verwertbares in deine Antworten - Außer, wenn es um "BIO" geht.


    Bei diesem Thema und Gentechnik/Spritzmittel kann ich dich jedenfalls nicht mehr ernst nehmen.


    Gruß
    Ralph
    der sich auch nicht mehr über unerklärliche Kommentare der Mods wundern würde... :oops:

  • Hallo Zusammen, Hallo Henry,
    eine Flasche Perizin mit allem Zubehör habe ich nur einmal bisher gesehen!
    Zu einer Zeit, als dies für den gemeinen Imker noch nicht so einfach zugänglich war, hatte mal ein Imkerkollege über eine ihm bekannte Apothekerin diese "schwarz" besorgt und im Verein vorgestellt.
    Das ist über zwanzig Jahre her.
    Damals habe ich das als "Nothammer" eingestuft und bislang noch nie verwendet (und erworben) .
    Zu dieser Zeit war es auch während der Trachtzeit noch erlaubt, es einzusetzen.
    Also, das können irgendwelche Prüfer bei mir nicht finden.
    Aber bin ich der Einzige, bei den es im "Imkerbetrieb" so aussieht?
    Für meine "Betriebsräume" bekomme ich nie ein Bio-Prüfsiegel.
    Ich kann mir halt nur ein kleines Häuschen erlauben...:-(
    Da geht es nicht anders, die Nebenräume habem eben eine Mehrfachnutzung.
    Bleibt wirklich nur die Völkerführung übrig, wie oben beschrieben.
    Was unterscheidet da die herkömmliche von der biologischen?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.