Bartblume, Caryopteris -

  • Hallo.


    Mitte September ist mir die Bartblume zum ersten Mal aufgefallen.
    Die Bienen sind den ganzen Tag dabei.
     
    Pritsch und Imkerlexikon haben für Nektar und Pollen im August und September den Wert 4.


    Nach zwei Wochen habe ich aber noch keine Biene mit einem Pollenhöschen gesehen.
    Woran kann das liegen. Standort, Jahrgang ... ?


    oder kann man (auch) sagen das die Trachtkalender prinzipiell keinen Unterschied machen zwischen Pollen und Nektar.


    Schöne Grüße
    Josef

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • caryopteris clandonesis ist ein gehölz und eigentlich keine staude. die staudigen vertreter (c. incana, c. divarivcata) sind nur selten im handel.


    die "normale" bartblume rangiert hier beim bienenflug nur unter "ferner liefen". obwohl schon ein bisschen genascht wird.


    bartblume im frühjahr bis auf 10 cm runterschneiden - so behält sie ihren kompakten habitus.

  • Hallo,
    was den Pollen betrifft habe ich bisher die gleichen Beobachtungen wie Josef gemacht.

    Zitat

    die "normale" bartblume rangiert hier beim bienenflug nur unter "ferner liefen". obwohl schon ein bisschen genascht wird.


    Ich habe einige dieser Bartblumen in meinem Garten. Keine Ahnung ob "normale" oder nicht. Jedenfalls blühen sie herrlich blau im super Kontrast zum rotlaubigen und rotfrüchtigen Pfaffenhütchen.:daumen:
    Für die Bienen ist es in der jetzigen Jahreszeit der absolute Renner. Fast wie bei einem Schwarm summt es aus den Büschen. Man könnte sie nicht zählen so zahlreich haben sie sich da versammelt, obwohl der Speiseplan in meinem Garten noch andere Leckerli zu bieten hat.
    Übrigens auch Hummeln lieben sie über alles.
    Nachteil, sie samen reichlich aus, selbst Vlies und Rindenmulch stört sie nicht.


    Gruß Peter

  • Ja ein thread tiefer wäre richtig gewesen.


    Die Attraktivität wird auch von der Art abhängen.


    Der Pollen wird auch wo anders verschmäd. Warum eigentlich trotz höchster Wertigkeit ?
    Summen habe ich sie noch nicht gehört, aber mit eine guten Kamera hätte ich viele Blüten(gruppen) mit zwei Bienen fotographieren können.


    Bei den Bildern sieht man auch nur Nektarsammlerinnen bei vollen Pollensäcken. Bei meinem Strauch habe ich viele leere Pollensäcke gesehen. Vielleicht wird er von den Bienen unabsichtlich abgestreift.


    http://stebegg.nit.at/bb5.jpg


    Schöne Grüße
    Josef

    weg mit den Zwergbienenständen (K.Freudenstein)

  • An alle Gärtner unter euch,
    2007 haben meine Bartblumen das letzte mal so richtig blau geblüht und die Bienen waren in Scharen drinnen. Seither wachsen die Büsche, aber die Blüten sind viel kleiner und weniger geworden. Demzufolge interessieren sich die Bienen auch nicht mehr dafür. Kennt vielleicht jemand den Grund dafür?
    Ich habe 8 solcher Büsche an unterschiedlichen Standorten im Garten und bei allen die gleichen Erscheinungen. Alle Büsche werden im Frühjahr zurückgeschnitten.
    Gruß Peter

  • [FONT=Arial, helv, Helvetia]Vielleicht hilft dir das weiter


    [/FONT] -Nach dem Rückschnitt sollte die Bartblume auch ein wenig mit Stickstoff gedüngt werden - denn wenn die Bartblumen etwas verkümmert aussehen, dann ist das nicht der Wassermangel, sondern eher der Mangel an Nährstoffen ...
    [FONT=Arial, helv, Helvetia]-Stickstoff (N) dient vor allem der Bildung von Pflanzeneiweißen und ist somit maßgeblich am Wachstum der Pflanzen beteiligt.
    Während eine Stickstoffüberdüngung zu einer erhöhten Produktion von Blattmasse, auf Kosten der Blütenbildung, führt, so zeigt eine mit Stickstoff unterversorge Pflanze einen kümmerlichen Wuchs und gelbgrün verfärbte Blätter.


    [/FONT]

  • Hallo Peter!
    Stehe vor dem gleichen Problem wie Du. Ich habe eine Bartblume im Kübel die aber auch nicht so stark blühen will.Das es anders geht sah ich auf der Landesgartenschau in Reichenbach. Dort stehen diese Pflanzen in voller Sonne und eher trockenem Standort,blühen reichlich und werden stark von Bienen beflogen.
    Ich versuche nächstes Jahr mit einem phosphorhaltigen Dünger mehr Erfolg zu haben. Eine Möglichkeit wäre der Einsatz von Thomasmehl.


    LG Stefan

  • Hallo Bartblumenfreunde,


    es ist wichtig zu wissen, dass Caryopteris nur am diesjährigen Trieb Blütenknospen ansetzt, dh. nach Ausklang des Winters spätestens Anfang März muss ein scharfer Rückschnitt erfolgen, auch wenns weh tut. Die Pflanzen treiben dann üppig aus und setzen gut Knospen an, vorausgesetzt der Gärtner läßt den "Futterstrom" nicht versiegen, will sagen der Nährstoffbedarf ist gesichert durch einen guten Volldünger, zB. OSMOCOTE.
    Viele Grüße und Erfolg:daumen:
    Roland

    "Im normalen Leben wird es einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht" D. Bonhoeffer

  • Hi Leute,
    ich habe vor ein paar Wochen vier Stück gepflanzt. Letzte Woche ist eine verwelkt und diese Woche eine zweite. Was ist da los? Zu viel Wasser (Regen), oder viell. Kalk? Ist das jemand anders auch schon passiert?
    lg
    Bernhart

  • Hallo, ich habe ein paar mal versucht, sie anzusiedeln.
    Wird nix draus.
    Ich lasse es.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,


    ich habe im letzten Herbst 4 Stück gekauft. Die Bienen hingen sofort dran, aber 3 von 4 haben trotz Schutz den Winter nicht überlebt.


    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)