Jetzt schon Bienensterben ????

  • Hallo miteinander,
     
    hätte sehr gerne aus dem Forum und den damit verbundenen verschiedenen Landkreisen gewusst ob sich bei euch schon die ersen Anzeichen von Bienensterben zeigen ??
     
    Hier im Schwarzwald Baar Kreis zeigen sich vereinzelt Bienenvölker die sich ohne einen Gruss einfach verabschieden und dann wie man es leider schon kennt findet man nur noch eine leere Beute vor.
     
    Bei mir selbst ist es bis jetzt 1 Volk, aber in umliegender Nachbarschaft sind es mit meinem schon 7 auf diese Art und Weise.
     
    Natürlich muss ich gestehen kriege ich schon wieder ein klein wenig Panik und denke mit Schrecken daran zurück was vor 3 jahren so überall los war und gehörte und gelesene Geschichten aus Amerika dringen natürlich auch gleich wieder ins gedächtnis zurück.
     
    Freue mich auf eure Infos.
     
    Danke
     
    Gruss Ela

  • [quote='Ela','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=131597#post131597']Hallo miteinander,
     
    hätte sehr gerne aus dem Forum und den damit verbundenen verschiedenen Landkreisen gewusst ob sich bei euch schon die ersen Anzeichen von Bienensterben zeigen ??
     
    Hier im Schwarzwald Baar Kreis zeigen sich vereinzelt Bienenvölker die sich ohne einen Gruss einfach verabschieden und dann wie man es leider schon kennt findet man nur noch eine leere Beute vor.
     
    Bei mir selbst ist es bis jetzt 1 Volk, aber in umliegender Nachbarschaft sind es mit meinem schon 7 auf diese Art und Weise.
     
    Natürlich muss ich gestehen kriege ich schon wieder ein klein wenig Panik und denke mit Schrecken daran zurück was vor 3 jahren so überall los war und gehörte und gelesene Geschichten aus Amerika dringen natürlich auch gleich wieder ins gedächtnis zurück.
     
    Freue mich auf eure Infos.
     
    Danke


    Gruss Ela
    :Biene:
    :confused::confused::confused:
    Hallo Ela
    In meiner Gegend habe ich noch nichts vom Bienensterben gehört. Aber letztes Jahr hatten wir in einigen Ständen extrem viele "kahlgeflogene"
    Bienenkästen. Allerdings zeigte es sich, dass bei den betroffenen Imkern fast alle bei der Varroabekämpfung den gleichen "Fehler" gemacht hatten.


    Drum interessiert es mich sehr, wie diese bei Euch kahlgeflogene Bienenvölker bisher (ab Honigernte 2007) gegen die Varroa behandelt wurden.


    Ich bin Dir dankbar, wenn Du uns das berichten kannst.


    Gruss
    Jon :daumen::daumen:

  • Hallo miteinander,
     
    hätte sehr gerne aus dem Forum und den damit verbundenen verschiedenen Landkreisen gewusst ob sich bei euch schon die ersen Anzeichen von Bienensterben zeigen ??
     
    Hier im Schwarzwald Baar Kreis zeigen sich vereinzelt Bienenvölker die sich ohne einen Gruss einfach verabschieden und dann wie man es leider schon kennt findet man nur noch eine leere Beute vor.
     
    Bei mir selbst ist es bis jetzt 1 Volk, aber in umliegender Nachbarschaft sind es mit meinem schon 7 auf diese Art und Weise.
     
    Natürlich muss ich gestehen kriege ich schon wieder ein klein wenig Panik und denke mit Schrecken daran zurück was vor 3 jahren so überall los war und gehörte und gelesene Geschichten aus Amerika dringen natürlich auch gleich wieder ins gedächtnis zurück.
     
    Freue mich auf eure Infos.
     
    Danke


    Gruss Ela



    :Biene:
    :confused::confused::confused:
    Hallo Ela
    In meiner Gegend habe ich noch nichts vom Bienensterben gehört. Aber letztes Jahr hatten wir in einigen Ständen extrem viele "kahlgeflogene"
    Bienenkästen. Allerdings zeigte es sich, dass bei den betroffenen Imkern fast alle bei der Varroabekämpfung den gleichen "Fehler" gemacht hatten.


    Drum interessiert es mich sehr, wie diese bei Euch kahlgeflogene Bienenvölker bisher (ab Honigernte 2007) gegen die Varroa behandelt wurden.


    Ich bin Dir dankbar, wenn Du uns das berichten kannst.


    Gruss
    Jon :daumen::daumen:

  • Also soweit ich informiert bin benutzen die Betroffenen AS 85 %.
     
    Nur die Behandlungsmethoden und die Zeitpunkte der Behandlung waren unterschiedlich.
     
    Ich selbst benutze die Verdunstungsmethode mit Fläschen, Kurzzeitbehandlung 50 - 60 ml bei einzargigen
    Langzeitbehandlung 100 - 120 ml bei einzargigen
     
    Beide Behandlungen habe ich schon abgeschlossen.
     
    Die Kollegen benutzen das Schwammtuch und dann erst die Fläschen oder umgekehrt.
     
    Einer macht noch Oxalsäureverdampfung.
     
    Wie es mit den genauen zeitpunkten bei allen aussieht kann ich dir nicht sagen und auch die genaue Menge nicht.
     
    Es ist halt immer wieder erstaunlich wie sich manche Situationen bei über jahren gleicher Behandlung doch immer wieder stark verändern können und es wird viel spekuliert, aber schlussendlich sagen das es genau an diesem oder jenem liegt kann man nicht *lach*
    Es ist zwar toller Diskussionsstoff , aber manchmal kann ich mich doch dann ganz schön ärgern, vorrangig über mich selbst *gg*.
     
    Also wie auch immer, habe es genauso gemacht wie die letzten 2 Jahre zuvor, also nur noch AS, Oxal hatten wir ( mein Opa und ich )vor etwa 4 Jahren glaub ich auch schon versucht, sind aber gemeinsam zu der Entscheidung gekommen ( was echt nicht oft vorkommt das wir uns so schön einig sind :lol: ) das wir nur noch mit AS besser fahren.
     
    ich weiss mir bleibt nichts anderes übrig als in Ruhe abzuwarten und sehen was noch passiert allerdings lässt es sich doch nicht so ganz abschalten, wobei ich eigentlich jedes jahr gleich nervös bin und unendlich froh bin wenn ich meine Bienis im Frühjahr dann wieder fliegen seh .:lol::lol::lol::lol:

  • Ich glaube, dass Deine Methoden durchaus i.O.sind. Nur vermute ich, dass 2 Behandlungen zuwenig sind.
    Ich empfehle Dir auch, unter keinen Umständen die Winterbehandlung mit OS Verdampfung im Dezember zu versäumen, und zwar VERDAMPFUNG von OS Tabletten NICHT Verneblung von flüssiger OS!


    Jon

  • Liebe Bienenfreunde!
     
    AS-Behandlung alles schön und gut, aber wann waren die Behandlungen und wie haben sie gewirkt.
     
    Es nützt nichts wenn ordnungsgemäß behandelt wird, aber viel zu spät. Da lässt sich nichts mehr retten.
     
    Wenn um den 20. Juli herum die 1. Behandlung, die 2. und 3. Behandlung im richtigen Abstand auch durchgeführt worden wäre und diese Behandlungen (bei Schwammtuch oder Mot) einigermaßen gewirkt hätte, könnten um diese Zeit keine Völkerzusammenbrüche stattfinden.
     
    Die notwendige Restentmilbung mit OS ist schon angesprochen worden, aber nicht in Panik verfallen und zu früh, auch nicht zu spät behandeln. Es muss unbedingt Brutfreiheit herrschen. Bei uns ist dies mit relativer Sicherheit Ende November bis Ende Dezember. Im Jänner wird schon wieder gebrütet, wenn es sein will.
     
    MfG
    Honigmaul

  • Hallo zusammen,
     
    wichtig ist ja nicht wie,wieoft und wann man behandelt hat, sondern daß man kontrolliert wieviele Milben in den Völkern sind! Entweder kann man die Milben zählen die von den Bienen abfallen und auf der Bodenwindel liegen bleiben, oder stichprobenartig Völkern ca. 200-300 Bienen entnehmen und diese auswaschen,was besser ist wie ein ganzes Volk sterben zu lassen (Zeitung "die Biene" Juli 2006 Seite 12). Werden dabei noch viele Milben gefunden (über 1%) denke ich sollte man nochmahl behandeln! Ich glaube das ca. 70% der Völkerverluste durch Varroa Verursacht werden.:wink:

  • Hallo Martin S.,
    heute habe ich umgeweiselt auf 850 m.ü.NN, einige Völker hatten ca. 10 000 Brutzellen. Geträufelte Oxalsäure wäre hier nur ein Tropfen auf dem heißen Stein; wenn sie den überhaupt in solchen Völkern zur Wirkung kommt. Wichtig ist die erste AS Behandlung vor der Auffütterung. Da sollte man nicht locker lassen und die Wirksamkeit überprüfen d.h. den nat. Milbenfall vor und nach der Behandlung erfassen; wenn es sein muss auch mit geölten Schubladen.
    Ich hatte sie eigentlich abgeschrieben: Völker mit 300 Milben/Tag nat. Milbenfall vor der ersten Behandlung, sie leben trotz des Einflusses möglicher Vektoren alle noch und machen gar keinen mickrigen Eindruck! Es sind 6- 12 000 Milben gefallen, der nat. Milbenfall liegt momentan bei 5 Milben/Tag. Die 2. AS Behanldung brachte bisher kaum mehr als 100 Milben.
    Morgen wird betreffender Bestand umgeweiselt. Kein Volk musste bisher aufgelöst werden.


    Gruß
    Simon

  • Hallo Simon,
     
    O, so viele Varroamilben hattest du in einigen Völkern?
     
    Da sieht man mal wie wichtig eine gründliche Behandlung im Herbst ist! Ich glaube wenn Du nicht so gründlich behandelt hättest, dann hättest du bestimmt bald die ersten Zusammenbrüche! Man könnte jetzt im Notfall noch mit Oxalsäure behandeln aber drei mal im Abstand von 10 Tagen um auch die Milben zu erwischen die in der Brut sitzen. As würde jetzt zu schlecht Verdanpfen. Ich hatte im August 2-8% der Bienen mit Milben befallen und mach dreimaliger Behandlung mit B.wohl 0,5-0,7% der Bienen befallen. Ich werde aber in der brutfreien Zeit nochmal behandeln. Und, hast du alle Königinnen schnell finden können? Welche Bienenrasse hast du?
     
    Gruß Martin

  • Ich glaube das ca. 70% der Völkerverluste durch Varroa Verursacht werden.


    Hallo Martin,


    das glaube ich nicht, denn bei sogar offiziellen Verlusten von unter 10% jährlich handelt es sich um ganz banale übliche Verluste, die kaum was mit der VM zu tun haben dürften.


    Es liegt auch ein Unterschied darin, was Imker glauben und Bienen tun. Und wenn es der Milb tatsächlich war, kümmert sich kaum jemand um ihn und fragt danach, warum er es tat, tun konnte oder tun musste.


    Ob die schon länger für demnächst angekündigte Erscheinung

    • [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Das Bienenvolk
      - Was Imker glauben und Bienen tun
      [/FONT]

    tiefere Einblicke in diese Problematik eröffnen wird?


    Es wäre an der Zeit, die "95 Thesen" der Imkerei abzufassen und an die "Schlosskirchentür" auf dem Wachtberg sowie zeitgleich an einige andere "Kirchentüren" anzuschlagen.


    Übrigens jährt sich das Wittenberger Ereignis am 31. Oktober 2007 zum 490. Mal...


    Gruß
    Manne

  • Hallo Martin S!
     
    Es ist nicht so entscheiden, wie am behandelt, vorausgesetzt die Behandlung wirkt, es ist aber schon entscheidend wann und wie oft man behandelt. Eine Behandlung hat keinen Sinn, wenn man zu spät ist und schon lauter geschädigte Bienen vorhanden sind. Geschädigte Bienen können keine ordentliche Brutpflege betreiben.
    Es macht auch keinen Sinn, wenn man nur einmal behandelt und nachher Milbeneintrag im großen Stiel herrscht. Es entstehen wieder keine ordentlichen Winterbienen.
     
     
    MfG
    Honigmaul

  • Hallo an alle Bienenfreunde,
     
    hatte heute gezielt nach Beiträgen zu Völkerzusammenbrüchen Ausschau gehalten.
    Bei uns in der Oberpfalz gibt es Berichte über katastrophale Völkerzusammenbrüche.
    Meine 15 sind gut beisammen und quicklebendig (z.T. noch sehr viel Brut). Die betroffenen älteren Imker, die ich selbst kenne, reden von einem Virus. Ich denke aber, die Varroabehandlung ist entscheidend. Wenn man nach der Honigernte mit Perizin behandelt, kann meines Erachtens kein zufriedenstellender Erfolg erzielt werden.
    Ich denke, entscheidend ist, wie bereits in den Beiträgen gesagt wurde, ein früher Behandlungszeitpunkt, und, was noch wichtiger ist, die richtige Temperatur zur Behandlung. Wenn es tagsüber 15 Grad hat, wie heuer öfter im August, entsteht nicht die nötige AS-Konzentration in der Stockluft, und die Behandlung wirkt nicht. Ich warte auf 23-24 Grad (aber auch nicht mehr), lieber reisse ich beim Docht meines Liebig-Verdunsters einen Streifen ab, wenn ich nach 1 Tag die verdunstete AS-Menge kontrolliere.
     
    Hoffen wir auf einen guten Fortbestand und Überwinterung unserer Völker!
     
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