Jetzt ist die Gelegenheit -- Werbung!

  • Moin Imkers,


    ich mach jetzt mal unverholen Werbung. Und zwar für eine AS-kurz-Behandlung an genau diesem WE. Ab heute wird es warm und das ist die Gelegenheit.


    Wer also seinen andern Verfahren nicht traut oder (für sich selber) eingesehen hat, dasse nicht wie gewünscht funktionieren oder noch gernix getan hat, kann an diesem WE ordentlich mit AS-Schwammtuch entmilben. Die Luft wird auch am Sonntag schön trocken sein und am Montag auch. Das Wetter hier im Süd-Osten bietet sich geradezu an. Sonnenuntergang halb 8, da dürften auch alle drinnen sein.


    Also genug der Werbung.


    Oder einen Noch: (von Aktivia, dem Durchfalldrink:confused:)
    "Ich will Ihnen nichts erzählen - probieren Sie's aus!"

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • :daumen: ...habe heute früh wieder die Windeln kontrolliert: Es ist nötig zum weiteren Behandeln, obwohl ich vor 14 Tagen glaubte, es wäre genug der Säureattaken auf die Völker, leider nicht...... :-(


    Es scheint zu stimmen: gutes Honigjahr = gutes Milbenjahr...... ergo: diesen Winter wird wieder das Gejammer übers Bienensterben einsetzen.......



    Alfred

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Jup das Wetter scheint gut dafür zu sein.AS - Behandlung hatte ich eh dieses We geplant gehabt.
     
    @ Immenherg: Wieso diesen Winter das Gejammer?


     
    ich wette, dass, wenn im nächsten Frühjahr (oder schon im Dezember, wenn die Winterbehandlung mit Oxalsäure oder Perizin gemacht werden soll), wiedermal ganze Stände bienenfrei sein werden....... und in den Zeitungen wird stehen: ca. 30-40% Winterverluste....... sollten einge Völker von mir dabei sein, so weiß ich warum..... :-( : die Milben scheinen noch nicht wirklich reduziert zu sein, trotz Behandlung im Juli und Ende August, trotz Wanderung und Schwärmen und Ablegerbildung....
     
    Alfred

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Ich hatte Mitte Juli mit je 120 ml AS 85% kurzzeitbegandelt.
    Am 30.08., nachdem alle 6 Völker eingefüttert waren, mit je 180 ml AS 85% mit dem LD zweizargig langzeitbehandelt.
    Am 10.09. habe ich die Flasche leer rausgenommen.
    Heute habe ich die Windel kontrolliert und jede Menge Milben gefunden.
    Behandlungsfall?
    Behandlung nicht angeschlagen?
    Ich will jetzt nicht nochmal so kurze Zeit nach der Behandlungswoche behandeln.
    Mitte Dezember, wenn es schön kalt ist, wird nochmal mit Oxalsäure bedampft.
    Ich bin gespannt, wie sich der Bienenjahresanfang gestaltet und wie sie im Frühjahr beieinander sind.
    HO

  • Ja Henry, ich habs heute gemacht. Es war die dritte Behandlung in diesem Jahr. Der nat. Milbenfall (bis 30 pro Tag) ist immer noch ordentlich. Ich vermute das meine beiden ersten Behandlungen aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen nicht 100% gewirkt haben. Mit den Volksstärken bin ich zu frieden. Jung und Altvölker haben sich gut entwickelt.


    Ach da fällt mir ein, ich habe meinen Jungvölkern teilweise schon weit über 20 kg Futter verabreicht und sie denken nicht daran ihr Einfütterungsgewicht zu erreichen. Meine Altvölker haben mit 15 kg ihr Sollgewicht erreicht. Könnte die Brutaktivitäten der Jungvölker zu dieser Zeit so unterschiedlich zu den Altvölkern sein, dass ich das am Futterverbrauch bzw. Gewicht so eindeutig feststelle. Oder gibt es noch andere Erklärungen. In den Völkern nachschauen wollte ich um diese Zeit nicht mehr.


    Gruß Peter

  • Könnte die Brutaktivitäten der Jungvölker zu dieser Zeit so unterschiedlich zu den Altvölkern sein, dass ich das am Futterverbrauch bzw. Gewicht so eindeutig feststelle.

    Ja.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder


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    Ach da fällt mir ein, ich habe meinen Jungvölkern teilweise schon weit über 20 kg Futter verabreicht und sie denken nicht daran ihr Einfütterungsgewicht zu erreichen.


     
    Das kenne ich gut. Geht mir genauso. Versteh es auch nicht würglich.
    Milben geht zur zeit bei mir da kann ich nicht klagen.
    Die anstieg der Milbenzahlen hat auch mit dem milden Winter anfang des Jahres zu tun. Das waren ja gar teils wohlfühl Temperaturen für die.

  • Hallo !


    In den letzten zehn Tagen habe ich fast täglich Völker aus der Heidetracht geholt, auf die Überwinterungsstände verteilt, abgeerntet und ihnen das Winterfutter in einer großen Gabe verabreicht, wenige Tage später dann die 1.AS Behandlung (Schwammtuch v. oben). Ein Teil der Völker bekommt morgen das 2. mal AS innerhalb von 5.Tagen, Völker die ich gestern und heute geholt habe bekomme ich morgen bei dem schön günstigen Wetter leider noch nicht in die Behandlung mit hinein, sie brauchen bei den Nachttemperaturen 3-4 Tage um die große Futtermenge aufzunehmen (hoffe das sich dann zeitnah wieder eine Behandlungsmöglichkeit ergibt, sonst OS Träufelmethode bevor die erste Brut der Jungen Weisel gedeckelt ist). Habe vorsorglich wie in den vergangenen Jahren auch den Heidevölkern bei der Ernte nach der Tracht ihre gesammte Brut entnomen, eine junge Weisel verabreicht und komplett auf helle ausgebaute Waben gesetzt. Dieses kombiniert mit meheren Brutwabenentnahmen zum Aufbau von Jungvölkern in der Hauptsaison, und gleichzeitigem Dronenbrutschneiden hält die Varroa gut in Schach trotz der späten Behandlungsmöglichkeit der Wirtschaftsvölker mitte September. Wichtig bei der ganzen Sache ist die Ertragsvölker während der ganzen Saison konsequent getrennt von den Jungvölkern auf seperaten Ständen zu führen (ein Großteil ist sowieso auf Wanderschaft). Die Jungvölker bekommen zwei AS Behandlungen mit dem Schwammtuch unter besten Bedingungen in der letzten Juli Dekade, und eine OS Behandlung im Dezember wenn sie brutfrei sind.


    Beste Grüße


    Frank

  • Schön zu lesen ,daß man jetzt noch behandeln kann. Unterlag da mal wieder einem Irrglauben, wie´s scheint. Hab 3 mal mit dem Schwammtuch behandelt-meines erachtens bei günstigen Bedingungen-aber der Milbenfall war nüch so toll. Letztes Jahr lag das Schwammtuch voller Milben-dieses Jahr würd ich mal auf 100 Tippen(die drei Behandlungen zusammengenommen). Bei beiden Völkern wars gleich schlecht.
    Ich werde heut auf jedenfall nochmal behandeln.
    :-(

  • Bin seit gestern auch dran, an der AS Behandlung mit dem Liebig-Dispenser. Heute Abend habe ich schnell einen Kontrollgang gemacht und da lag doch schon eine Königin (2 jährig) vor dem Flugloch. Habe sie in der Hand aufgewärmt und sie ist wieder recht munter geworden. Anschliessend habe ich sie wieder ins Volk getan. Nun, eigentlich hätte ich sie auch draussen lassen können und das Volk nach der AS Behandlung mit einem Jungvolk vereinigen können. Weiss gar nicht, ob das jetzt schlau war von mir.
    Eine Frage aber: Warum sind die Königinnen bei einer AS Behandlung gefährdet, oder ist dies reiner Zufall dass es die Königin erwischte?


    CH Imker

  • Hallo !


    Ich kann Weiselverluste durch AS Behandlung nicht bestätigen, man behauptet gerade junge Weiseln seien hier besonders gefährtet.............habe jedes Jahr weit über 100 Völker in der Heide, welche nach der Ernte im September sofort mit jungen Königinnen (ca. 6. Wochen alt,begattet jeweils ca. Ende Juli) versehen u. aufgefüttert werden. Die erste AS Behandlung folgt dann 4-5 Tage später, eine weitere wenn möglich nach 5-7 Tagen. Anschließend noch eine Winterbehandlung mit OS und gut ist. Kö. Verluste, sprich Drohnenbrütigkeit im Frühjahr kleiner 5 % ! (Segeb. Beute, Boden geschl., Flugl. voll auf, AS 60% v. oben gekühlt. a. Schwammtuch, Futterz. bleibt drauf, keine Folie, 22ml p. Zarge bei. Temp. zw. 14 u. 22°C, 20ml p. Zarge bei Sommerbeh. v. Jungvölker i. letzter Juli Dekade u. Temp. zw. 23-30°C, w i c h t i g im 6 Std. Zeitfenster n. Behandlungsbeginn Temp. zw. 12 u.30°C, kein Regen u. Luftfeuchte unter 70%)


    Beste Grüße


    Frank