Honigpreis zum x-ten

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    hallo,

    Hab die 3000 Euro natürlich nicht in Bar bekommen.
    sondern den Honig gegen eine ausragierte Infusionspumpe getauscht. Die kosten so ab 3000 euro aufwärts.
    Mann kann Honig noch gegen andere Sachen ausser Geld tauschen...

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • hallo, Hab die 3000 Euro natürlich nicht in Bar bekommen.
    Gruß Thorsten



    Wenn Du die 3000,- € in einer Bar bekommen hättest , dann wäre ich noch auf ganz andere Gedanken bezüglich der Zugabe gekommen.:wink::oops:

    Im übrigen funktioniert auch ganz hervorragend (aus eigener Erfahrung):

    Honig - Gänsebraten
    Honig - Lambraten
    Honig - Reh oder Wildschwein

    Honig eignet sich als "geringwertiges Wirtschaftsgut" auch als ganz hervoragendes Schmiermittel.:cool:

    Auch die Funktion als Papierbeschwerer beim Einreichen von Behördenanträgen ist nicht zu verachten:wink:

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • tja, daran hät ich vielleicht vor der Steuererklärung denken sollen...

    ansonsten auch:

    Honig - Alublech
    Honig - Dämmaterial
    Honig - Feuerholz
    Honig - dachlatten
    Honig - Leiauto
    Honig - Mahlerhilfe
    Honig - Wandfarbe
    Honig - Räucherfisch

    Musss ich sowas eigentlich versteuern? muss ich jetzt beim Finanzamt eine halbe Forelle abgeben??:-D:roll:

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • ...muss ich jetzt beim Finanzamt eine halbe Forelle abgeben??:-D:roll:


    Freiwillig würde ich es erst mal mit den Gräten versuchen...


    Wie tauscht ihr eigentlich?
    Wert gegen Wert oder nach "Gefühl"?

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • das dreht sich hier nicht um Geldwerten vorteil, den ich von meinem Arbeitgeber erhalte sondern um Tausch unter freunden.

    Hängt vielleicht auch mit deR Größenordnung zusammen. Solange mann nicht ein ganzes Haus tauscht oder LKW weise Honig und Forellen tauscht....
    hast ja auch einen gewissen freibetrag für private Veräuserungen...

    Und wo kein Kläger, da kein Richter...

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Du erbringst eine Leistung (lieferst ein Produkt) und nimmst dafür eine Gegenleistung (evtl. auch ein Produkt) in Anspruch.
    Da ist egal, ob Geld fließt, oder nicht. Weil Geld ist eh nur universelles Tauschmittel.
    Wir (Wirtschaftsring LANDMARK) haben hier (www. wirtschaftsring.info) im Saaleland eine Regionalwährung etabliert (die LANDMARK). Diese ermöglicht einen regionalen Wirtschaftsaustausch, ohne ein eins zu eins Geschäft tätigen zu müssen. Die erbrachten Leistungen werden von den Mitgliedern bei der Steuererklärung genau so angegeben, wie Geschäfte, bei denen "richtiges" Geld fließt.
    Da ist letztendlich egal, ob das Tauschmittel von einem "Arbeitgeber" (wer ist das eigentlich?) oder von einer Privatperson kommt.


    Seht das ganze nicht zu eng, aber des Drohns Verweis ist genau richtig. Das sollte schon beim ersten Satz erkenntlich werden.


    Und vor allem: Wo liegt das Problem?


    Gruß
    Ralph


  • Und vor allem: Wo liegt das Problem?


    Gruß
    Ralph


    In der nichtabgeführten Mehrwertsteuer. :wink:
    Was sagt das FA denn zu solch offiziellen Tauschringen? Oder lassen die da etwa die Kirche im Dorf?


    Gruß Jörg

    Konfuzius sprach:
    Worte sollen den Menschen etwas sagen - das ist alles.

  • Solange das im kleinen Rahmen stattfindet, wird es wohl toleriert, ab einem betsimmten Umfang will der Fiskus aber was abhaben, eben Umsatzsteuer.
    In der Vergangenheit hat es sowas schon öfter im großen Massstab gegeben, ich glaub sogar im Nachkriegsdeutschland, war das Wirtschaftssystem einer ganzen Gemeinde darauf aufgebaut, da wurde es dem Fiskus dann doch zu bunt.
    Einfach mal Komplementärwährung googln, ´s gibt viele Systeme.


    Komplementäre Grüße
    Dennis

    Wir wissen mehr als wir zu sagen wissen.

    (Polanyi)

  • auf einem Weihnachtsmarkt habe ich heute Honig gesehen, der z.B. 3,5 für Raps und Sommer, 4 für Akazie und 6,5 für Heidehonig kosten sollte.
    (Da kostet er ja teilweise im Supermarkt mehr)


    Am liebsten hätte ich ihn mal gefragt, wann er seine letzte Preiserhöhung gemacht hat;
    aber wir doofen Imker zahlen ja jedes Jahr höhere Preise für Materialen und Futter und Sprit -
    aber der Honigpreis bleibt stabil!!!

  • Hallo Zusammen,
    der Honigpreis bleibt stabil...
    weil der Bunkerhonig zu viel geringeren Gestehungskosten geerntet und verarbeitet wurde...
    weil einige diese Gestehungskosten nicht kennen und oder falsch berechnen...
    weil wir schon immer diesen Preis verlangt haben...
    weil das nur Zubrot ist...
    weil ich die teuere Konkurenz unterbiete...
    weil ich mit den Billigangeboten im Supermarkt mithalten will...
    weil ich ein netter Mensch bin und Waren im oberen Leistungsbereich zu den gleichen Preis anbiete wie die im niedrigen Leistungsbereich...
    weil ich in meiner Gegend keinen höheren Preis verlangen kann...
    weil der Jungimker im Nachbardorf keinen Fuß in diesen Markt kriegen soll...
    ...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • auf einem Weihnachtsmarkt habe ich heute Honig gesehen, der z.B. 3,5 für Raps und Sommer, 4 für Akazie und 6,5 für Heidehonig kosten sollte.
    (Da kostet er ja teilweise im Supermarkt mehr)


    Am liebsten hätte ich ihn mal gefragt, wann er seine letzte Preiserhöhung gemacht hat;
    aber wir doofen Imker zahlen ja jedes Jahr höhere Preise für Materialen und Futter und Sprit -
    aber der Honigpreis bleibt stabil!!!


    Hallo Jungimker,
    ich gehöre auch zu den doofen ( wie du es nennst) Imkern, die "nur" 3,50€ für ihre Früh- und Sommertracht nehmen.
    Ich war am Samstag auf einer Adventausstellung, hab mir viel Mühe gemacht, habe Dinge aus der Region zugekauft, um Fresspakete zusammen zu stellen, und habe in drei Stunden ganze 10 Gläser Honig verkauft -- obwohl der Honig spottbillig ist.
    Ja - es kam viel Lob, wie gut der Honig schmeckt ( ich hatte Probierbrote), und wie toll doch die Fresspakete aussehen... aber gekauft- hat fast niemand, s. o.
    Aber auch die Adventgestecke meiner Nachbarin wurden nicht so gekauft, wie sie sich das vorstellte, obwohl es tolle Sachen waren.
    Ich glaube, die Leute fangen an zu sparen, weil ihnen das Geld im Geldbeutel fehlt, das durch Öl, Sprit und vieles andere herausgezogen wird.
    Da wird noch nicht mal gekauft, wenn man ein gutes Projekt unterstützt, und vom Gewinn noch was spendet, es reicht noch nicht mal mehr für die Gewissensberuhigung, was Gutes mit dem Kauf des Honigs unterstützt zu haben.


    Und dann mahnst Du an,den Honig noch teuerer zu verkaufen? Nee, dann werd ich ihn gar nicht mehr los...


    hunsrücker biene

  • Moin,

    ... ich gehöre auch zu den doofen ...
    Und dann mahnst Du an,den Honig noch teuerer zu verkaufen? Nee, dann werd ich ihn gar nicht mehr los...

    Klassischer Fall von Fehleinschätzung. Alles spart und keiner gibt mehr ein Geld für Waren des täglichen Bedarfs aus. Deshalb müssen wir uns mit unserem Honig auch genau da absetzen. Er muß zum teuren Luxusgut werden. Schließlich hat Opel bei den Kleinwagen Absatzprobleme Porsche bei den großen Schleudern jedoch macht Zuwachs.


    Wenn Du Deinen Honig auf den Märkten für 3,50 nicht verkauft kriegst kriegst Du ihn auch für 4,00 nicht verkauft. Wo ist da das Problem? Für 2,60 allerdings eben auch nicht - weil Umsatz am Umfeld liegt.


    Überleg mal, was die Leute am Weihnachtsmarkt kaufen! Geschenke und Selbstbelohnungen. Würde ich mich über eine Packung Spagethi, ein Stück Butter, Oetinger Edelpils und geschnitten Brot unterm Baume freuen? Oder über ein Glas Honig zum 0815-Honigreis? Bricht bei Beschenkten die Freude aus, wenn das Geschenk besonders billig, also ein Schnäppchen war? "Hallo Omi, ich hab' Dir ein besonders billiges Glas Honig aus der Heimat mitgebracht."


    Ich war auch auf einem Adventsmarkt am Sonntag und hab fast nichts verkauft. Aber das was ich verkauft hab, war durchweg entweder teuer (und damit mein' ich über 5 Euro) oder der Siegerhonig aus der Grimmaer Verkostung 2006. Der Preis war also kein Hinderungsgrund. Honig für den täglichen Bedarf kauft man eben nicht auf dem Weihnachtsmarkt. Klopapier auch nicht und Feutel und Sonderangebote Haushaltsreiniger. Man kauft edle Geschenke da! Also bieten wir die an!

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Moin,
    Henry voll zustimme!:-D
    Nur muß das Luxusprodukt dann auch entsprechend aufgemacht sein, und eben nicht aussehen wie aus dem Supermarkt, und vor allem kein XXX-Glas mit Standardetikett...:roll:


    Wir verkaufen was ganz Besonderes, und müssen keineswegs "das Zeug aus dem Keller haben um jeden Preis"...


    Und mal ganz ehrlich, in den Köpfen der Leute sitzt auch immer noch "teuer = besonders gut".
    Denkt an edlen Wein oder den Ruf des Champagners gegenüber deutschem Sekt.


    Es machen uns doch genug Leute vor, wie gutes Marketing im Lebensmittelbereich aussehen muß, um gut zu verkaufen, und genauso sollten wir nicht nur Honig, sondern ein Lebensgefühl verkaufen.
    "Gönnen Sie sich das Besondere! Sie haben es sich verdient..":wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen