Varroabefall

  • Es gibt Massen an Varroen dieses Jahr im Schnitt fiehlen bei dem Drohn 4800!! Varroen
    Ein Jungvolk!! verloren.
    Die Bienen fliegen totz Kälte...räubern, was auf zusammen brechende Völker in der Umgebung hindeutet.
    Erste Totalverlustmeldungen treffen ein!
     
    Wie sieht es bei euch aus?
     
    Gruß
    der
    Drohn

  • Morgen zusammen,


    hui! Da hast Du ja einen ganzen Sack voll Milben.


    Bei uns ists GottseiDank noch nicht so schlimm.
    Mehr auf jeden Fall, im Gegensatz zum letzten Jahr aber nicht dramatisch.
    Ausreißer nach oben und unten gibt es immer.
    Bis dato noch keine Zusammenbrüche.
    Schaun ma mal, was die 2. Behandlung bringt.


    Gruß Simmerl

  • Hallo Drohn
    Auch bei mir fallen enorm viele Milben, und bei einigen Völkern werden auch verkrüppelte Bienen ausgetragen. Hoffentlich können wir mit einer sorgfältigen Milbenbekämpfung unseren Völkern noch helfen!!
    Gruss
    Jon

  • Hallo,


    Mir ist leider auch schon ein Jungvolk zusammengebrochen !
    Ein Kunstschwarm (!!!) der Mitte Mai gebildet wurde...
    Mir blutet immer noch das Herz, und ich mache mir Sorgen um meine anderen Jungvölker !


    (hätte ich mal lieber auf den Henry gehört....)

  • Milben gibt es in der Böblinger Gegend tatsächlich viele, und zwar momentan sehr stark als Reinvasion: Nach 2-3 Mal ameisensäure waren meine Völker bei unter 2 Milben pro Tag natürlichem Abfall und sind nun 4 Wochen später wieder bei bis zu 15 Milben pro Tag.
    Hoffentlich wird der Montag tatsächlich wieder wärmer, dann kommen meine Schwammtücher nochmal zum Einsatz.


    Siggi (dieses Jahr noch ohne Volksverluste infolge Krankheiten)

    Jedes Volk ist ein Unikat - behandle es auch so !

  • Hallo Kollegen,
     
    bei mir ist der Befall teilweise auch sehr stark. Mein Nachbar berichtet, er habe kaum Varroen und glaubt, er könne auf die Winterbehandlung verzichten.
    Nun ist das mit der Diagnose natürlich immer so eine Sache. Die einzig wirklich verlässliche Methode ist ja Bienen in Spüli und abbrausen, aber wer betreibt schon einen solchen Aufwand. Einer meiner Ableger ließ nach der Kurzzeitbehandlung vor der Auffütterung auf einen geringen Befall schließen, nach Schwammtuch von oben stapeln sich allerdings die Varroen auf der Windel. Zum Glück, denn die sind ja wohl der ersten Maßnahme entgangen. Bisher erscheint mir noch kein Volk auf der kritischen Seite zu stehen, aber das zeigt ja sowieso erst das Frühjahr. :wink:
     
    Grüße von Jan

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

  • Hallo,


    daran sieht man wieder das man die Varroa nicht unter schätzen darf.


    Ich schreibe jedes Jahr das gleiche und es zeigt keine Wirkung.


    Das Hauptproblem viele der Imker nehmen die Behandeln nicht erst und behandeln wie Sie gerade wollen.
    Es sind immer dieselben Pappenheimer und daran ändert sich kaum was.
    Wenn ich das Jahr 2007 anschaue war es bis auf dem kühlen und zu nassen Sommer sehr
    Ertragsreich, Schwarmarm.


    Schaut man sich 2007 noch genauer an, stellt man fest dass die Bienen min 2 Brutgenerationen mehr erbrütet haben.


    Der milde Winter hat zum teil dazu geführt das die Völker durch gebrütet haben und eine erfolgreichen Behandlung fast unmöglich war, das schlägt sich jetzt nieder.
    Dazu war die Entwicklung viel früher und die Vegetation auch, alles blühte früher als sonst, sei es Raps, Akazie etc….


    Bei mir war die Tracht um dem 12-14 Juli zu Ende, ich habe abgeschleudert und die ersten Völker mit AS behandelt.
    Es vielen zum Teil sehr unterschiedliche Mengen, unter tausend und weit über 9000 Milben, das waren aber Drohnenvölker für die Belegstellen.


    Viele Imker haben bis jetzt mit der Behandlung gewartet oder erst Anfang August damit begonnen, für 2007 viel zu spät, wer rechnen kann zählt 1und 1 zusammen und steht fest das die Entwicklung der Pflanzen viel weiter war als sonst.


    Wandert man keine Spättracht an, sollte ende Juli, Anfang August mit der Behandlung begonnen werden und nicht erst ende August oder Anfang September.


    Die Vegetation ist um min 2 Wochen voraus, darauf sollte man sich einstellen.


    Da ist eine frühe Behandlung sehr wichtig, alle die viel später behandelt haben, werden mit hoher Sicherheit Probleme mit der Überwinterung bekommen, wenn der Winter 2007/2008 turbulent wird werden geschwächte Völker von dem Temperaturschwankungen ein gegen.
    Ein Volk was gesunde Winterbienen bildet ist weniger Anfällig als stark befallende Völker mit Varroa.


    Dieser Text ist wieder an die Leute gerichtet den es scheinbar egal ist was mit ihren Bienen passiert, man schadet sich nicht nur selbst, sondern verteil die Milben an seine Imkernachbar worüber sicher keiner freut.


    Gell Henry!!!!

  • Hallo,


    ich habe mein Volk im Abstand von 10 Tagen mit der Schwammtuchmethode von oben behandelt (am 6.08 und am 16.08) und habe jeweils geguckt, was in den 24 Stunden der Behandlungszeit in die Windel fiel - bei der ersten Behandlung ca. 400 Milben beim zweiten Mal ca. 80 Milben. Aufgescheucht von diesen Beiträgen habe ich von gestern auf heute nochmal eine Windel eingeschoben und 7 Milben in 24 Stunden gefunden. Soll ich jetzt bei besserem Wetter ein drittes Mal behandeln oder die Winterbehandlung abwarten?:roll:


    Danke für Euren Rat


    Ute

    ...to bee or not to bee, that is the question

  • ......habe ich von gestern auf heute nochmal eine Windel eingeschoben und 7 Milben in 24 Stunden gefunden. Soll ich jetzt bei besserem Wetter ein drittes Mal behandeln oder die Winterbehandlung abwarten?


    ...nochmal behandeln!

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Parasitenjäger,
    die Varroen fühlten sich dieses Jahr besonders gut. Nicht an allen Standorten, aber man muss alarmiert sein. Natürlichen Milbenfall nach der Wirkungsdauer der Behandlung erfassen!



    Dieses Exemplar an Bienenvolk hat nach der ersten Hochrechnung 8400 Milben erwirtschaftet. Es müssen noch etwa 1500 addiert werden; die Auswertung ist noch nicht so weit.
    Einige Jungvölker, vor allem die zusammengelegten zwecks Königinnenentnahme, leiden unter dem Varroadruck.


    Wann kommt die Welle der Verlustmeldungen?



    Gruß
    Simon

  • Hallo Simon


    Zählst du deine Milben mittels Software?


    Zwischenstand meiner Bahandlung zwischen 700 und 2200 Milben pro Volk.


    Grüße
    Josef

    Seit 6. April 2007 3 Carnica Völker auf Einheitsmaß im Kaltbau.

  • Hallo Josef,
    besser wäre es, wenn die Software selbst zählt. Es gibt sicher auch schon Ansätze, Milben automatisiert zu zählen (siehe optische Zeichenerkennung). Ich hatte mir durch die EBV ein Gitter über die abfotografiert Windel eingeblendet und in ausgewählten Bereichen die Milben farblich markiert, die Mausklicks automatisch dabei erfasst.
    Das erste Volk kommt damit hochgerechnet auf 12 000 Milben.
    Geschätzt hatte ich in etwa die Hälfte. Der nat. Milbenfall lag vor der Behandlung bei 300/Tag. Ich bin gespannt, was die zweite AS Behandlung nach der Auffütterung noch zu erreicht.


    Gruß
    Simon

  • Hallo Simon,


    ich zähle meine Milben seit neusten mit dem Varroa-Zähler.
    Wenn die Milben über einander liegen macht es die Zählung nicht gerade einfach.
    Verunreinigungen macht das zählen ungenau.
    Das ganze läuft über Farbauswahl ab.
    Man kann falsch erkannte Milben löschen und nicht erkannte hinzufügen.