3SAT Assam, Land der Bienenbäume

  • Lief gerade ab 21 Uhr, und wieder gingen meine Nackenhaare hoch ob des Kommentars...:evil:
    Es wurde die Wanderung der Apis dorsata vom Winterquartier nach Assam gezeigt, und immer wieder die hohe Aggressivität dieser Bienen betont.:roll:
    Außerdem fiel kein einziges Wort über Drohnen oder neue Königinnen, oder wie sie sich überhaupt vermehren.
    Der geneigte Zuschauer wird jetzt vermuten, daß die Königinnen ewig leben und der Gesamtbestand sich aufgrund der Buschfeuer ständig reduziert.
    Dazu kommt, daß der österreichische Prof. Kastberger anscheinend nicht mal in der Lage ist, sich einen wirklich stichsicheren Anzug von brasilianischen Kollegen auszuborgen, sondern mit einem saublöden Schlupfschleier an den ach so gefährlichen Tierchen rumkasperte.
    Anders kann man die Demo mit dem künstlichen Menschenkopf nämlich nicht nennen, es weiß jedes Kind, daß immer mehr Bienen durch jeden steckengebliebenen Stachel alarmiert werden.
    Bemerkenswert war allerdings die Verfolgungsdistanz, und der indische Honigernter :eek: mit seiner Bambusleiter...*grusel*
    Mich hat erstaunt, wie ruhig die Bienen unter Raucheinfluß wurden, er hing mit den Beinen über dem Nest und wurde anscheinend nicht attackiert.
    Insgesamt nette Bilder, aber unsäglich kommentiert, und die wichtigen Dinge komplett ausgelassen.
    Was diese einzelnen Bäume in Assam für die Bienen jetzt so interessant macht, blieb im Dunkeln (ich würde ja mal Erdmagnetfeld, etc. checken), und warum es Wanderungen dieses Ausmaßes gibt, wo die Individuen nicht aus Erfahrung wissen können, wohin sie fliegen müssen, zeigt sich auch jedes Jahr bei allen Zugvögeln.
    http://www.3sat.de/ WH: Freitag, 7. September 2007 um 14.10 Uhr
    Gesamturteil: mal wieder sehr geeignet, völlige Panik gegenüber allem, was fliegt und 6 beine hat, auszulösen...:roll:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,


    100% kann ich dir nicht zustimmen.


    Richtig finde ich Deine Bemerkungen zu den weggelassenen Fakten.


    Die "Gefährlichkeit" wurde, eben im Zusammenhang mit dem Honig"räuber" schon relativiert - im Kommentar war, zumindest zu diesem Zeitpunkt im Beitrag, nach meiner Erinnerung davon keine Rede.:lol:
    Aus eigenem Erleben kann ich Dir sagen, auf Ceylon stand ich mal mit meiner Regierung -äh Verzeihung- Ehefrau ca. 50 cm unter so einem Nest.


    Wenn uns ein freundlicher Einheimischer nicht darauf hingeiweisen hätte, wir haben -das Nest- nicht bemerkt. Es schwirrten nur so ein paar dicke Brummer herum. :Biene:
    Auch war dort ziemlicher Publikumsverkehr, es war nämlich ein öffentlicher Park.
    Meine Dame ist hochallergisch ... passiert ist nix.


    soviel zu den gefährlichen Biestern:daumen:


    mit freundlichen Grüßen


    Wolfgang

    Nicht alles was schön ist, kann man für Geld kaufen

  • Noch ein Nachtrag ...


    wie immer bei uns und solchen Gelegenheiten, war der Fotoapparat natürlich im Auto geblieben, daher gibt es leider keine Dokumente...


    eigentlich schade


    Wolfgang

    Nicht alles was schön ist, kann man für Geld kaufen