Einsatz vom Styropor in einem Dampfwachsschmelzer

  • Hallo
    An meinem selbstgebautem Dampfwachsschmelzer habe ich vor noch eine
    Isolierung anzubringen.Er ist von unten mit einem Gashocker befeuert und
    aus Edelstahl gemacht.
    Was ist eure Meinung.Wird eine Styroporisolierung die Hitze aushalten?


    Mfg
    Stevo

  • :roll: Nein.
    Gugelhupfen hätte geholfen, Styropor schmilzt ab 175° und fängt an zu vergasen ab 250°.
    Dein Gasbrenner plus Edelstahl werden ganz locker darüber kommen.
    Vollflächig.
    Außerdem, wieso ist es ein Dampfwachsschmelzer, wenn du ihn so befeuerst?
    Dampfschmelzen bedeutet, innen wird es durch den Dampf nicht wärmer als 100°?
    Dafür brauchst du keinen Gasbrenner, ein Tapetendampflöser reicht als Dampfquelle.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo stevo,


    habe in der Imkerzentrale Görlitz einen Dampfwachsschmelzer gesehen, das war eigendlich nur ein Edelstahltrichter mit Füßen. Darauf kam eine Segeberger Zarge
    mit Deckel, drunter eine Auffangschale und der Dampf wurde über einen Schlauch, vom Dampferzeuger (welcher Art auch immer) in die Zarge geleitet.
    Die stellen so ein Wachsschmelzer auch auf Wunsch und Maß her.


    Gruß Drobi

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Moin


    Habe mal meinen Dampfmeister an einen alten Segeberger Wanderboden gebaut.
    Der Wanderboden wurde mit dem Einsatz verschlossen, damit unten ein gerader Boden entsteht.
    Oben drauf 2 Zargen mit Waben.
    Deckel drauf, Flugloch verkleinert und Dampf gegeben.
    Darunter ein Eimer zum Wachs auffangen.
    Das fluppt wie die Pest.
    Durch die Isolierung geht so gut wie keine Wärme raus.


    Einziger Nachteil: man muss die Plastikschienen vorher entfernen.
    Die haben es nicht überlebt.


    Die Dampftrommel (steht unter der Zarge) ist bei mir bei so kaltem Wetter nicht so toll, da sie sehr viel Wärme über die Wandung verliert.


    Gruß
    Patrick

  • Hallo Sabine,
     
    Dampfkessel mit Gas befeuert ist wesentlich effektiver und Naturschonender als mit Strom.
     
    Um Strom zu erzeugen werden im Kraftwerk erstmal ca. 65% als Abwärme verfeuert. Dann kommen noch ca. 10% Leitungsverluste bis zum Verbraucher dazu. Also von dem Öl, Gas, Kohle und Atom (Öko schließ ich mal aus) kommen am Dampferzeuger bei dir zu Hause "nur" 25% an. Da wäre es doch sinnvoller gleich das Gas vor Ort zu verbrennen und damit Dampf zu erzeugen?:u_idea_bulb02:
     
    Gruß René


  • Hallon Patrick,


    den ersten Nachteil habe ich auch erlebt.
    Leider gab es noch einen zweiten:
    Nach mehrmaligen Gebrauch einer Segeberger Zarge wurde die wie soll ich sagen "weich" und begann sich von innen aufzulösen.
    Daher sollte man das Verfahren wohl besser mit Holzzargen oder Holzkisten machen.
    Ansonsten geht das ganze gut.


    Ich hatte so einen Dampfreiniger vom Flohmarkt benutzt.


    Gruß Hubert

  • Hallo Patrik,


    das ist zwar eine gute Erfindung mit dem Unterboden aber ich denke, der originale Edelstahluntersatz ist doch günstiger, wenn er auch 39 Euro kostet.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Drobi


    39,-€ ist nichts dran auszusetzen.
    Habe nur die letzten 2 Jahre aus Universalböden umgestellt, und hatte daher die Wanderböden über, welche nun auch schon über 25 Jahre alt sind.
    Wobei die 25 Jahre der Funktion keinen Abbruch tun.


    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935