Smoker als OS-Verdampfer....

  • Hallöli,
    nachdem heute wegen "Kabeltrommel-kaputt" die Elektrik-Nummer mit OS ausfiel, mußte ich mir was anderes einfallen lassen.
    Ich hatte noch einen unbenutzten Reservesmoker, und eine 300g Gasdose mit Brenner.:cool:
    Smoker ohne Einsatz mit OS (abgewogen) befüllt, mit dem Gasbrenner verdampft und per Blasebalg mit Schwung durch meine Behandlungszarge von oben in die Völker gepumpt.
    Hat so super und schnell funktioniert, mache ich nur noch so.:-D:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo


    Hallo Kinder bitte nicht nachmachen:u_idea_bulb02:


    Erstens lebensgefährlich - man ist viel zu nah dabei
    Zweitens ungewisse Wirkung - wenn die Verdampfungstemperatur nicht stimmt
    zerfällt die OS in irgendwas aber wirkt nicht obwohl schöner weißer Dampf entstanden ist-


    Gruß Uwe

  • Hallo Zusammen,
    das klingt in meinen Ohren weder spannend noch abenteurlich sondern nur unverantwortlich und gefährlich. Wenn es einer/eine für sich austestet ist das seine Sache. Das aber als neue und tolle Lösung hier im Forum zu veröffentlichen ist gelinde ausgedrückt sträflicher Leichtsinn.
    Ich kann nur darvor warnen es nachzumachen.
    Gruß an alle Imkerinnen und Imker

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Zusammen,
    das klingt in meinen Ohren weder spannend noch abenteurlich sondern nur unverantwortlich und gefährlich. Wenn es einer/eine für sich austestet ist das seine Sache. Das aber als neue und tolle Lösung hier im Forum zu veröffentlichen ist gelinde ausgedrückt sträflicher Leichtsinn.
    Ich kann nur darvor warnen es nachzumachen.
    Gruß an alle Imkerinnen und Imker


    Hallo Eisvogel.
    ok.
    Das ist Deine Meinung.
    Sabine wird anderer Meinung sein.
    Lass es einfach stehen.
    Es wird sich eine öffentliche Meinung herausbilden. Oder eine fachlich fundierte. :daumen:


    Auf das Netz vertrauend
    Ralph

  • :roll: Ich kann da beim besten Willen keinen großen Unterschied zu den kommerziellen Gasverdampfungsgeräten mit oder ohne Beiluft der Schweizer Tests sehen:
    http://tinyurl.com/2sdq4d oder http://tinyurl.com/3c75rw .
    Und zu den ebay-Angeboten schon mal gar nicht, dagegen ist meins high-tec: http://tinyurl.com/344uzr
    Also kommt runter von der Palme, und beruhigt euch...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Guten Morgen, Jon,
    nein, keine Vergiftungsgefahr. Ich habe eine Halbzarge mit Plexiglas oben geschlossen und an einer Seite ein Loch, wo wahlweise der Smoker oder ein Staubsaugerschlauch genau reinpaßt. Durch das Pumpen mit dem Blasebalg geht alles IN den Stock, ich erzeuge ja Überdruck.
    Und wie gesagt, ich sehe keinen Unterschied zu den Schweizer Gasverdampfungsgeräten.
    Und ich wiege die Menge pro Volk doch vorher ab, wo ist dann das Problem?
    Muß ich für das gleiche Prizip sehr viel Geld ausgeben, wenn es doch einfacher geht?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Guten Tag Sabi(e)ne,
    die Smoker - Geschichte ist nicht neu. Vor drei Jahren gab es in der Schweizer – Bienenzeitung einen ähnlichen Versuchsaufbau. Das ganze wurde verworfen, weil die Verdampfungskammer viel zu groß ist. Die kalten Metallwände im inneren des Smokers zogen die OS - Kristalle an wie ein Magnet. Also, der Behandlungserfolg war so minimal, dass man nicht einmal einen Gedanken daran verschenken sollte.

    Beste Grüße

    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Moin, Dieter,
    dann müßte ich ja Rückstände/Kristalle an den Innenwänden haben.
    Hab ich aber nicht.
    Außerdem kann ich wirklich nicht behaupten, daß die Wände kalt bleiben würden.
    Natürlich wäre ein kleinerer Verdampfungsraum wünschenswert, aber das ändert doch nix am Prinzip.
    Vielleicht hat mein Smoker zufällig ein gutes Volumen/Oberflächenverhältnis.
    Und du weißt doch, daß ich immer erst ausprobiere, bevor ich was glaube, was irgendwo steht...:wink:
    (ansonsten hätte ich ja meine kleinen Zellen nach dem ersten Institutsversuch verwerfen müssen...:lol:).

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Sabine mag ja diese Methode in der Praxis probieren...der Wirkungsgrad, sprich, das vorhandensein von Ox oder deren Zerfallsprodkte http://kremer-pigmente.de/64160.htm
     
    ist abei nicht bekannt, aber davon hängt die Wirkung ab!!!
     
    Zumal OX-"Verdunstung" eine Winterbehandlung ist!
     
    @ Uwe, finde es sehr spannend dss du dich in dem Thema so gebildt auskennst:p_flower01:
     
     
     
    Der
    Drohn



    Verdampfen, Verdunsten, Niederschlag, Kondensation


    Vorbetrachtung an einem offenen System:
    Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Masse unseres Betrachteten Körpers unabhängig von seinem Aggregatzustand konstant bleibt. Nur müssen wir jetzt unser System bedeutend erweitern, um auf die nachfolgende Beobachtung eine Antwort geben zu können.
    Wir stellen ein offenes Gefäß (z.B. einen Eimer) über einen längeren Zeitraum in einem ganz normalen Raum ab und bemerken nach einer gewissen Zeit, dass sich der zuvor markierte Flüssigkeitspegel verringerte, ohne dass jemand am „Verschwinden” unserer Flüssigkeit beteiligt wäre. Wenn wir uns auch sicher sind, dass niemand unser Gefäß berührte, so gilt es die Ursache zu erforschen. (Auch wenn sie uns vielleicht schon bekannt ist.)


    Übergang zu einem geschlossenem System:
    Eine andere Möglichkeit der Beobachtung, ohne unser System riesig groß zu gestalten, besteht darin, unser Gefäß zu schließen und danach die markierte Flüssigkeitssäule zu beobachten. Zumindest bleibt uns diesmal die Stoffmenge erhalten, zumindest können wir davon ausgehen, dass unser Gefäß luftdicht ist. Die Versuchsanordnung wollen wir dann später beschreiben. Zuvor sollen aber noch einige Begriffe erklärt und geübt werden.


    Hier ist etwas für zu Hause:
    etwas luftdicht abschließen, die wasserdichte Uhr,
    verdunsten hineinspritzen
    das Wasser des Sees verdunstet die Flüssigkeit wird von der Luft aufgenommen
    Wasser wird erhitzt, dabei bildet sich Wasserdampf die erste Dampfmaschine wurde von Rudolf Diesel entwickelt, oder war er es doch nicht?
    da will uns doch jemand einen Bären aufbinden, aber wir lassen uns keinen blauen Dunst vormachen bei klarer Sicht kann man den Fernsehturm sehr gut erkennen
    heute jedoch ist es sehr diesig, dies beeinträchtigt unsere Weitsicht die Luft ist sehr feucht und warm
    bei sehr schwülem Wetter können viele Gewitter beobachtet werden den Flüssigkeitsgehalt der Luft nennen wir Luftfeuchtigkeit
    aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Luftfeuchtigkeit und Temperatur zusammenhängen bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit kann es zu starken Sichtbehinderungen kommen, aber das ist bei diesem Nebel kein Wunder
    das ist ja heute die reinste Waschküche, hört man die Leute schimpfen hat jemand schon einmal in der Waschküche Wäsche gewaschen? Vielleicht erinnern sich die Eltern?
    übrigens hört man die Geräusche bei Nebel sehr gut, warum? hauchen wir die Fensterscheibe an, so schlagen dort Wassertropfen nieder, (niederschlagen)
    bilden sich Wassertröpfchen an der Gefäßwand, so bezeichnen wir dies als Kondenswasser wie stellt man destilliertes Wasser her?
    unter bestimmten Umständen führt hohe Luftfeuchtigkeit in den oberen Luftschichten zu Niederschlag, was wir dann als Regen oder Schnee bezeichnen



    Worin liegt der Unterschied zwischen Verdunsten und Verdampfen
    Als Verdampfen bezeichnen wir den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand. Oft benutzen wir diesen Begriff, um den Vorgang des Siedens zu beschreiben. Daneben gibt es aber auch Vorgänge, wo die Flüssigkeit auch unterhalb der Temperatur des Siedepunktes in den gasförmigen Zustand übergeht. Man spricht dann vom Verdunsten. Die dazu benötigte Wärmemenge (Verdunstungswärme) entspricht der Verdampfungswärme und wird meist aus der Flüssigkeit genommen. Sie kühlt sich infolgedessen ab.
    Frage: Warum ist auch nach Tagen noch die Luft im Raum wärmer als das Wasser im Eimer?


    Merke: Während beim Verdunsten nur die Moleküle an der Flüssigkeitsoberfläche am Prozeß beteiligt sind, sind es beim Sieden (Verdampfen) auch die Moleküle im Innern der Flüssigkeit. Hierbei ist eine große Blasenbildung festzustellen.


    Sublimieren:
    Unter Sublimieren versteht man einen direkten Übergang von fest zu gasförmig oder umgekehrt. Der flüssige Zustand wird dabei übersprungen. Die Sublimationswärme ist gleich der Summe von Schmelz- und Verdampfungswärme.


    Niederschlag:
    Unter Niederschlag (Kondensation) versteht man den Übergang von gasförmig zu flüssig, wobei die gleiche Wärmemenge frei wird (Verdampfungswärme = Kondensationswärme).



    Dämpfe
    Zwischen Gasen und Dämpfen besteht ein großer Unterschied. Sämtliche Gasgesetze sind z.B. auf Dämpfe nicht anwendbar.
    Versuchsaufbau:
    In unserem Gefäß soll Vakuum herrschen. Vom Prinzip gibt es zwei Vorgehensweisen. Entweder wir geben ständig Flüssigkeit hinein, oder wir können davon ausgehen, dass sich ausreichend Flüssigkeit von vornherein im Gefäß befindet. Es sollten auf alle Fälle Aussagen zur Temperatur, Druck, Menge (Volumen, Dichte) gemacht werden.


    gesättigter Dampf:
    In unserem Lehrbuch wird der Versuch wie folgt beschrieben:
    In einen luftleeren Behälter wird Flüssigkeit eingespritzt. Es wird Äther benutzt.
    Zuerst stellen wir lediglich fest, dass unsere Flüssigkeit verdampft. Über einen Druckmesser könnte man sich vom Vorhandensein des Gases überzeugen. Je mehr Flüssigkeit wir in den
     
    Behälter hineinspritzen, desto größer wird der Druck. Letztlich wird der Druck jedoch dermaßen groß, dass die Flüssigkeit nicht mehr weiter verdampft, sondern niederschlägt.
    Eine Flüssigkeit kann in einem Vakuum nur so lange verdampfen, bis der entstandene Dampf einen bestimmten Höchstdruck erreicht hat. Dies nennt man den Sättigungsdruck. Seine Größe ist temperaturabhängig.
    Die dabei in einem Kubikmeter enthaltenen Dampfmenge nennt man Sättigungsmenge. Auch sie ist temperaturabhängig.
    Umgekehrt können wir diesen Zustand erreichen, wenn wir Gas zusammenpressen. Dabei ist folgende Änderung zu beachten. Da die Temperatur im großen und ganzen unverändert bleibt, verringert sich das Volumen des zur Aufnahme fähigen Gases jedoch beträchtlich und drückt soviel an Molekülen in die Flüssigkeit zurück (Kondensation), wie von dort austreten.


    ungesättigter Dampf:
    Ungesättigter Dampf erhalten wir kurz gesagt immer dann, solange der gesättigte Zustand noch nicht eingetreten ist. Dies bedeutet auf jeden Fall, unser Gas ist weiterhin in der Lage Flüssigkeit ohne Kondensation aufzunehmen. Ist die Flüssigkeitsmenge im abgeschlossenen Behälter zu gering, so wird sie vollständig vom Gas aufgenommen werden. Ungesättigter Dampf kann dabei auf zwei Arten entstehen. Entweder wir erhöhen die Temperatur unseres Gases (Druck und Energie steigen), oder wir vergrößern den Rauminhalt (Kolben im Gefäß bewegen, ... bis hin zum offenen System), wobei die Entstehung von Sattdampf vermieden werden soll.
    Luftfeuchtigkeit
    Luft kann Wasser aufnehmen, wobei wir den Grad für den Flüssigkeitsgehalt der Luft als Luftfeuchtigkeit bezeichnen. Ist die Luft sehr feucht und beeinträchtigt unsere Weitsicht, so sprechen wir davon, dass es sehr diesig ist. Bei warmem Wetter empfinden wir es dann als schwül und die Sicht wird als diesig empfunden.


    Fassen wir also noch einmal zusammen:
    Beim Prozess des Verdampfens ist zu beobachten, dass von der Flüssigkeit ein Teil in den gasförmigen Zustand übertritt bzw. sich in der Luft absetzt (Wolkenbildung, Dunst, Nebel...). Nach einer gewissen Zeit ändert sich der Flüssigkeitspegel nicht mehr. Es wurde der Gleichgewichtszustand erreicht, was bedeutet, dass der Sättigungsgrad wurde. Keine Flüssigkeitsmoleküle können in den gasförmigen Zustand hinübergehen, ohne dass nicht gleichzeitig ein Umkehrprozess stattfindet (Kondensation). Und in der Tat sind überall an der Gefäßwand winzige Wassertropfen zu sehen, die mit der Zeit immer größer werden.

  • Moin, Markus,
    wenn ich am Schluß weißbepuderte Bienen habe, darf ich doch wohl davon ausgehen, daß ich das richtige in die Beute eingebracht habe, oder?
    Was ich mich gerade frage: was macht euch denn so 100%ig sicher, daß es bei den gekauften Systemen so 100%ig funktioniert?
    Sind da Thermostate dran, die die Temperatur begrenzen, oder sonstige Vorrichtungen, die sicherstellen, daß die OS nicht vorzeitig zerfällt?
    Ich habe NICHT geschrieben, daß das jetzt die neue alleinseligmachende Methode wäre, sondern lediglich: ich mußte mir was einfallen lassen, um im Timing zu bleiben.
    Und nochmal ganz explizit: es kann doch jeder machen, was er will, ich schreibe hier *meine* Erfahrungen, nicht mehr und nicht weniger.:Biene:
    Und hier sieht es danach aus, als ob das mit dem Smoker astrein funzt.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen