CB Völker - starker Milbenbefall

  • Hallo Milbenjäger und CB-Pfleger,
    das einzige was die CB Völker (bei mir) besonderes erwirtschaftet haben, sind massig Milben. Den Völkern wurde weder Arbeiterinnen noch Drohnenbrut entnommen. Bis auf das geschwärmte CB Volk, ist der nat. Milbenfall 3-4 mal höher als bei den Vergleichsvölkern.
    Am Sonntag kommt die AS Medikation.
    Wenn die nicht wirkt, sterben die Völker an CCD, Wespen oder an Sonstigem.


    Gruß
    Simon

  • Hallo Bumblebee
    Rein logisch zu Ende gedacht ist doch klar was da rauskommt bei, das man nee Varroen-Zucht damit betreibt.Ob das langfristig Sinn macht??? Kann mir nicht vorstellen das das Trachtgebiet was die Natur bei uns bietetb.z.w. hergibt so übbig ist das es sinnvoll erscheint CB zu betreiben .oder seh ich das zu eng??


    imkerliche Grüße

  • Herby,
    wenn du meinst, dass CB einen Vorteil bezüglich Volksstärke zur besseren Nutzung des vermeintlich schlechten Trachtegebietes hergibt, liegst du falsch. Es gibt sie nicht, die stärkere Brutleistung (bei mir).
    Die Varroen kommen aus der Drohnenebrut.


    Gruß
    Simon

  • Hallo Bumblebee
    Die Varroen kommen aus der Drohnenebrut.
    Biste dir da so sicher ?????
    ICh mein das mit dem Trachtangebot in Bezug das CB wenns richtig funz soll auch die anderen Bedingungen passen sollten

  • Hallo, Simon,
    das kann ich mir ebenso wenig erklären wie die Tatsache, daß es bei dir so gar nicht gefunzt hat.....:confused:
    Wobei meine ja alles 4.9er sind, aber das dürfte keinen Unterschied machen, Walt hat auch normale und keine kleinzelligen.
    Wobei ich, wie schon woanders beschrieben, eben nicht in der Drohnenbrut mehr Milben habe als in den Arbeiterinnenzellen, aber das mag an den 4.9ern liegen, und würde Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Ich kriege das Geschehen bei dir nicht nachvollzogen....:confused:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen


  • D.h.: das Mehr an Varroen kommt nicht aus der Arbeiterinnenbrut, denn es gab nicht mehr davon.


    ...ein interessantes Ergebnis, denn es bestätigt, dass die Varroen sich doch präferentiell in der Drohnenbrut entwickeln, trotz der Unkenrufe, durch das Drohenbrutschneiden würde eine Selektion gegen die Drohnenbrutpräferenz stattfinden.
    Ergo: Drohnenbrutschneiden hilft nach wie vor als wirksame Waffe gegen die Milben.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Bisher habe ich selten in diesem Umfang Drohnenbrut schlüpfen lassen und dachte, dass es keinen nenneswerten Unterschied gibt.
    Und noch eines ist interessant: Bis auf die Drohnenschlüpferei kann man (nach meinen Ergebnissen) die Volksstärke durch den Varroaabfall zurückverfolgen. D.h. die Ergebnisse der Schätzung im Mai, decken sich nun mit der Entwicklung des Varroabefalls, mit Ausnahme der CB Völker.


    Ich versuche gerade ein Diagramm mit doppelter Skala anzufertigen, um die Abhängigkeit darzustellen, finde aber nicht die Option in der Software.


    Gruß
    Simon

  • Das Diagramm ist fertiggestrickt:

    Die Populationsschätzung wurde am 25.05. durchgeführt. "SB" kennzeichnet ein Schachbrettvolk, SB Volk 6 ist geschwärmt.
    Der nat. Milbenfall wurde aktuell ermittelt. Es wurde einmal mit und einmal ohne geölte Schublade ausgezählt; durch den Regen oder kühle Temperaturen gab es keinen nennenswerten Milbenraub.


    Gruß
    Simon

  • Eine weitere Erklärung ist der Umstand, dass wegen der 5 Zargen das Platzangebot der Bienen zu groß ist und der natürliche Putztrieb, den jedes Volk mehr oder weniger hat, hier gänzlich versagt.
    Klar bringt der erste ausgeschnitte Drohnenrahmen sehr viel. Ich wage zu behaupten, dass genau diese Dezinierung über das Sterben eines Bienenvolkes im Herbst entscheiden kann!

  • Franz, die Völker waren zeitweise auf sechs Zargen. Die Waben waren tatsächlich besetzt, man freut sich über die "vollen" Türme.
    Ob dadurch der Putztrieb eingeschränkt wird? Jedenfalls gefällt es den Bienen nicht, über sechs Zargen gestreckt zu werden, beim Abstapeln laufen die Tiere wie wild durch die Zargen und versuchen sich zu sammeln.


    Gruß
    Simon