Einfache Bienenhaltung für alle - Imkern nach Warre und ökologischen Gesichtspunkten

  • Guten Abend,


    unter


    Einfache Bienenhaltung für alle (PDF)


    findet ihr einen kleinen Text von mir zum Thema Einfache Bienenhaltung für alle - Imkern nach Warre und ökologischen, biologischen Gesichtspunkten.


    Für Anregungen und Tomatenwürfe bin ich wie immer dankbar.


    Bernhard

  • Hallo Bernhard,
    zunächst Glückwunsch zur vorgestellten Arbeit. Ich habe sie bereits bei den "Selbstversorgern" gesehen und gelesen und hatte schon Sorge Du könntest dem I-Forum untreu werden. Auch wenn ich nicht mit allen Deinen Vorstellungen zur Imkerei konform gehe, ist es doch eine interresante Variante zur "neuzeitlichen" Imkerei.
    Das einzige was mir ein wenig Sorge macht sind die teilweise sehr idealistischen Darstellungen. Ich hoffe, dass sich alle die sich mit Deiner Arbeit anfreunden und so einsteigen wollen (siehe Beiträge im Selbstversorgerforum) sich auch noch Informationen aus anderen Quellen anschauen.
    Gruß an alle Imkerinnen und Imker

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Bernhard,
    da ist dir ja ein echter Mist als Einstieg in die Imkerei passiert. Warum hast du dich damals nicht richtig informiert? Die typischen Klischees hast du aus deiner Sicht auf Seite 1-6 hervorragend stilisiert.
    Schade, dass es kein zweites Imkerjahr mehr gab.


    Gruß
    Simon

  • Moin,


    es wird leider mit Zweierlei Maß gemessen und es werden Behauptungen mit zum Teil widersprüchlichen Behauptungen beantwortet.


    Beispiel:
    1. Die Bienen haben vermutlich ein Gefühl für das Erdmangnetfeld und bauen deshalb so wie sie bauen.
    2. Schön warm haben sie es in der Winterstellung also mit 90° verdrehten Waben, die sie gerade so eben nicht gebaut haben.


    Beispiel:
    1. Die Bienen haben ein super Raumgefühl während sie's Winterfutter eintragen.
    2. Vorm Einfüttern werden 2 Zargen weggenommen. Im Frühjahr kommen sie dazu.
     
    Zu einer tatsächlich durchgeführten Behandlung hab' ich nichts lesen können und ich frage mich, wie bei der Betriebsweise und der Rück-Einfütterung mit Honig der Eigenhonig flüssig gemacht wird. Dieser Honig, auch wenn er nicht vom Rapse stammt, wird doch nunmal irgendwann fest. Wird da nicht einer auf den Gedanken kommen, lieber - statt des bis dahin längst aufgegessenen Eigenhonigs des letzten Jahres - dünnflüssige ALDI-Plärre einzufüttern. Mir kam der Gedanke ganz spontan.


    Ich lese auch nichts zur Entwicklung der Sanftmut und zur Neigung Nachschwärme abzugeben. Was passiert mit Stöcken die bei der Schwärmerei nicht wieder weiselrichtig werden? Erfolgt überhaupt sowas wie Auslese oder gilt bei den frei aufgestellten Beute "Wer hat der hat", egal ob sanft oder brutal? Wie verhält sich die Imkerei in den Warre-beuten über einen Zeitraum von mehreren Jahren also einschließlich extremer klimatischer Ausreißer ect.? Was passiert, wenn man weniger oder mehr Schwärme fängt oder fliegen läßt als man hat oder will?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo


    Henry


    Du denkst zu kompliziert -- Denke EINFACH dann verstehst Du ihn.


    Fast keine Arbeit an den Völkern ergibt jede Menge Honig pro Arbeitsstunde.
    Du hast weniger pro Stunde aber unterm Strich wesentlich mehr pro Volk.


    Bernhardt nimmt halt nur den Überschuss, wir aber beuten die Bienen aus :wink:


    Das ist wie 2 Seiten einer Münze.


    Wer es so will ok, als Selbstversorger ist ja auch irgendwann der Tag voll (24Std)


    Ich für meinen Teil arbeite lieber mit großen Beuten und Rähmchen.


    Achja Behandlungszeit wird dabei doch komplett gespart.
    Verluste gibt es doch nur wenn die bösen Riesenvölker des Nachbarn die kleinen Warre ausrauben. Die sind dann auch selbst Schuld wenn sie gleich die Varroen mitnehmen.


    Gruß Uwe

  • Moin Uwe,


    das klingt fast bißchen zynisch. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo


    nicht zynisch


    aber jeder sollte so leben dürfen wie er will
    (als ich noch jünger war dachte ich auch anders:oops:)


    Der eine Mercedes, der andere Goggo usw


    Solange meine Mitmenschen keinen Schaden nehmen oder nicht ausweichen können ist das meiner Ansicht nach kein Problem und man kann sogar voneinander lernen.


    Allerdings bin ich riesig auf die Überlebensstatistik gespannt, aber bitte rechtzeitig nachschauen welche Beuten besetzt sind und nicht erst nach der Schwarmzeit.


    Gruß Uwe

  • Ich hab mit der Schwärmerei ein Problem bei dieser Methode, weil ich bislang noch nie beobachten konnte, daß sich ein Vorschwarm in unmittelbarer Nähe des Muttervolks niedergelassen hätte, außer eben der ersten Landung zum neues-Haus-suchen.
    Alle Schwärme, die ich bislang hier in den Schwarmlockkisten eingefangen habe, sind nachweislich nicht von meinen Völkern, und sind somit mindestens Luftlinie 1,8 bzw.2,9 bzw. 3,2km geflogen...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo


    Sabine


    Das ist doch dann nur positiv, weil man dann auch ausgelesene Bienen von den Imkern die auf Sanftmut achten bekommt.
    Dann wird das mit den Stechern nicht so schnell gehen, allerdings leidet darunter der Traum von der absoluten Toleranzzucht.


    Gruß Uwe

  • Hallo


    kann ich nicht lesen
    es wird hier immer behauptet Zuchtarbeit schadet der Toleranz,
    jetzt heißt es, es hinge nur an der Betriebsweise.


    Ich denke das diese Debatte auch nur Argumente zulässt die gerade ins Bild passen.


    Wenn es an der Betriebsweise liegen würde wäre es ja einfach :roll:


    Eine Frage stellt sich mir allerdings - was nütz mich eine tolerante Biene die wenn es ein Bienensterben gibt das auch mitmacht ?
    Sorry habe vergessen das da ja wieder andere Schuld sind.


    Gruß Uwe