2/3 Langstroh Zargen Wieviel Einfüttern?

  • Hallo Bienenfreunde,
    ich habe bis jetzt immer nur gelesen.:Biene:


    Folgende Frage an alle Langstrohs Fans.
    Meine Freundin und ich haben erst vor 4 Monaten mit der Imkerei angefangen.
    Wir haben uns für 2/3 Langstroh entschieden wegen den geringen gewicht im bezug zum DM Mass pro Zarge. 2/3 für alles da ich nur eine Rähmchensorte + Zargengröße haben wollte. Mein Ziel ist den Brutraum auf 3 Zargen und 2-3 Honig Zargen dann im Frühjahr. Da die Zargen flacher sind möchte ich gerne wissen wieviel füttert ihr pro Zarge ein. Wir haben 3 Völker auf je 2 zargen und eins auf 3 Zargen. Die angebene Menge in Bücher von 15 kg - 20 kg pro Doppelzarigen Volk bezieht sich doch auf DN Zargen? Wieviel Füttert ihr Kollegen der Langstroh Freunde auf 2/3 für den Winter.


    Danke für die Hilfe


    Wir haben Carnis, da die in Sachsen am einfachsten zubekommen waren und uns die Bienensorte als Anfänger egal war.Wir sind Bienenfreund aller Rassen!!!:lol:


    Micha aus Leipzig

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Hallo Micha aus Leipzig,
    schön, dass sich jemand getraut hat in Leipzig aus dem DN-Allerlei auszubrechen. :cool:
    Aber was die Futtermenge angeht: 15-20kg sind auch auf den 2/3 LS das richtige Maß! :daumen: Obwohl ich dieses Jahr wieder um die 20kg anpeile, weil dieser Winter sicher ein längerer und strengerer wird, als der letzte "Verunglückte".


    Gruß
    Ralph

  • Vielen Dank rst,
     
    will keinen Fehler machen deswegen lieber einmal im Forum gefragt, als ein Volk verloren. :Biene:
     
    Psst nicht weitersagen ich kenne noch einen der in Leipzig auf Langstrohzargen ein paar Bienen hält.
    Er hat, glaube nur 1 1/2 Ganzzargen Langstroh für sein Brutraum auf diese stellt der die Honigräume im DN Mass.
     
    Dann gleich noch ne Frage wegen der Bienenmenge pro 2/3 Rähmchen. Wenn sie richtig voll ist wieviel Bienen sind dann ungefähr drauf?
    Da ich im Forum ja mal so was gelesen habe aber wieder auf DNM.
     
    Warum denkst du das es ein kalter Winter werden wird?:-(
     
    Danke
     
     
    MFG
     
    Micha

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • schön, dass sich jemand getraut hat in Leipzig aus dem DN-Allerlei auszubrechen. :cool:

    Ja RST,


    denn sonst hätte er jetzt zig Antworten bekommen, von Imkern die nicht im Saaletal sondern in der Leipziger Tieflandsbucht überwintern. Ja wirklich cool.


    Micha : Bienenmenge bzw. auch Zellenzahlen lassen sich über die Fläche ins Verhältnis setzen. Das passt halbwegs.


    Wieviel leichter ist eigentlich so eine volle 2/3-Langstroth-Zarge gegen eine 11-Waben-DNM-Segeberger? Das hast Du Dir doch sicher schonmal ausgerechnet.


    Warum verwendet jemand auf 1,5 Langstroth DNM-Honigräume? Des Gewichtes wegen?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    ich habe noch keine Voll 2/3 Langstroh Zarge mit Honig gehabt. -> Anfänger:Biene:


    Meine Kalkulation war folgende.


    Die Gesamtfläche pro Rähmchen bei 2/3 beträgt bei mir 595 cm²
    Bei 10 Rähmchen pro Zarge 5950 cm²


    DNM: 825,1 cm² * 11 Rähmchen Segeberger = 9076 cm²


    Das heißt das 1,5 fach mehr fläche und mehr gewicht pro Zarge.


    Ich weiß es gibt auch halbzargen für DNM. Will aber nur eine Rähmchen sorte etc..
    Was wiegt so ne 11 -Waben Segeberger mit Honig?
    Bienenmenge/Zellenzahlen für eine DNM währen?


    Danke


    MFG


    Micha

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Hallo Michael,
    die 2/3 LS bringt ca. 15kg Honig und ein Gesamtgewicht von etwas über 20 kg auf die Waage. (eigene Erfahrung, keine Tabelle oder Berechnung)


    Ist auch mit vorgeschädigtem Rücken zu "ertragen". Nur möchte ich keine Türme mit 7 oder 8 Zargen bewältigen.


    Gruß
    Ralph

  • Meine vollsten Zargen (DNM) haben maximal 27Kg auf die Waage gebracht und die waren voll. So viel ersparnis ist das jetzt aber nicht und dafür eine Betriebsweise, wo man sich vom Nachbarn keine Hilfe - Material, Ableger oder Anregungen zur Betriebsweise - holen kann ?!

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"

  • Moin Christian,


    dafür ist es aber eben cool

    Zitat

    in Leipzig aus dem DN-Allerlei auszubrechen.

    Meine schwersten DNM-Zargen hatten keine 25kg. Aber ich kann Kippkontrollieren und sogar Hinterbehandlern aushelfen ... ist aber eben nicht cool män.


    Doch wir müssen auf Micha nicht rumhacken. Er hat, was ich nicht aus seinem Profil lesen kann, derzeit zwei Völker. Vielleicht schenkt ihm jemand 'ne DNM-Schleuder und schon sieht die Welt ganz anders aus. Oder er kriegt 'n paar Ableger auf DNM.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Micha
    Ich kann rst bestädigen.
    1Wabe voll verdeckelt Langstroth flach wiegt um 1,700 kg plus Zarge kommst Du auf 20 kg. Ich kann Euch sagen, das es doch einen großen Unterschied macht ,ob ich 20- 25 oder noch mehr heben muß.
    Henry. Auch eine Kippkontrolle ist ohne Hilfsmittel mit mehr als einer Zarge alles andere wie leicht.
    Bei den Flachzargen kenn ich aber auch aus kleineren Trachten reifen gedeckelten Honig ernten. Diesen Vorteil der niedrigeren Honigwaben werden viele bestätigen.
    Ich füttere recht einfach mit Futterteig. Abdeckvolie 2 cm zurückschlagen - einen Block Futterteig mit 15 kg auflegen - Leerzarge aufsetzen nach 14 Tagen 1/2 Block dazu und die Fütterei ist beendet. Das ist für 3 Flachzargen, 2 bekommen etwas weniger 4 etwas mehr. Die 3er sollten nach der Einfütterung ca 52-56 kg incl Boden u. Deckel wiegen , die 2er analog etwa 42 kg. Dieses Verfahren bewährt sich seit 20 Jahren. Die Großvölker drücke ich schon lange nicht mehr in kleinere Einheiten.
    Gruß Peter

  • Meine vollsten Zargen (DNM) haben maximal 27Kg auf die Waage gebracht und die waren voll. So viel Ersparnis ist das jetzt aber nicht und dafür eine Betriebsweise, wo man sich vom Nachbarn keine Hilfe - Material, Ableger oder Anregungen zur Betriebsweise - holen kann ?!


    Hallo Christian,
    naja, 5 - 7 kg weniger ist für manchen schon ein Argument.


    Betriebsweise? Natürlich wird man in Leipzig nicht die Betriebsweise Des Paten übernehmen können, aber es gibt auch in anderen Landstrichen Personen, die sich bewusst gegen Styroporbeuten entschieden haben. Und da passt dann Der Pate auch nicht. Aber Anregungen kann sich Michael sicher auch von vielen anderen holen. Oder gibts Anregungen nur auf DN?


    Material vom Nachbarn, ehrlich? Tauschst du Waben mit den Nachbarn? Oder kaufst du so wenig Rähmchen und Mittelwände, dass du dir welche beim Nachbarn borgen musst?


    Ableger kannst du auch auf DN oder Zander oder anderen Maßen verwenden. Wenn du das Umwohnen nicht wie von Br. Adam empfohlen machen willst, die Waben haben alle kürzere OT als LS. Damit ist das einfache Anklippsen an passende Leisten und einfaches Einhängen in die Zargen kein Problem. Und wenn dann der Winter denn ein Winter ist, ist die untere Zarge mit eingebastelten Rähmchen spätestens im nächsten Frühjahr raus.


    Aber da kann man sich einige Varianten zu in diesem Forum mit dem Suchbegriff "Umwohnen" aussuchen.


    Und so selten sind die Langstrothler ja nun auch nicht, dass es zumindest in erreichbarer Entfernungen nicht einen gibt, der einem seine Betriebsweise mit 2/3 LS erlären kann. Und die sind manchmal genau so überzeugt von der Richtigkeit ihrer Handhabung, wie die Verwendung von DN in Styrpor mit P.behandlung eines Herrn H. aus L.! :cool: Übrigens in diesem Forum werden häufiger auch andere Anregungen gegeben. :daumen:


    Manchmal schadet auch ein wenig selbst denken und handeln nicht und bringt Erkenntnisse, die über das einfache Nachmachen von Patenwissen und -handlungsabläufe hinausgeht.


    Wo ist das Problem? :-D


    Und wieder eine Diskussion, weil ein weiterer Imker nicht das richtige Wabenmaß verwenden? Wo doch gerade bei den Beuten nach ARGE Magazinimker.de eine Kompatiblität der unterschiedlichen Wabenmaße gewährleistet, wenn man denn will.


    Gruß
    Ralph
    der seine eigensinnigen Erfahrungen allerdings genauso als Muldentalimker auf DN gamcht hätte, weil Paten gut sind, wenn sie nicht glauben, zu wichtig zu sein.

  • Vielen Dank
    an Peter aus dem Erzgebirge, rst, Henry und wenn ich vergessen habe.:Biene:
     
    AN henry und Christian,
     
    Hilfe, mmm die 4 Imker die ich kennengelernt, habe hier direkt in Leipzig, davon waren 3 alle fast oder über 70 Jahre und hätten entweder keine Zeit, keine Bienen bzw. Hinterbeladungsbeuten oder nah wie will ich das ausdrücken ohne jemanden zu beleidigen;
    "die Bücher bzw. Forum hier" brachten die benötigen Info's.
    Es waren alles sehr eingefahrene Leute. Der 4 Imker ist der besagte mit 1 1/2Langstroh und mit einem Imker Kollegen aus Borna, die sind Top.
    Was mich zum bsp. stört, bin in den Imkerverein eingetreten super.
    Aber,fast alle Termin sind Mittwochsabends. Ich arbeite auswärst also kann ich die Termine kicken.
    Ich bin 27 Jahre und ich merke den Generationen unterschied, wobei das keine Kritik an den Menschen ist. Die Jugend von heute zieht sich wissen sehr schnell über das Internet speziell dieses Forum.
     
    -> Nds|Christian
    Ableger von DNM ist kein Problem da ich sie quer in meine Zarge reinsetze dann einen selbstgebaute Leiste darum und das Volk rauswachsen lassen(Königin hoch setzen, und Gitter rein).
     
    -> An Henry
     
    Ich habe 3 Völker. Ne Honigschleuder kaufe ich mir noch, muss aber dafür noch mal im Forum lesen, was so die Vorteile der einzelnen Schleudertypen sind. Die Zargen baue ich selber, bin Holzfan obwohl ich die Vorteile von PS kenne so gar sehr gut durch mein Studium + Diplomarbeit+Job.
     
    -> An Peter aus dem Erzgebirge, rst
     
    Ihr habt also auch 2/3 Langstroh, COOL
     
    Wenn ich das richtig rausgelesen habe setzt du ein ganz großes Volk auf 4 Brutzargen?
    Weil der Kollege hier aus München mit 3 Brutzargenarbeit
     
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=11215&page=4
     
    Das wollte ich auch so machen.
     
    Gruß Micha
     
    "Manchmal muss erst das alte sterben bevor sich das neue durchsetzen kann".

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Hallo Micha,
    ich habe auch dieses Jahr begonnen und habe ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht. Durch Liebig bin ich im DNM-Gebiet auf Zander gekommen. Mit ein bisschen Überlegen und kompatiblen Beuten, kann ich Ableger auf DNM in meine Beuten quer hängen, später werden sie mit einem Abstandsblock auf Zander umgehangen.
    Nachdem ich 2 Ableger von DNM-Hinterbehandler in meine Magazine umgehangen habe, weiß ich wie einfach meine Zander mod. Hoffamnns-Rähmchen sind. Die kann man ordentlich anfassen, halten und werden nicht überbaut. Nur etwas Propolis wird von den Bienen auf die Oberträger geklebt.
    Ich bin zufrieden.
    Ich lese schon länger im Forum mit und muss an dieser Stelle mal schreiben, dass mir viele Beiträge sehr geholfen haben, denn ein Imkerverein mit eingefleischten Hinterbehandlern kann nur bedingt weiterhelfen.



    Gruß! flatterfels
    aus der Schorfheide

    Gruß!
    flatterfels


    Jungimkerin, 9 Völker auf Zander

  • Hi flatterfels,
     
    du sagst es mit den Hinterbehandlern. Der eine hat die nur. Der andere will auf Kuntsch wegen Gewicht. Wir beide sind zwar noch Bienen grün, aber über das Forum hier bekommst du die meisten Info'S wenn nicht alle.:Biene:
     
    Gruß Micha

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)