Ableger mit kleinen Portionen füttern leicht gemacht

  • Hallo,
    auch extra für die Anfänger nochmal ein Hinweis auf die ZipLock-Gefrierbeutel-Fütterungsmethode.:Biene:
    Flüssiges Futter in einen Gefrier- oder Frühstücksbeutel geben,nur 2/3 vollmachen, Luft rausdrücken, verschließen.
    (ich nehm schon lange keine ZipLock-beutel mehr, weil zu teuer, sondern billigste Gefrier-oder Frühstückstüten und verschließe mit diesen breiten Plastikklemmen)
    Dann dem Volk eine Leerzarge aufsetzen, Beutel schön flach auflegen, mehrfach oben in der Mitte anpieksen, etwas drücken, daß ein bißchen (wirklich nur gaaanz wenig) rausläuft, Deckel drauf, fertig.
    Ganz großer Vorteil: es können keine Bienen ersaufen, sie müssen keine Riesenkletterpartien machen, es geht schnell, einfach und billig, und man kann auch wirklich kleine Mengen kleckerfrei einbringen.
    Wer so ein Vakuumiergerät und Folienschläuche dafür hat, kann zusammen mit einem alten Dampfentsafter als Abfüllgerät (oder eben einem Honigabfüller mit Hahn) in einer Stunde sein gesamtes Futter handlich portionieren.
    Und es ist angenehmer, kleine Portionen aufzulegen als immer mit den Eimern rumzufuhrwerken...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,
     
    das klingt interessant, :u_idea_bulb02::daumen:werde ich mal ausprobieren. Das Zuckerwasser ist da ja auch einigermaßen keimfrei verpackt und kann wohl auch nicht so leicht verderben.
    Wie schnell wird das Futter bei dieser Methode abgenommen?
     
    Gruß
    Wulle

  • Hallo, Wulle,
    das hängt ganz davon ab....*g*
    Wie groß sind deine Beutel, wie stark das zu fütternde Volk, wie viele Löcher machst du rein...
    Ich hab schon alles erlebt von 3 Liter in 3 Stunden bis zu 0,5 Liter in drei Tagen.
    Es kommt doch auch drauf an, ob du ihnen eine Tracht vorgaukeln willst, dann dünn füttern unter 1:1 und jeden Tag bloß einen Viertel-bis halben Liter, oder ob du zügig deinen dicken Wintersirup auffüttern willst, dann 5 Liter und viele Löcher.
    Es geht jedenfalls viel schneller, als wenn sie erst zum Eimer hochkraxeln müssen, da mußt du halt gucken.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Aber wehe die Tüte ist nicht dicht, dann hast du die ganze Pampe im Volk drin.
    Die Idee ist zwar gut, aber ich bleib lieber beim Tetrapack...:)

  • Hallo, Sam,
    du hast das Prinzip nicht begriffen, glaube ich.:wink:
    Gefrierbeutel sind normalerweise ringsum dicht, ich hab noch keinen undichten erlebt.
    So sieht das: guck
    Bislang ist mir noch nie einer ausgelaufen, und mache Nadellöcher und keine Schlitze rein.
    Ich seh den Vorteil halt darin, daß ich keine ertrunkenen Bienen habe und blitzschnell wechseln kann :wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen


  • Gefrierbeutel sind normalerweise ringsum dicht, ich hab noch keinen undichten erlebt.


     
    Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, in dem Fall wäre das der Verschluss der Tüte...
     
    Ich habe das schon begriffen, und die Variante find ich auch nicht schlecht, aber Tetrapacks haben den Vorteil, dass sie einfach zu entnehmen sind(auch halbvoll) und kleine Restmengen nicht daneben tropfen.
     
    Jeder so wie er möchte, werde das aber demnächst mal ausprobieren.

  • :lol: Eben, jeder, wie er will, aber der Verschluß ist nun wirklich nicht das Problem.
    Die ZipLockTüten mit dem Reißverschluß sind absolut dicht, und die BilligGefrierbeutel mit der dicken Klemmklammer auch.:wink:

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    Bruce Springsteen

  • Hallo SAM,
    für einen Tetra-Pack muß ich aber erst Platz in der Beute machen.
    Einen Gefrierbeutel kann ich auch nur soweit auffüllen, das er unter dem Deckel noch Platz findet.
    Das scheint mir ein weiterer Vorteil zu sein.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Jungvölker sitzen doch eh Anfangs rel lang nur auf einer halben Zarge, da ist doch reichlich Platz für das Tetrapack nebendran. und wenn die erste Zarge voll ist kommt das Tetrapack obenauf in eine zweite Zarge.
     
    Also ich weiß nicht wie viel Platz unter Deinen Deckeln ist, bei mir ist das gerade mal eine Bienenbreite.

  • Hallo Sam,
    Ach ja, die meisten machen die Jungvölker noch mit Brutwaben usw..
    Beim Kunstschwarm/Fegling wird der Bereich mit dem T-Pack halt kunstvoll mit Wildbau ausgefüllt.
    Das möchte ich nicht so gerne.
    Da erscheint mir ein "Außen T., innen Geschmack" zwischen Folie und Deckel doch praktischer.
    Abgesehen von einer Futterzarge...
    Viele Grüße
    Lothar

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  • Hi zusammen
    Kann man denn nicht auch eine Styroporplatte mit Löchern als Schwimmhilfe beim einfüttern nehmen oder gibts da irgendwelche Probleme?

    Gruß Otto Übrigens:Wenn man etwas will, findet man Wege! Wenn man etwas nicht will, findet man Gründe!