Gehirnwäsche im Bienenstock

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    Ein weiteres Königinnen-Geheimnis haben Heather Mattila und Thomas Seeley von der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York gelüftet. Sie wollten wissen, warum Bienenköniginnen sich stets von mehreren Männchen befruchten lassen und zu einem anstrengenden Hochzeitsflug ausschwärmen, statt sich im Stock mit einem einzigen Partner zu begnügen. Ihre Versuche, über die sie ebenfalls in Science berichten, zeigen, dass die Promiskuität zum Wohle des Bienenvolkes ist.


    Die Forscher hatten Bienenvölker ausschwärmen und einen neuen Staat gründen lassen. Die Königinnen waren künstlich befruchtet worden - die einen mit dem Sperma eines einzigen Männchens, die anderen mit dem von mehreren. Die genetisch vielfältigeren Völker zogen mehr Nachwuchs auf, sammelten mehr Futter und legten größere Vorräte an. Dadurch überlebte immerhin ein Viertel dieser Völker den ersten Winter. Die genetisch einheitlichen Völker dagegen hatten spätestens im Dezember ihre gesamten Vorräte aufgebraucht und starben.

  • Das ist aber doch schon alt, oder irre ich mich da, oder die Berliner Zeitung verwechselt da was?
    Dadurch, dass keine unterschiedlichen Subfamilien von Arbeiterinen im Volk sind, also Spezialisten, entsteht eine Einseitigkeit im Volk, die zur Verarmung der Eigenschaften führt.
    Also wenn ich z.B. von einem guten Sammler, über nur einen Drohn nachziehe, dann fehlen vielleicht Großväterlicherseits die Veranlagungen zum Putztrieb, Vorratshaltung...und und und.
    Der hier erklärt es ausführlich!
    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=960878742&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=960878742.pdf
    Der
    Drohn

  • Neine, Nein, nein!
    Das ist ganz neu!


    Aber ein Beweis für die Selbstbeschäftigungstherapie der Bienenwissenschaftlichen Einrichtungen.


    Ist bestimmt schon alles erforscht worden aber man muss es halt neu erforschen um die älteren Ergebnisse zu bestätigen!

  • @ Eric: Es gehört zum Wissenschaftsbetrieb dazu, das andere die Experimente wiederholen. Ist für die Verifizierung auch bitter notwendig.
    Das Problm sind mal wieder die Medien, die sich in Ihrem spontanen Kurzfristdenk immer wieder auf das nächstbeste Thema stürzen. Vermutlich hat einfach keiner von denen, da Fachfremd, einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.
    Soviel zur Meinungsbildung.


    Beste Grüße
    Dennis