Drehbeuten? dreh ich denn durch?

  • Warum regt ihr euch so köstlich auf?
    Halten wir es mit Friedrich dem Großen: Er wollte bekanntermaßen, dass ein jeder nach seiner Façon glücklich werde.
    Und so lange niemand darin die Möglichkeit zur Geschäftemacherei wittert, muss er sich nicht dem Vorwurf aussetzen: Der Schlaue lebt vom Dummen und der Dumme von seiner Arbeit.
    Also, liebe Varroenjäger, es führen viele Wege nach Rom. Schön wäre es, wenn sich dort viele Bekannte träfen.

    In diesem Sinne
    Manne

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Hallo Remuald,
    wer ein Forum nutzt, um in seinen Beiträgen seine Werbung für seine Produkte zu platzieren, sollte schon dafür zahlen.
    Zumindest sollte, wie in Kleinanzeigen üblich und auch vorgeschrieben,
    kenntlich gemacht werden, das ein Unternehmer diesen Beitrag einstellt.
    Der Vermerk "Gewerblich" ist dort vorgeschrieben, damit einwandfrei für jeden dies erkenntlich wird.
    Es gibt ja auch noch den "Imkermarkt".
    Aber lassen wir das, ich binja nicht Forumsbetreiber...
    Mal jetzt zu dem, was Du mir vorwirfst:
    Richtig, ich bin die falsche Zielgruppe.
    Ich gehöre zu "Kuh-auf-Wiese" und nicht zu den Spaltbodenhaltern.
    Danke für das Kompliment, ich sei jung.
    Deine Zielgruppe sind also die alten Imker.
    Starker Rücken: da hast Du noch nicht alle Beiträge von mir gelesen.
    Was meinste, warum ich auf Lagerbeuten umstelle?
    Varroa-Experte:
    ich weiß auch nicht viel mehr wie andere, ich interpretiere das nur manchmal anders.
    These - Antithese = Synthese .
    Schwarmliebhaber: ja, wenn er zur rechten Zeit fällt.
    Dann auch ein Schwarm im Juli , nach der Sommertracht, mit noch genügend Zeit zum Aufbau eines winterständigen Volkes.
    Zander-Fan bin ich schon, nur von dem, was er so geschrieben hat.
    Seine Leitthesen könnte man immer noch über jeden Monat als Überschrift hier in den einzelnen Monaten im Forum setzen.
    Das man seine vorhandenen Ausrüstungsgegenstände weiterhin ergänzend zu der Drehbeute benutzen kann, haste aber nirgends geschrieben.
    Da musste noch an Deiner Verkaufsstrategie arbeiten...
    Und sag nichts gegen die Beutenheizung!
    Bekommst sonst böse P-Mail !
    An der Varroa verdienen und Geld machen ?
    Soll das ein Vorwurf sein, gegen mich ?
    Ich verkaufe nichts in dieser Hinsicht.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • is mir mal so eingefallen,

    Wenn ich die Beute dreh, läuft denn da nicht der Honig aus den noch nicht verdeckelten Waaben raus?

    Wo lagern denn die Bienen den Honig überhaupt oder muss ich da dann den Honig aus den Waaben mit Brut rausschleudern? Oder beschränkt sich dann da die Ernte auf die Bacjenwaaben?

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

    Die Natur päppelt keine Schwächlinge!

  • Hallo Zusammen,
    Hallo Thorsten,
    Deine Honigräume kannste obendrauf packen.
    So habe ich das verstanden.
    Nicht nur der flüssige Honig wird auslaufen, auch der verdeckelte liegt dann bienenwidrig amFlugloch und muss umgetragen werden.
    Der Futtersaft verrutscht unerreichbar von den Maden weg .
    Da wird sicherlich viel Brut ausgeräumt-verhungert-.
    Und ob sich Varroen einfach so von den Bienenmaden erdrücken lassen,
    wage ich auch zu bezweifeln.
    Die Viechers sind doch trotz Stummelbeinen sehr beweglich und schnell.
    Ich habe immer noch Zweifel daran, ob öfteres Drehen nich mehr schadet als nutzt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Moin, Lothar,

    Zitat

    Ich habe immer noch Zweifel daran, ob öfteres Drehen nich mehr schadet als nutzt.


    Da hab ich gar keinen Zweifel dran, daß es schadet.:evil:
    Wir hatten doch die Diskussion ums Bauen, und waren zu der Erkenntnis gekommen, daß die Schwerkraft enorm wichtig für die Bienen ist, sowohl beim Bauen als auch für die Metamorphose.
    Warum haben denn die Brutzellen alle den gleichen Winkel?
    Wenn das egal wäre, würden sie mit Sicherheit anders bauen als wie sie es tun, sie hatten in ihrer Entwicklung Zeit genug, alles auszuprobieren....
    Ich mach mir Gedanken, ob dauernde Erschütterungen die Brut schädigen, und andere Leute drehen das ganze Brutnest? Und ändern alle paar Stunden den Schwerkrafteinfluß?
    Sorry, das kann einfach nicht gut sein. Für die Bienen.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ach die soll mann andauernd drehen?

    dachte das macht man nur wenn man an die unteren Waben rankommen will.

    Die Deckel sahen jedenfalls nicht so aus als ob man da Honigräume draufpackt.

    Ich glaub auch nicht das die Milben sich so leicht erdrücken lassen.

    Was wohl mit den noch weichen Puppen passiert, wenn die in den Zellen bewegt werden?

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

    Die Natur päppelt keine Schwächlinge!

  • Hallo zusammen,


    ihr fantasiert ganz schön.


    Jetzt mach ich schon seit ein paar Jahren Versuche und habe die Dinger auch schon vorgeführt. Letztens sollte ich sogar ein Drehmagazin mit Bienen am Lehrbienenstand von Bad Königshofen vorführen. Da habe ich nur gemeint auf meinem Versuchsgelände ( meine Frau hat jetzt eine Betriebsnummer, weil die ja den Honig verkauft und der gehört jetzt der lebende Inhalt der Beuten und jetzt zahle ich keine LBG-Beiträge mehr, weil Flächen- und Bieneneigentum personell getrennt sind) stehen verschiedene Varianten der Drehbeuten und -magazine rum und da kann ich alles zeigen. Aber 38 km einfach, noch dazu teilweise über die Autobahn fahren, das ist für Imker doch schon eine große Zumutung oder haben die alle einfach nur Berührungsängste?


    Wie reagieren die Bienen auf das Drehen bzw. extremes Wenden:


    Die Wabenzellen werden waagerecht ausgezogen. Aufgrund der Adhäsionskräfte fließt kein Honig heraus und die Maden fallen auch nicht heraus, die sind sogar beweglich. Lediglich aus alten Waben, die leicht schräg nach oben gezogene Wabenzellen haben, kann bei extrem flüssigen Nektar etwas davon ausfließen, wenn die Zellen leicht nach unten zeigen. Aber das ist ohne Bedeutung.


    Der Honig wird in der Regel oben und unten bzw. seitlich abgelagert.
    Es kann auch mehrfach hintereinander gedreht werden und die Bienen stellen ihren Flugbetrieb nicht ein.


    Bei extremem Schwarmdruck können Weiselzellen exakt im Zentrum der Wabe bzw. beim Wenden in der Mittellinie zwischen den Waben liegend entstehen.
    Die so entstandenen Königinnen sind ungeeignet bzw. unfruchtbar.


    Übrigens habe ich 2006 einen Schütteltest über 6 Monate an 4 normalen Magazinen mit einem starken Rüttelmotor durchgeführt, jeweils morgens und abends 5 min gerüttelt, daß alles gewackelt hat, mit drei verschiedenen Herkünften. Ergebnis: das Rütteln hat keinen Einfluß auf die Milbenentwicklung .
    Interessant: Eine Carnicaschwarm des alten Schlages (gezeichnete Königin )war schon im Oktober erledigt, ein Schwarm aus der Umgebung war im Frühjahr erledigt und ein Schwarm aus der Umgebung war im Frühjahr geschwächt, hat sich dann aber erholt) und meine letzte Primorskinachzucht hat normal überlebt ( hab ich dann allerdings mal im Dezember diagnosebehandelt) und heuer anständig Honig gebracht und keine Schwarmzellen angesetzt, wie auch letztes Jahr nicht im Gegensatz zu den Nachbarschwärmen. Die Weiselzellen waren durch das Rütteln verlängert und die Weiseln unbrauchbar.


    Viele Grüße


    Romuald

  • Zitat

    Bei extremem Schwarmdruck können Weiselzellen exakt im Zentrum der Wabe bzw. beim Wenden in der Mittellinie zwischen den Waben liegend entstehen.
    Die so entstandenen Königinnen sind ungeeignet bzw. unfruchtbar.


    Das sagt doch wohl alles....:evil::roll:
    Die armen Bienis.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ein drehen der Beuten würde vielleicht zur Kontrolle des Brutnestes sinnvoll sein, damit ich die schweren Honigräume nicht anheben muss.
    Ich würde die aber anschliessend wieder zurüchdrehen.
    Ist ja auch kein Wunder das die nicht schwärmen, wenn sie keine neue Königin hinbekommen.
    Es wäre bei den Drehbeuten also nicht möglich Honig aus unbebrüteten Waaben zu ernten?
    Ausserdem find ich Magaziene platzsparender....
    In der Drehbeute arbeitet, so wie es aussieht, mit einzelnen Waaben und nicht mit ganzen Magazienen. Also auch arbeitsintensiver...

    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

    Die Natur päppelt keine Schwächlinge!

  • Hallo Zusammen,
    Hallo Romuald,
    Diagnosebehandelt ist auch behandelt!
    Ohne eine Winterbehandlung, die die Varroapopulation unter 500 Milben reduziert, ist z.B. eine Behandlung mit Drohnenbrutausschneiden sinnlos.
    Ich brauche keine neuartigen Sachen, um mit der Varroa in den Völkern klar zu kommen.
    Hauptsächlich Jungvölker einwintern und Völkerbildung ohne Brutwaben,
    dazu eine Brutpause, Behandlung der "nackten" Völker, das reicht meiner Meinung voll aus, um die Vermehrung der V. über die Brutsaison unterhalb der Schadschwelle zu halten.
    Leider muss ich noch im Herbst behandeln, weil ich Nachbarimker habe.
    Ich habe es auch einmal mit einer speziellen Beutenart versucht, der Varroa Herr zu werden.
    Gebranntes Kind...
    Gerade ausgebaute Wabenzellen zeugen von der Anpassungsfähigkeit der Bienen auch an widrige Umstände.
    Das dabei schon die Grenze erreicht ist und die Völker nur noch unfruchtbare Königinnen ziehen, sollte Warnung sein und nicht Bestätigung.
    Überhaupt die übertriebene Angst vor Schwärmen.
    Wenn unter 10% der Völker schwärmen wollen, mache ich nichts.
    Der Aufwand wäre höher als die Versorgung der Schwärme und Restvölker.
    Wer sich keine Schwärme leisten kann, z.B. weil er liebe Nachbarn hat, der kann der Königin einen Flügel stutzen und so wenigstens verhindern, das ein Schwarm auszieht und dem Nachbarn erfreut.
    Auch wird allgemein hier doch eine schwarmträge Biene gehalten.
    Kurzum ich muss (kann!) nicht jeden Tag bei den Bienen durch drehen des Brutraumes Varroabekämpfung machen.
    Ich kombiniere varroaeinschränkende Maßnahmen mit ohnehin notwendigen Eingriffen in den Völkern.
    Wenn ich Bienen abfege bei der Honigentnahme, warum diese nicht als Kunstschwarm weiterverwenden?
    Wenn ein Volk am Ende der Umweiselung brutfrei ist, warum denn nicht behandeln?
    Zu Deiner Auslegung des Begriffes "Bio" bei Honig:
    Es kommt da nicht drauf an, was Du erntest, sondern wie es erzeugt wird.
    Man könnte seine Bienen zusammen mit denen eines Bio-Imkers auf den gleichen Stand haben, er dürfte dann den gleichen Honig als "Bio" verkaufen, man selber aber nicht.
    Es sind die Unterschiede in der Haltung der Bienen, die das ausmachen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo,


    ich möchte euch einfach nur Informationen vermitteln, nichts verkaufen, nichts verschenken und nicht von Kräuterhexen beleidigt werden, die Farn schneiden, um es an ihre Bienen zu verfüttern.


    Mit 52 Jahren bin ich durch zu viel Wagemut ein früher Rentner und darf nur 350 EURO dazuverdienen. 1987 wollte man mir in Stuttgart die Beendigung meiner Doktorarbeit im Bereich Robotertechnik nicht gönnen und leider hat Prof. Tautz auch keine Möglichkeit in seinem Fachbereich gesehen, sodaß ich meine eigenen Forschungen und Entwicklungen durchgeführt habe. Inzwischen ist das Interesse eher international. Meine homepage hat ein hervorragendes ranking. Nur leider habe ich inzwischen keine Lust mehr diese weiterzuführen und deshalb vermittle ich hier Informationen, die es sonst nur gegen bares Geld gibt und die Institute nicht oder nur gegen Forschungsförderung leisten.


    Interessant ist dieses Imkerforum deshalb, weil auch Wissenschaftler und Firmen hier zugreifen. Und es wäre schade wenn ein für andere kostenlos entwickeltes wirklich neuartiges Gerät keinen Hersteller hierzulande fände.
    Besucher hatte ich bisher nur vom Ausland und die setzen sich sogar ins Flugzeug.


    Meine Gebrauchsmusterschrift: "Drehbare Magazinbeute" könnt ihr abrufen unter: www.dpma.de/suche/patentdatenbanken.html
    links oben "Recherche" anklicken, dann "Einsteiger", dann unter Anmelder: "Romuald Hofmann" eingeben, "Recherche starten" drücken und "Anzeige pdf"


    Unter Erfinder: Romuald Hofmann könnt ihr auch meine früheren Geschichten anschauen.


    Übrigens: ich habe gestern mal einen Büschel Gartenminze mit Kaugummigeschmack auf die oberste Zarge meines mehrjährigen Primorskivolkes in meinem Garten ausgebreitet und heute war alles weg und unter dem Rohrboden waren auf dem Schieber einige Varroamilben, ein paar davon haben sogar noch gezappelt.
    Vielleicht ist doch was dran am Farn, am Rhabarber, an der Kapuzinerkresse, an den Walnußblättern und am Rauchblasen von 2 Seiten mit stinkenden Kräutern.


    Herzliche Grüße


    Romuald

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    ich möchte euch einfach nur Informationen vermitteln, nichts verkaufen, nichts verschenken und nicht von Kräuterhexen beleidigt werden, die Farn schneiden, um es an ihre Bienen zu verfüttern.

    So langsam frage ich mich nun wirklich was das hier soll! Bislang waren die Antworten ja alles Teil von konkreten Fragen und ich habe diese Beiträge nicht als Werbung betrachtet.
    Mittlerweile komme ich aber zu der Erkenntnis, mehr kann man bald nicht auf die Pauke hauen.
    Oder nein, einer geht noch, Du hast dieses Mal die Berufsgenossenschaft, an die Du keine Beiträge mehr zahlst, vergessen. Das macht jetzt Deine Frau für Dich.





    Zitat

    1987 wollte man mir in Stuttgart die Beendigung meiner Doktorarbeit im Bereich Robotertechnik nicht gönnen und leider hat Prof. Tautz auch keine Möglichkeit in seinem Fachbereich gesehen,
    sodaß ich meine eigenen Forschungen und Entwicklungen durchgeführt habe.

    Auch hier im Forum werden die Antworten immer "dünner". Aber gerade das sollten doch auch einige weitere Überlegungen wert sein...


    Zitat

    Meine homepage hat ein hervorragendes ranking.

    Aber auch ein sehr eigenständiges Thema mit dem man wohl immer sehr leicht gefunden wird.


    Zitat

    Nur leider habe ich inzwischen keine Lust mehr diese weiterzuführen und deshalb vermittle ich hier Informationen, die es sonst nur gegen bares Geld gibt und die Institute nicht oder nur gegen Forschungsförderung leisten.

    Keine Lust mehr? Dann lass es bitte auch hier. Wenn Dir diese Sache wirklich am Herzen liegt, dann ziehst Du das durch! Schreibe weiter auf Deiner Homepage, so wie Du das anderen auch empfohlen hast.


    Zitat

    Interessant ist dieses Imkerforum deshalb, weil auch Wissenschaftler und Firmen hier zugreifen. Und es wäre schade wenn ein für andere kostenlos entwickeltes wirklich neuartiges Gerät keinen Hersteller hierzulande fände.

    Der dann hier ordentlich Kohle, mit diesem kostenlos entwickelten Gerät, verdient?

    Zitat

    Besucher hatte ich bisher nur vom Ausland und die setzen sich sogar ins Flugzeug.

    Mit welchem Ergebnis fliegen sie zurück? Wo kann man das nachlesen? Solche Referenzen läßt man sich als Entwickler doch nicht nehmen!

    Zitat

    Meine Gebrauchsmusterschrift: "Drehbare Magazinbeute" könnt ihr abrufen unter: www.dpma.de/suche/patentdatenbanken.html
    links oben "Recherche" anklicken, dann "Einsteiger", dann unter Anmelder: "Romuald Hofmann" eingeben, "Recherche starten" drücken und "Anzeige pdf"
    Unter Erfinder: Romuald Hofmann könnt ihr auch meine früheren Geschichten anschauen.

    Mehr Werbung werde ich hier nicht zulassen!


    Zitat

    Übrigens: ich habe gestern mal einen Büschel Gartenminze mit Kaugummigeschmack auf die oberste Zarge meines mehrjährigen Primorskivolkes in meinem Garten ausgebreitet und heute war alles weg und unter dem Rohrboden waren auf dem Schieber einige Varroamilben, ein paar davon haben sogar noch gezappelt.
    Vielleicht ist doch was dran am Farn, am Rhabarber, an der Kapuzinerkresse, an den Walnußblättern und am Rauchblasen von 2 Seiten mit stinkenden Kräutern.

    Beim austeilen bist Du ja spitze ! Ich hoffe beim einstecken auch!


    Beste Grüße
    Hartmut


  • Übrigens habe ich 2006 einen Schütteltest über 6 Monate an 4 normalen Magazinen mit einem starken Rüttelmotor durchgeführt, jeweils morgens und abends 5 min gerüttelt, daß alles gewackelt hat, mit drei verschiedenen Herkünften. Ergebnis: das Rütteln hat keinen Einfluß auf die Milbenentwicklung


    Aber wandern!
    Meine Wandervölker haben bisher keinen natürlichen Milbenfall nach 72 h Windelkontrolle.

  • :lol: Yo, Gerold, genau das sagt Toyotafan auch!
    Einmal anständig wandern ist wie einmal behandeln...*ggg*
    Ich könnte mir denken, daß es eher an der Temperaturerhöhung liegt als am Rütteln allgemein...viele Organismen haben eine sehr beschränkte Temperaturtoleranz.
    Weiß jemand, was mit den Milben von Völkern passiert, die es im Winter RICHTIG kalt haben? So a la Alaska oder Sibirien?:confused:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen