Drehbeuten? dreh ich denn durch?

  • Hallo Romuald,
    wenn einem so viel Werbung wiederfährt,
    das ist schon eine Spendierbiene wert!
    Wieder eine neue Beutenart mit eigener Betriebsweise!
    Wieder ein Schritt weiter entfernt von Einheitlichkeit und Vereinfachung!
    Und schon wieder eine Betriebsweise, die nicht wirklich an den Ursachen des Schwärmenwollen ansetzt , sondern an den Symtomen doktort.
    Aber vielleicht passt ja eine Beutenheizung vor diesem Kasten...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar,


    Du bist die falsche Zielgruppe:


    Du bist jung
    Du hast einen starken Rücken
    Du bist ein Varroa-Experte oder willst es noch werden (Wahnsinns-Beitrag in Juhu meine Bienen lausen sich-komplizierter gehts wohl nicht mehr?)
    Du bist ein Schwarm-Liebhaber (Beitrag in Schwarm im jul kein federspul - du begrüßt auch noch Juli-Schwärme!)
    Du bist ein Zander-Fan (neue Beuten brauchst Du bestimmt keine mehr!)


    Zugegeben, da ist mal wieder was Neues und da war schon oft mal was Neues. Und inzwischen verdienen immer mehr Leute an der Varroa und am Bienensterben und es werden immer weniger Imker an denen man was verdienen kann, dieweil die Varroas immer mehr Imker vergraulen und die Honigproduktion immer teurer machen.
    Aber was ist denn dabei, wenn die Varroa-Geschäftemacher kein Geld mehr verdienen, weil die Varroas keine große Rolle mehr spielen und die Varroa-Experten nichts mehr zu schreiben haben, dafür aber die Beutenhersteller wieder mehr zu tun haben und ein bißchen ihre Produktion umstellen müssen.


    Leider hast Du nicht bemerkt, daß für die Drehmagazinbeute sämtliche vorhandene Ausrüstung, egal ob in Zander oder Langstroth weiter verwendet werden kann. Lediglich der Grundkörper des Drehmagazins ist extra und selbst dieser kann aus zwei mit dem Boden gegeneinandergestellten falzlosen Zargen zusammengesetzt werden, wirklich nur ein Kasten - alles Normmaße - der erste wirklich allseitig gleiche Kasten, in den man Zander oder Langstroth längs und quer einsetzen kann. Einen Boden brauchts auch nicht mehr.

    Eine Beutenheizung paßt selbstverständlich auch noch sehr gut hin, ist wie Du weißt aber energetischer Unsinn und bei den erzielbaren Volksstärken im Drehmagazin absolut überflüssig.

    Und jetzt frage ich mich selbst was kann ich Dir oder anderen Imkern überhaupt verkaufen, sonst war doch die ganze schöne Werbung für die Katz?


    Vielleicht hast Du eine Idee wie man mit der Geschichte Geld machen kann?


    Gruß


    Romuald

  • Hallo !

    Das hört sich ja alles ganz interessant an, das für und wieder der wieder dem für u.s.w.
    Für mich ist das wie mit vielem aus der Werbung, ich muß es mir erst einmal selbst anschauen, dann vielleicht eine Nacht darüber schlafen und nochmal anschauen um auf ein für mich gültiges Ergebnis zu der Drehbeute zu kommen. Ich habe mir das auf der angegebenen Seite angesehen und kann das nur bestätigen, aus dem Katalog würde ich es nie kaufen (wie ich aber auch nichts bei H*ltermann bestelle was der so für mich neues hat was ich noch nicht gesehen habe).
    Wo kann man sich so eine DREH-Beute denn mal in Natura ansehen ? Vielleicht auf einem Forumstreffen ?

    Gruß
    Alexander der Bienenknecht ...
    ... naja, eigentlich der Imkerin Ihr Knecht !

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallöchen,


    ich will jetzt nicht die "naturgemäße Bienenhaltung" propagieren, da sind wir mit unseren Beuten per se schon weit davon weg. Aber DAS, die DREHbeute ist sowas von abwegig. Sorry, da fehlt mir das Verständnis. Da sind mir sich selbst lausende Bienen lieber!


    :lol:Ach ja, Drehbeute gibts doch schon lange! Sturm fällt Baum mit Bienenvolk, dreht sich und kugelt den Hang hinunter. Wie hats dem Volk gefallen?:lol:

    Die Bevorzugung lokaler Produkte ist weder Nationalismus, noch Faschismus, noch Protektionismus, sondern ist nur ein Symptom von Intelligenz und Umweltverträglichkeit.

  • Guten Abend,


    reiner: :daumen:


    ....nach meiner Erfahrung mit ausgiebigen Vitalitätstests ist jeder, der behauptet seit einem Jahrzehnt Bienen zu halten ohne irgendetwas gegen die Varroa zu unternehmen entweder ein ausgesprochener Glückspinsel, ein Scharlatan oder Selbstbetrüger.


    Ich würde Dich bitten, in einem anderen, eigenen Thread uns mal an deinen Ergebnissen und der Versuchsaufstellung deiner "ausgiebigen Vitalitätstests" teilhaben zu lassen.


    Viele Grüße und Danke im voraus,


    Bernhard

  • Auch Hallöchen Moderator Reiner,


    Die Abwegigkeit, das ist wahrscheinlich genau der Grund weshalb die Drehgeschichte bei den Varroas funktioniert. Das sind die absolut nicht gewohnt und bringt ihren Schwerkraftsinn durcheinander. Daß sie von oben nach unten gedreht werden, das verkraften sie noch, aber wenn sie dann auch noch kopfüber gewendet werden das ist völlig anormal.


    Dagegen gibt es Imker, die schauen sich ihre Bienen gerne jeden Tag mal an und wenn sie die Brutwaben in die Hand nehmen, dann lieben sie es diese an den langen Ohren zu packen, nach vorne zu schwenken, nach hinten zu wenden und genüßlich anzuschauen und das machen die Imker schon seit Generationen so. Es ist noch niemand auf die Idee gekommen, das würde den Bienen schaden oder das sei nicht naturgemäß.
    Nach meiner Meinung beruht der Erfolg gegenüber der Varroa beim Drehen u.a. auch in einer verstärkten Ausräumquote. Es ist bekannt, daß im Normalfall alle Zellen mit 3 Muttermilben komplett ausgeräumt werden, mit 1 oder 2 Muttermilben jedoch nur teilweise. Auch ist bekannt, daß die Bewegungen der Varroa in der Zelle zum Erkennen der befallenen Zelle führen. Das Drehen und insbesondere Wenden der Waben führt offensichtlich zu verstärkten Bewegungen der Varroa in der Zelle mit dem Effekt einer wahrscheinlich hohen Quote von Ausräumungen von Zellen mit 1 bis 2 Muttermilben.


    Das Drehen hat insoweit negative Auswirkung auf die Bienen als unter diesen Umständen nachgezogene Königinnen nicht fortpflanzungsfähig sind. Das aber ist nicht von Bedeutung.
    Es stellt sich die Frage inwieweit in den gedrehten/gewendeten Zellen aufgewachsene Tochtermilben ihrerseits fortpflanzungsfähig sind. Und das wäre von Bedeutung.


    Ach ja, auch das Rad wird immer wieder neu erfunden. Schau doch mal meine beiden Reifen beidseits der Drehbeute an, die auf je zwei Kugellagern laufen.


    Deine Elgon-Bienen werden sich sicher prächtig wohlfühlen in der neuen Drehbeute mit Langstrothwaben - 21 % mehr Wabenfläche als Zanderwaben
    und dann brauchen sie keine Verätzungen durch Säuren und Medikamente mehr zu fürchten.


    Wie hats Dir gefallen?


    Romuald

  • Zitat

    nach meiner Erfahrung mit ausgiebigen Vitalitätstests ist jeder, der behauptet seit einem Jahrzehnt Bienen zu halten ohne irgendetwas gegen die Varroa zu unternehmen entweder ein ausgesprochener Glückspinsel, ein Scharlatan oder Selbstbetrüger.


    Nö.
    Es gibt genug Leute, die seit mehr als 15 Jahren ihre Bienen ganz ohne Varrobaehandlung halten, und damit hervorragend klarkommen.
    Es ist kein mechanisches Problem, sondern eins der lokalen Anpassung, und der Zellgröße und des Wabenabstandes.
    Lt. Dennis Murrell reichen 25% kleine Zellen im Herz des Brutnests bei 32mm Wabenabstand, um mit der Milbe gut zu leben.
    Ich habe einen einzigen Schwarm auf 32mm mit reinem Naturbau, der der fitteste unter allen meinen Völkern ist.
    Welche Zellgröße der baut, kann ich frühestens übernächste Woche sagen, vorher gucke ich nicht rein.
    Und ich habe einen Resistenzstand, wo ich seit 2004 nicht mehr behandle, alles kleine Zellen, und jeden Morgen ausgeräumte Puppen auf dem Flugbrett....
    Es hat nix mit Rasse oder Beute zu tun, und ich würde meine Mädels auch niemals als Varroa-tolerant verkaufen, sondern es liegt alles an der Betriebsweise und dem Imker und der Biologie der Biene und der Umgebung.
    Und je mehr Standbegattung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß was paßt.
    Für genau diese Gegend und diese Biene.
    Es wird niemals varroa-tolerante Bienen europaweit einer Unterart geben, das muß alles angepaßt werden.
    Und wenn du meinst, deine Drehbeute würde diess Problem lösen, hast du keine Ahnung von Biologie.
    Masern sind hierzulande eine Kinderkrankheit, vor 150 Jahren haben sie in Amerika zehntausende der genuinen Bevölkerung ausgerottet, weil die nicht darauf eingestellt waren, keine lokale Adaption.
    Biologie funktioniert anders, als du denkst.
    Nichts tun ist oft sinnreicher als hektischer Aktionismus.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabi(e)ne,


    Yes.


    Du sprichst mir aus dem Herzen.


    Leider läuft Dein Resistenzstand erst seit 2004, das ist der in Deutschland zu erwartende Zeitraum bei dem erfahrungsgemäß die ersten größeren Verluste auch bei entsprechender Betriebsweise und entsprechenden Bienenherkünften auftreten.


    Und Du hast ja ein ganzes Bündel von Maßnahmen gegen die Varroa getroffen:


    - separater Bienenstand
    - wenige Völker auf dem Stand
    - Schwarmbienenzucht
    - kleiner Wabenstand
    - kleine Wabenzellen
    - welche Bienenherkunft? kennst Du die Abstammung wirklich?


    Jetzt mußt Du noch Glück haben, daß keine Nosema ceranae, Kashmirvirus, Sackbrut oder dergleichen mehr bei Deinem Resistenzstand durchläuft, bzw unkontrolliert vermehrt, sonst erleidest Du das gleiche Schicksal wie viele andere auch.


    Mein Vorschlag: gib anderen die Möglichkeit an Deinen Experimentiererfolgen teilzuhaben. Mach eine homepage auf und dokumentiere alles auch anhand von Bildern; bitte gebe deine Maßnahmen, Verluste, Honigerträge und die Wehrhaftigkeit Deiner Bienen und sonstigen Erkenntnisse alle an.


    Das habe ich nämlich getan auf: www.primorski.de und es gibt noch die letzten Überlebenden meiner Völker, die sind angepaßt, bringen Honig, schwärmen wenig und stechen auch anständig. Aber: Jetzt heißen deren Nachkommen "Carnica". Bei Leistungstests gibt es inzwischen öfters Begattungs-, Einweiselungs- und Räuberungsprobleme!


    Aber wer kauft schon noch in meiner Region Königinnen, Bienenvölker und Ableger. Die gibt es inzwischen nachgeschmissen, weil alle genug davon haben Auf der Bienenauktion bei Bad Königshofen, Ende Juni sind gerade mal ein paar Königinnen vom anerkannten Carnica-Toleranzzüchter Endres aus Bischofsheim verkauft worden.


    Aber wovon soll der ehrliche Imker seine Versuche bezahlen, wenn die regionale Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft 6,40 EURO pro Volk und Jahr über den Gerichtsvollzieher eintreibt.


    Und jetzt zu den Drehmagazinbeuten


    Die Drehmagazinbeuten haben noch andere wertvolle Eigenschaften:


    Sie ermöglichen bei Nichtbehandlung gegen Varroa einen hohen Honigertrag, dabei das Erkennen und Überleben von besonders varroaresistenten Völkern.


    Den Antagonisten in den Bienenvölkern wird eine Chance eingeräumt sich systematisch zu entfalten und ihr Werk gegen die Varroa zu vollbringen.


    Schließlich wird auch all jenen älteren oder körperlich nicht so starken Personen (Frauen?) geholfen, die keine schweren Zargen abheben können und das Brutnest wird nicht mehr unnötig auseinandergerissen.


    Ich hoffe Du hast die Zusammenhänge verstanden?


    Viele Grüße


    Romuald

  • Moin, moin, Romuald,
    nein.
    Nochmal: in Nordamerika verschwanden mit dem Auftreten der Varroa- und Tracheenmilbe ziemlich schlagartig die wilden Bienen, und nach etwa 8-10 Jahren waren sie in voller Stärke zurück.
    Und nein, es sind keine ausgebüchsten Schwärme, sondern Dunkle.
    Gar nichts tun, Zähne zusammenbeißen, Finger stillhalten und abwarten.
    Keine Seuche und kein Parasit bringt eine Population zu 100% um, es bleiben immer welche übrig, die weniger anfällig sind.
    Das sieht man genauso am Robbensterben durch die Staupe vor ein paar Jahren, die Bestände sind wieder auf altem Niveau, ohne Eingreifen des Menschen.
    Imkern bedeutet nicht, dauernd irgendwelche Eingriffe zu machen, sondern den Bienen möglichst naturähnliche Bedingungen zu schaffen, in denen sie sich voll entfalten können.
    Und da sind die Christ- und Warre-Beuten erheblich naturnäher als dein Drehdingens.
    Es gibt zwei Sprüche, die auch in der Imkerei gelten:
    Keep it simple.
    Never change a running system.
    In diesem Sinne....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Servus Sabi(e)ne,


    Du bist ganz schön stur, das ehrt Dich.


    Aber Mitteleuropa ist nicht Mittelamerika und in Nordamerika haben wir jetzt anständiges Bienensterben mit neuen Verdienstmöglichkeiten.


    Zu den wilden Bienenvölkern in "Nordamerika": das sind allesamt Nachkommen der afrikanisierten Bienen Südamerikas und die können nur dort überleben wo die entsprechenden klimatischen Bedingungen herrschen und wo sie einer massiven darwinschen Auslese unterliegen. Die Lusby-Bienen haben eine spezielle Flügelader, die ursprünglich bei der apis scutellata in Afrika vorkommt.


    Auch die Primorski-Biene hat offensichtlich einen afrikanischen Ursprung. Ruttner hat festgestellt, daß sie einen großen Anteile Gene der apis sicula
    enthält, und die ist mit der nordafrikanischen dunklen Biene und den Nahost-Bienen verwandt. Übrigens auch in Frankreich ist die dunkleTell-Biene, ebenfalls nordafrikanischen Ursprungs, für Varroatoleranzkreuzungen verwendet worden, siehe überlebendes Volk auf Unije.


    Da kannst du sehen es kommt doch auf die Abstammung und Züchtung der Biene an. Schwierig ist nur die lokale Anpassung an andere klimatische Verhältnisse, da dann andere Krankheiten auftreten können, wie z.B. eine erhöhte Nosemaempfindlichkeit bei Bienen z. B. mit Primorski- oder Caucasica-Abstammung.


    Dein neokonservativer Spruch: "Never change a running system" paßt überhaupt nicht zu deinem totalitären Anspruch auf maximale Auslese in der Bienenhaltung! Und warum bist du so vorsichtig nur ein paar Völker auf einem einzigen separaten Bienenstand zu halten. Da habe ich ganz anders zugeschlagen.


    Es wäre aber nett, wenn wieder das ursprüngliche Thema in der Diskussion zum Tragen käme.


    Viele Grüße aus der Rhön


    Romuald

  • Guten Morgen,


    ...Zu den wilden Bienenvölkern in "Nordamerika": das sind allesamt Nachkommen der afrikanisierten Bienen Südamerikas


    Quelle dieser Behauptung?



    Zitat von Romuald Hofmann

    wenn der Natur und ihren Selektionsmöglichkeiten mehr Raum zugestanden wird.


    aus: Primorski.de


    Also ich erlaube mir mal die Frage: Was an der Drehbeute ermöglicht der Natur und ihren Selektionsmöglichkeiten mehr Raum?


    Mit der Drehbeute greifst Du durch das Drehen aktiv in den Ko-Evolutionsprozeß zwischen Milb und Bien ein, indem Du Milben umbringst.


    Du verhinderst mit der Drehbeute das Schwärmen, das meines Erachtens einen wichtigen Beitrag zur Evolution der Bienen liefert. Wieder eine natürliche Selektion verhindert...


    Zitat von Romuald Hofmann

    und kann doch ruhigen Gewissens meinen Kunden Honig anbieten, der Bio-Verbänden als Vorbild dienen kann.


    aus: Primorski.de


    Ich glaube kaum, daß dieser Honig biologisch produzierenden Verbänden als Vorbild dienen kann, denn die Art und Weise, wie dieser Honig entstanden ist, ist alles andere als "biologisch". Das ist ausgefeilte Robotertechnik. Eine Fortführung der industriellen Massentierhaltung, nur eben technisch verfeinert. Mit all den Nachteilen für die Biologie der Bienen.


    Ich unterstütze natürlich deine Ansicht, daß Medikamente Medikamente sind und bleiben. Auch wenn sie unter dem Deckmantel "organische" Säuren genannt angewendet werden. Denn die Säuren sind synthetisch erzeugt und synthetisch angewendet worden - von organisch kann da keine Rede sein.


    ...Den Antagonisten in den Bienenvölkern wird eine Chance eingeräumt sich systematisch zu entfalten und ihr Werk gegen die Varroa zu vollbringen.


    1.) Wer sind die von Dir genannten Antagonisten?
    2.) Wo siehst Du welche Chance zur systematische Entfaltung?


    Ich wiederhole mich, die Drehbeute ist kein Schritt auf eine biologische, nachhaltige Betriebsweise, sondern eine konsequente Technisierung der Bienenhaltung. Mit dieser Technik wirst Du die Varroen einige Zeit unter Kontrolle bringen, aber dann wird eine andere Krankheit kommen und Dir Probleme bereiten.


    Die von Sabi(e)ne genannten Maßnahmen sind allemal besser geeignet, als weitere Technik. Wo Technik uns in der Tierhaltung hinbringt, ist doch klar. Zu einem Roboter.


    Ich bin aber kein Roboterhalter, sondern ein Bienenhalter.


    Bernhard

  • Soweit ich weiß, sind die afrikanisierten Bienen nur im Südwesten der USA, und nicht in der ganzen USA verbreitet !


    P.S. : Brauchen afrikanisierte Arbeiterinnen auch kürzer vom Ei zur Biene ?
    Bei den afrikanisierten Königinnen ist ja bekannt, daß sie einen Tag früher schlüpfen - schnellere Brutentwicklung könnte bei der Varroaresistenz ein sehr wichtiges Kriterium sein.
    (Der ursprüngliche Wirt - Apis Cerana - hat auch eine kürzere Entwicklungszeit vom Ei zur Biene, nur die Drohnen dieser Art bieten den Varroen genügend Zeit zur Vermehrung)
    Vielleicht hat auch die Zellgröße einen Einfluß auf die Entwicklungszeit der Larven....ein paar Stunden könnten schon einen gewaltigen Unterschied machen.

  • Guten Tag Bernhard,


    Du bist ein Wortklauber, aber na schön meine Frau ist gerade im Krankenhaus und da kann ich auch mal so die Zeit totschlagen.


    1. Zitat
    Sabi(e)ne hat behauptet es gäbe in Nordamerika wilde Bienenvölker, mein Nordamerika steht in "........."


    2. Zitat
    mehr Raum zugestehen heißt nicht allen Raum zugestehen


    3. Zitat
    keine Varroabehandlung = welcher Honig?
    in der Drehmagazinbeute ist der Honig deutlich trockener durch bessere Belüftung
    Die EU-Auszeichnung "biologischer Honig" darf in Deutschland nur an ganz wenigen Stellen vergeben werden, denn im 6 Kilometer-Umkreis darf sich keine konventionelle Landwirtschaft befinden - wer betrügt denn da?


    4. Zitat
    1) siehe Bienenpathalogie: Nützlinge im Bienenvolk, die Varroas knacken
    2)Chance, wenn nicht mit Säuren und Chemie behandelt wird ein natürliches Wirt-Parasit-Gleichgewicht zu erhalten


    Letzter Spruch: Du bist kein Prophet und als kleiner Bienenhalter nicht richtunggebend für die Weltimkerei


    Danke für die Blumen: Es wird ein Schritt in Richtung Technisierung getan und dies tut der Mensch seitdem er als Parasit auf der Erde in Erscheinung tritt