Rähmchenbau

  • Hallo Imkerfreunde,


    spricht eigentlich etwas dagegen neue Rähmchen (gezapft, in Teilen) nicht zu nageln, sondern mit Holzleim zu verbinden?

  • Hallo,
     
    leimen allein reicht nicht, weil eine Seite immer Hirnholz ist. (Hirnholz ist die Seite vom Baum, wo er quer durchgesägt wurde, nicht das Brett vor dem Kopf.
     
    Nagel ist notwendig. Ich nagle meine mit dem Tacker, jeweils von der Seite, hält.
     
    Gruß
    Werner

  • Hallo Imkerfreunde,
     
    spricht eigentlich etwas dagegen neue Rähmchen (gezapft, in Teilen) nicht zu nageln, sondern mit Holzleim zu verbinden?


     
    Nichts :-D
     
     
    nur dann tackern oder nageln wäre obendrein empfehlenswert, sonst hast du, besonders bei Hoffmannsschenckeln, den Oberträger bei der ersten Wabe und ersten Frühjahrsdurchsicht in der Hand!

  • Nichts :-D
     
     
    nur dann tackern oder nageln wäre obendrein empfehlenswert, sonst hast du, besonders bei Hoffmannsschenckeln, den Oberträger bei der ersten Wabe und ersten Frühjahrsdurchsicht in der Hand!


    Kann ich nur bestätigen, hatte Anfang des Jahres auch einige nur zusammen geleimt und momentan keine Nägel zur Hand. Dachte irgendwie geht das schon...lol
    Leider mußte ich dann bei der ersten Durchsicht feststellen, das ich nur den träger in der Hand hatte und der Rest des Rähmchens blieb in der Beute, seitdem wird nur noch genagelt.
    Gruß


  • Hallo !

    Wir haben zwar erst in diesem Jahr mit der Imkerei angefangen, schauen dem einen oder anderen Imker aber schon länger über die Schulter.

    Und eins ist sicher:
    Kleben ist wirklich nicht !

    Jede Ecke doppelt genagelt ist schon sehr wichtig.
    Bei Hartholz kann man dann waagerecht drahten, bei Weichholz ist auch eine senkrechte Drahtung zweckmäßig, da diese einen zusätzlichen Halt bringt.
    Wenn Du mal den Oberträger in einer Zarge mit Boden in der Hand hast dann weißt Du wovon ich spreche.
    Ist den Klebern hier dann überhaupt bewußt was da immer noch alles aus dem Kleber ausdünstet ?

    Da wir nur Hartholzrähmchen verwenden ist da kein takern drin, da gehen die Klammern nicht weit genug rein !

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo Biennix,
     
    bei solchen Massenarbeiten wie Rähmchennageln bin ich nach Leimen, Schrauben und Nageln in unterschiedlicher Kombination dazu übergegangen nur noch zu nageln, weil es schlicht weg am schnellsten geht. Der Leim bringt zudem wenig zusätzlichen Halt zu Schraube oder Nagel, da Hirnholz, wie oben beschrieben, nur ein Drittel des Haltes aufbringt wie Längsholz, außerdem hält eine Verleimung ohne zusätzlichen Pressdruck bei weitem nicht so gut wie mit. Und der Aufwand Zwingen an Rähmchen anzusetzen....:roll: Bist Du an einer möglichst stabilen Verbindung interessiert, solltest Du schräg nageln, also so, dass sich der Nagel nicht in Zugrichtung herausziehen ließe.
     
    Spaßbei den Rähmchen wünscht Jan

    Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

  • Hi,
    ich schraube meine Rähmchen nur noch. Ist am stabilsten, habe auch schon nageln und tackern ausprobiert, aber da ist es mir immer mal wieder passiert, dass ich nur den Oberträge in der Hand hatte, beim Schrauben ist mir das noch nie passiert. Und es dauert auch nicht länger wie nageln.
    MfG Jeffrey

  • Servus und vielen Dank an Euch Alle für die promten Antworten. Werde wohl meine Idee mit "nur" leimen verwerfen und mir wieder beim Nageln auf die Finger hauen;- Macht nix, schließlich bin ich ja biennix!


    Herzliche Grüße aus der Hallertau


    Theo

  • Wenn du einen Kompressor hast, kauf dir dazu einen pneumatischen Tacker!
    Die Klammern dafür gibt es bis 50mm, die für Elektro nur bis 25, max28mm, außerdem kriegst du mit E-Tacker keine gewellten rein, die halten aber 10x besser.
    Alternative ist schrauben, aber das ist mit Vorbohren verbunden und extrem zeitaufwendig.
    Lohnt sich angesichts der Rähmchenlebensdauer nicht wirklich.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Servus Reiner, servus Sabi(e)ne!


    Auch euch herzlichen Dank für euren Guten Rat. Habt`s ihr einen Werbevertrag mit Baumärkten abgeschlossen? Elektrotacker, pneumatischer Tacker mit Kompressor und dem entstrechendem Zubehör, gerade und gewellte Klammern in den verschiedenen Längen;- Sapperlott, mit solcher High-Tech-Ausstattung kann ich natürlich nicht aufwarten. Ihr arbeitet bestimmt auch mit einem vollautomatischen "Schwarmfangautomaten mit integriertem Königinensieb- und Zeichengerät", natürlich inklusive Zeitschaltautomatik und Fernbedienung.
    Geizig, wie ich bin bleib ich bei Hammer und Nagel.
    Nix für Ungut!


    Gruß Theo

  • Frage:
     
    Was ist beim Kauf eines Kompressors zu beachten?
    Ich denke an einen ölfreien Kompressor mit einem 3 Liter Behälter, 6 bis 8 Bar. Die Alternative wäre ein Kompressor mit Öl.
     
    MfG


     
    Ich habe gerade erfahren, dass ein ölfreier Kompressor recht langlebig sei. (> 10 Jahre bei intensivem Gebrauch).
     
    Nun, ist der 3 Liter Luftbehälter ausreichend, um damit ohne Nerven arbeiten zu können?
    MfG