Thema Erschütterungen & Metamorphose

  • Moin, moin,
    angeregt durch Michael:

    Zitat

    schon die kleinste Erschütterung kann die Zellen schädigen.


    möchte ich auch nochmal auf dieses Thema zurückkommen.
    Letztes Jahr waren wir uns ja einig, daß der Einfluß des Imkers mit seinen Kontrollen auf in der Metamorphose befindliche Arbeiterinnen eher als gering anzusehen ist, bzw. ein Effekt bei der Masse der Bienen nicht auffällt.


    Jetzt stellt sich aber die Frage, was ist mit regelmäßigen Erschütterungen über einen längeren Zeitraum, wie z.B. heftige Bautätigkeit in der Nachbarschaft, Schwerlastverkehr oder hochbelastete Bahnstrecken?
    Wenn monatelang den ganzen Tag der Boden vibriert, als wohne man auf einer Waschmaschine im Schleudergang, welchen Einfluß hat das???:confused:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo,


    so wahnsinnig empfindlich können die während der Metamorphose nicht sein. Sonst ließen sich ja Nachschwärme mit einem Tritt gegen die Beute bekämpfen :-D


    Empfindlich sind die Zellen natürlich im Larvenstadium und solange die Puppe noch nicht gefärbt ist. Vibrationen sind IMHO kein grosses Problem. Stöße in vertikaler Richtung hingegen schon. Dann stauchts die Puppe.

    42

    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Hi, Reiner,
    ich meinte eher die Arbeiterinnen, ob die einen Schaden kriegen, wenn sie den ganzen Tag mehr oder weniger durchgerüttelt werden.
    Ein Kollege wohnt neben einem Neubaugebiet, wo seit Monaten die Keller mit Baggerhammer ausgestemmt werden, da hast du beim Kaffeetrinken ständig Wellen in der Tasse.
    Was heißt das dann für die Bienen?

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin Sabi(e)ne,


    Sächsische Bienenzeitung 1941, Zur Wirkung des Bombenterrors auf die Zucht: In heimgesuchten Gebieten ist geordnete Königinnenzucht nicht möglich. Bienenhaltung insgesamt jedoch.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Das glaube ich gerne, Henry,


    ein Kollege hat mal leidvoll erfahren müssen, dass, weil wegen eines Wasserrohrbruchs der Gehweg aufgestemmt wurde, die komplette Befüllung seines Brutschrankes abgestorben ist.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hi, Reiner,
    ich meinte eher die Arbeiterinnen, ob die einen Schaden kriegen, wenn sie den ganzen Tag mehr oder weniger durchgerüttelt werden.
    Ein Kollege wohnt neben einem Neubaugebiet, wo seit Monaten die Keller mit Baggerhammer ausgestemmt werden, da hast du beim Kaffeetrinken ständig Wellen in der Tasse.
    Was heißt das dann für die Bienen?


    Achso, genau lesen hilft :oops: Also neben einer Bahnstrecke ist anscheindend kein Problem. Die oberbayer. Imkerschule hat einen Aussenstand neben der Bahnstrecke München-Lindau -> kein Problem.

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  • Hallo,
     
    Stell die Beuten doch auf halbierte Tennisbälle als schwingungsdämpfer.
     
    oder Häng die mit Seilen an die Bienenhausdecke.
     
    Somit werden harte schläge gedämpft.
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Mein Hauptstand liegt 20 Meter neben der Eisenbahnstrecke Hannover - Göttingen - Hameln - Hildesheim (Elze ist mehr oder weniger die "Kreuzung") und ich kann nichts negatives Feststellen.

    MFG


    Christian



    "Haben zwei Imker die gleiche Meinung, so hat mindestens einer keine Ahnung"