Wandern oder nicht?

  • Hallo,
     
    Habe Die Bienen z.Z. in einem Wohngebiet stehen, mit Kirche und friedhof in der Nähe.
     
    Ich habe auch die Möglichkeit zu einem anderen Standort zu wandern. In der Nähe eines Waldes und eines Moores (Naturschutzgebiet, renaturiert und vernässt) ausserdem viel Grünland und einige Maisfelder, jedoch mit nur wenigen Gärten in der Nähe.
     
    Welcher ist nun besser?
    Lohnt es sich b.z.w. ist es besser die bienen zu verstellen?
     
    Oder sollte ich erstmal ein Volk verstellen und dann schauen wie´s sich entwickelt?
     
    Standorte sind ca 30km auseinander
     
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • Hi, Thorsten,
    meine Erfahrungen mit Moor hab ich hier schon geschildert, zu naß und zu kalt im Frühjahr.
    Grünland: wann wirdd geschnitten? doch mit Sicherheit wie hier auch vor der Blüte, also nix zu holen. Und Mais - ich bleibe weg davon.
    Guck dir die Gegend doch mal im Frühjahr in Ruhe an. Oder mußt du jetzt entscheiden?
    Friedhof und Stadt ist klasse, die ganze Saison Blümchen, die auch noch gegossen werden, und schöne alte Friedhofsbäume.
    Stadtbienen bringen vielfältigeren Pollen an als Landbienen, deshalb sind sie meist auch fitter.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ob wandern oder nicht, sollte man daran festmachen, ob es während der Entwicklung im Frühjahr/Sommer Trachtlücken am Heimatstand gibt.
    Und welcher Platz der bessere ist, das kann man nur mit einem Versuch (besser: mehrere Versuche) herausfinden.
     
    Ansonsten sollte man wandern, wenn man bestimmte Honigsorten haben möchte (Heide, Sonnenblume, Raps, Robinie, etc. etc. etc.)
     
    Alfred (der wegen der Sortenhonige wandert)

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Hallo,
     
    Friedhof ist Klasse :daumen:.
     
    Habe meine Bienen auch in der Nähe eines Friedhofes stehen, mit vielen Linden.
    Und auch sonst finden die Bienen in Stadt oder Dorfgärten immer was.

  • Hallo


    würden da auch nicht direkt im Moor stehen sondern auf nen Sandhügel. zwischen Moor und Wald.
     
    Also im frühjahr sind beide Standorte gut. Weiden, Haselnuss, Kroküsse, osterglocken, Maiglöckchen... alles dicht bei.
     
    momentan iss es in dem Wohngebiet nicht soo doll mit tracht, dachte da würde vielleicht mehr ertrag aus dem Wald zu erhoffen sein.
     
    Bei den Wiesen wird teilw. auch später gemäht wegen Pferde heu. Ausserdem auch einige brachflächen.
    In der Pampa gibs auch kleine Dörfer und friedhof aber so ca. 5-8 km entfernt.
     
    In der gegend waren früher auch 3 Imker ansässig (ca 50 Völker zusammen) die wird ja wohl kaum die verkehrsanbindung da gehalten haben haben.
    Heidekraut gib in dem moor nur wenig, weil renaturiert.
     
    Ausserdem erhoffe ich mir dort eine ruhigere Überwinterung als im Wohgebiet.
     
    Gruß Thorsten

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, da hab ich noch genug von... Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt....

  • ......Ausserdem erhoffe ich mir dort eine ruhigere Überwinterung als im Wohgebiet.


     
     
    Ich glaube, ich habe da was mißverstanden. Wandern heißt für mich zeitweise die Bienenvölker an einen anderen Standort bringen und später wieder auf den Heimatstand.
    So wie Du es beschreibst, willst Du aber weitere Bienenstände aufbauen und zwar nicht nur zeitweise? In diesem Falle würde ich an die Standorte 1-3 Völker hinstellen und diese über 1-2 Jahre vergleichen, wie sich die einzelnen Standorte auf die Völker auswirken und danach entscheiden, wo noch einen Stand einrichten.
     
    Alfred

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • doch, wandern iss richtig, oder besser Quartier von jetzt bis Kirschblüte
     
    dann in die Kirschen, ev. Äplel und Raps
    dann Ahorn
    dann zu mir bis Linden durch
    ev in den spargel
    und dann ins Herbs/Winter Qartier

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