Spitzsieb, Honigtau oder Melitherm?

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    Tachchen Gemeinde,


    ich habe auch schon alles Mögliche ausprobiert... Diese Doppelsiebe sind absoluter Tüddelkrohm!

    Die Spitzsiebe gehen ganz gut, aber immer nur 1 Sieb pro Eimer, dann abtropfen lassen, auskippen usw. Also 5...6 Siebe reihum. Wahrscheinlich ist es sogar ohne Grobsieb cleverer.

    Und grob gesiebt in Klärbehälter und am nächsten Tag in die Eimer gefüllt funxt auch gut. Nur der letzte Eimer muss dann noch einmal gesiebt werden.

    Für die nächste Saison habe ich mir einen kleinen Sumpf (Klärmeister?) besorgt - mal sehen.

    Gerade beim Raps mache ich nicht allzuviel Theater, bei hellen Waben reicht da eigentlich ein Grobsieb. Robinie ist viel anspruchsvoller weil man jeden Pups sieht.


    Gruß Jörg

  • So ein 25kg Hobbock ist doch ein prima Klärbehälter - oben einen Quetschhahn montieren, Spitzsieb mit breitem Rand auflegen, unter den Schleuder-Hahn stellen.
    Das Wachs schwimmt auf und verstopft nix.

    Ich mach's nach demselben Prinzip.


    Nur nehme ich einen 40 kg Hobbock (dazu braucht man dann für das Spitzsieb einen Ring).

    In den Ring hänge ich ein Spitzsieb fein und in dieses ein Rundsieb grob. Beide Siebe tauchen in den Honig ein, da der Hobbock über den oberen Hahn ausläuft. An der Schleuder habe ich einen 14 kg Eimer ohne Sieb, den ich wenn er voll ist in mein geschildertes Siebsystem entleere. Das Wachs schwimmt in dem Honig auf und machte bisher keine Probleme. Allerdings habe ich es noch nie mit bereits kristallisiertem Rapshonig probiert. Den 40 kg Hobbock nehme ich deshalb, weil sich darin mein Spitzsieb voll entfalten kann. Bis ca. 250 kg bisher ohne Schwierigkeiten.

    Gruß Bernd http://www.hommel-blechtechnik.de

    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

    (Bertrand Russel, englischer Philosoph und Mathematiker 1872 - 1970, Nobelpreis für Literatur 1950)

  • ...und ein ganz feines Spitzsieb. Ohne das ganz feine Spitzsieb hatte ich mal kleine dunkle Partikel im Honig, vielleicht Propolis?

    Wahrscheinlich Pollen. Ich hab auch manchmal solche ganz kleinen dunklen Püntchen im Honig, wenn ich nur das Doppelsieb nehme, und nicht zum Schluß nochmal das ganz feine Spitzsieb benutze. Das muß allerdings möglichst gleich im Anschluß (max. 1 Tag später) geschehen, sonst läuft da nichts mehr durch...

  • Es gibt auch noch eine Kopie aus der Schweiz. Zylinder hat hier die Form eines Kegelstumpfes. Heizspirale hat eine Windung mehr. Ist teurer. Bietet auch Kühlbleche dafür an. Propagiert auch das Durchblasen von Raumluft über die Kühlbleche. Erkennt meine Bedenken, dass Staub in den Honig kommt, nicht an. Ist auch etwas teurer.


    War damals vor 12 Jahren die Heizung im Spitzsieb gemeint?


    Die kostet jetzt 200€ weniger, als die des Melitherm.

    Ich suche etwas, mit dem ich schonend Klein(st)mengen verflüssigen kann. In meinen Augen ist das Prinzip gleich?

    Ich kenne den Meli, aber nicht das beheizte Spitzsieb aus der Praxis.

    Kann mir jemand etwas dazu sagen?

  • Geht gut, hab ich jahrelang so gemacht. Brauchst zusätzlich noch eine Möglichkeit, den Honig im Eimer fließfähig zu machen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife