Spitzsieb, Honigtau oder Melitherm?

  • Hallo,
    ich bin am überlegen, mir noch etwas zukaufen, um den Honig direkt nach dem Schleudern noch fein zu sieben. Und ab und zu mal Honig wieder zu verflüssigen.
    Eignet sich dazu der Honigtau http://www.honig-tau.de/page/basis.html oder solch ein beheiztes Spitzsieb http://www.holtermann-shop.de/…5_77/category/sieben.html besser? Wo liegen die Vor- und Nachteile der beiden Geräte?
    Was ist am Melitherm besser? Lohnt sich der viel höhere Preis?


    Wer hat dazu Erfahrungen?


    MfG Jeffrey

  • Hallo, kann dir da sehr gut nachempfinden!!!
    Bei mir bleibt der Honig leider auch net bis zum Kunde Flüssig.
    Aber eine Frage hab ich Melitherm???? Was ist des jetz genau?

  • Hallo Jeffry,


    ich suche etwas Besseres. Es gibt Honige, die bekommt man erst mit 60° flüssig. Auf dem Seituch sind sie dann schon wieder auf 40° abgekühlt. Ich habe das schon wiederholt gemessen.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Moin,


    ... um den Honig direkt nach dem Schleudern noch fein zu sieben.

    Dafür ist das Spitzsiebset die beste Lösung. Auf diese Weise fließt selbst Rapshonig dauernd ohne Verstopfung.

    Zitat

    Und ab und zu mal Honig wieder zu verflüssigen.

    Wenn der Honig fein gesiebt war, dann braucht man kein spezielles Auftaugerät mit Sieb, dann tuts tatsächlich ein küchenmäßig häufig vorhandener Umluftherd. Nur müssen die Eimer da eben rein passen. :wink:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Bienenkönig,
    die Funktion steht genau im Link von Radix. Der feste Honigblock steht auf diesem flachen Heizrost. Sieht aus wie ein horizontaler Tauchsieder. Der Honig taut auf und fließt durch das textile Feinsieb. Dickflüssige Honige werden nicht genügend warm.


    Es gibt auch noch eine Kopie aus der Schweiz. Zylinder hat hier die Form eines Kegelstumpfes. Heizspirale hat eine Windung mehr. Ist teurer. Bietet auch Kühlbleche dafür an. Propagiert auch das Durchblasen von Raumluft über die Kühlbleche. Erkennt meine Bedenken, dass Staub in den Honig kommt, nicht an. Ist auch etwas teurer.


    Gruß
    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,


    aus meiner Erfahrung ist ein Siebkübel das Beste was man sich (als Hobbyimker) zum Honigsieben nach dem Schleudern anschaffen kann.


    Hiermit habe ich relativ wenig Verstopfungprobleme, da Wachs und die meisten sonstigen Verunreinigungen obenauf schwimmen und nicht die Siebflächen verstopfen.


    Dies ist das gleiche Prinzip wie beim Spitzsieb, nur sind hier die Sieblächen wesentlich größer.


    http://www.holtermann-shop.de/…/category/siebkuebel.html


    Gruß
    Hans

  • Moin,


    mit zwei Eimern unter der Schleuder weg in den oben stehenden Siebkübel, von dort in ein beheizbares Spitzsieb direkt in den Lagereimer oder Hobbock. So muß der Honig durch 3 Siebe - zwei im Kübel und das Spitzsieb - und muß nur nach den Auftauen vorm Abfüllen entschäumt werden. Für die Eimer gibt es Auslaufhilfen aus Edelstahl, so daß immer ein Eimer in den Kübel dröbbelt und der andere kriegt Süßes aus der Schleuder.


    Es gibt aber auch flache Siebkübel nur krioegt man da kein Spitzsieb mehr drunter.


    Wer einmal mit Siebkübel oder Sumpf gearbeitet hat, nimmt Doppelsiebe zum ... äh ... wo ist meins eigentlich :confused:

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder