Vermarktung - oder: Besseren Honig statt Gejammer über Honigpreise!

  • Beetle Schaust du da http://www2.hu-berlin.de/biene…enstleist/preisliste.html


    Sabine - ja nicht nur hinstellen und warten dass jemand kauft und weil das so langweilig ist gleich noch ne Kippe rauchen (da bin ich ganz eklisch) und ansonsten auch ganz unfreundlich aussehen.
    Das habe ich gesehen - sowas stößt sogar so ab (mich) dass ich nicht mal mehr die Preise sondiert hatte.


    Nur mal am Rande
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo !

    Shalömchen!
    Kann mir jemand sagen, was eine Honiganalyse kostet und wo sie gemacht werden kann. Wäre das zB. hier in Brandenburg Hohenneuendorf?

    Herzliche Grüße aus dem sonnigen und warmen Havelland! (6°C)

    Bernd



    Den Link von Hohenneudorf hat Dir unser PRODUKT ja schon geschickt ...
    ... ansonsten kann man die bei einigen Bieneninstituten und Privatanbietern machen lassen.

    Evtl. wird die Analyse gesponsort oder zumindest gefördert.
    Zum Beispiel durch Teilnahme an einer Honigprämierung - oder direkt oder indirekt durch:
    - Ortsverein
    - Kreisverein
    - Landesverband
    - Bundesland
    ... jeweils mit oder ohne Förderung durch die Eurokratie ... je nach dem ...

    Mein Beispiel aus meinem Verein/Landesverband/Bundesland:
    Die Untersuchnung Qualität und Rückstand kostet 74,03 € gefördert und 201,11 € ohne Förderung ! Reine Qualität gibt es im Rahmen der Honigprämierung für: 23,80 €

    Muß Du mit Imkern in Deinem Bundesland drüber reden oder bei einer der für Dich zuständigen oben genannten Organisationen nachfragen.

    Gruß
    Bienen.Knecht

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Hallo,


    ein paar kurze Anmerkungen von mir zur „Preisgestaltungsdiskussion“.


    http://imkerforum.de/showthread.php?t=12237&page=11#95
    In einigen Regionen ist es sicher schwieriger hohe Preise zu erzielen. Das ist für mich klar. Schwierige Regionen gibt es an unterschiedlichsten Orten.


    http://imkerforum.de/showthread.php?t=12237&page=12#111
    http://imkerforum.de/showthread.php?t=12237&page=12#116


    Sehr beachtenswert finde ich die Hinweise von Sabi(e)ne (obige Links). Diese Beiträge finde ich sehr gut. Da ich das „Beitragsbewertungsmodell“ ablehne, schreibe ich so meine Zustimmung.


    Viele Grüße
    Stefan

  • Wie viel ein jeder dieses Jahr auch für seinen Honig nimmt, er möge den Preis um 50 Cent erhöhen. Dies tat nämlich auch "mein" Supermarkt. So kostet der billigste Honig nun 2,19 € und der schmeckt mehr nach Karamellsirup, als der dort ebenfalls erhältliche Karamellsirup.

  • Hatte vorige Woche ein Gespräch, ging etwa so: "Voriges Jahr hatte ich viel Honig...(seufz)... Habe ihn nach Meissen bringen müssen, 1,73 € das Pfund... (seufz).... Habe die Hälfte wieder mit nach Hause nehmen müssen... (seufz)..."

    Meissen: früher Sitz des Betriebes "Bienenwirtschaft Meissen", ist bestimmt jetzt ein sogenannter Großabfüller.

    Hatte das Gefühl, man wollte mir sanft verklickern, Bienenhaltung lohnt sich nicht.
    Wie ist das anderswo, werden da potentielle Neuimker auch gleich als Konkurrenten angesehen?

    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo, Richard,
    du nimmst deine ganz normale Steuernummer von der Lohn/Einkommensteuererklärung, das reicht. Eine Umsatzsteuernummer bekommst du normalerweise nur, wenn du gewerblich wirst.
    Und du mußt auch nichts abführen, solange du keine Vorsteuer ziehst oder über 17.500€ Umsatz mit den Bienen machst.
    Du mußt dann allerdings eine Einnahme-Ausgabe-Aufstellung zur Steuererklärung beifügen, wo du dann trotz Honigeinnahmen Verluste hast.:cool::wink:
    Gewinne wären natürlich anzugeben und voll zu versteuern.



    Bin gerade über diesen alten Fred gestolpert. Möchte noch anmerken, zum vorletzten + letzten Satz:

    Vorsicht beim Versuch, mit dieser Version langjährig die Gesamtsteuerlast mindern zu wollen (immer Verluste auszuweisen). Das Finanzamt wird dann diesen Nebenerwerb als nicht gewinnorientiert, als Liebhaberei, einstufen und die Verluste nicht anerkennen. Nur mal so.

    Gruß
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Erzgebirgler (hast du auch einen Vornamen?:cool:),
    der Vorteil, als Liebhaberei offiziell anerkannt zu werden, ist der Wegfall der Aufzeichnungspflicht....:cool::p:wink:, dann ist bei Landwirten nicht mal mehr EÜR nötig, comprende?:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Erzgebirgler (hast du auch einen Vornamen?:cool:),
    der Vorteil, als Liebhaberei offiziell anerkannt zu werden, ist der Wegfall der Aufzeichnungspflicht....:cool::p:wink:, dann ist bei Landwirten nicht mal mehr EÜR nötig, comprende?:wink:



    Hallo Sabi(e)ne,

    :lol:ja, ich habe einen Vornamen:-D. Bin noch am Überlegen, ob ich ihn hier reinsetze. Mich freut der offene, gar nicht so virtuelle Umgang hier im Forum, bin ich eigentlich im Internet nicht gewohnt, es ist angenehm. Wenn der erste Honig geerntet ist, schreib ich ihn, versprochen!

    Zur Sache: Meinem Vater ist Obiges passiert. Er züchtete Highland Cattles.
    Hat den Nebenerwerb abgemeldet, ist jetzt reines Hobby. Die jährlich wiederkehrenden Verluste wollte das FA nicht mehr steuermindernd anerkennen.

    Zum Verständnis für mich: Wenn ich keine Aufzeichnungspflichten habe, dann kann ich entstehende Verluste zwar nicht geltend machen, brauche aber auch evtl. Einnahmen nicht anzumelden? Na gut. da wäre Spielraum.

    Grüße
    Erzgebirgler

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)