Erfahrungen mit dem Varroa-Killer?

  • Hallo liebe Gemeinde,


    im letzten Bienenjournal ist eine Anzeige von einem Ernst Müller, der ein Gerät zur Oxalsäure-Verdampfung anbietet, den sog. "Varroa-Killer". Es gibt auch eine Website dazu: http://www.varroa-killer.de. Nun meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit diesem Gerät? Hält es, was die Werbung verspricht?


    Danke schon mal und einen schönen Abend.
    Zendor

  • :roll: Das Teil gibt es in Ami-Land für 45$, die Amis mögen es nicht so gern, weil man damit nicht genug Völker auf einmal bedampfen kann.
    Außerdem ist Bedampfung durchs Flugloch mit offenem Boden dann doch nicht so ganz effektiv, von oben wäre besser.
    Der Herr Müller hat geniale Bienenfotos, dabei sollte er bleiben.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • :roll: Das Teil gibt es in Ami-Land für 45$, die Amis mögen es nicht so gern, weil man damit nicht genug Völker auf einmal bedampfen kann.


    ...Es reicht für eine Imkerei mit etwa 20 Völkern völlig aus!



    Außerdem ist Bedampfung durchs Flugloch mit offenem Boden dann doch nicht so ganz effektiv, von oben wäre besser.


    Man sollte sowieso beim Behandeln (egal ob Ameisensäure verdunsten oder Oxalsäure bedampfen) die Böden schließen! Und wer hindert uns, den Schlauch von oben durch den Deckel in die Beute zu führen?


    Ich habe von einer anderen Firma (aus Norddeutschland) ein (fast) baugleiches Teil und bin sehr zufrieden damit. Auf alle Fälle bedeutend besser, als "träufeln" und die Schauermärchen von der Gefahr der Oxalsäure sind auch nur Schauermärchen. Zur Anwendersicherheit bei Oxalsäure-Verdampfung gibt es Untersuchungen.....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo


    mir persönlich wäre der Schlauch von der Luftpumpe zum Verdampfer
    zu kurz, da steht man mit ein bisschen Pech direkt im OS Nebel


    ??? verstehe ich nicht!


    Man behandelt ein Volk. Wenn kein Oxalsäuredampf mehr durch den Schlauch gesehen wird, nimmt man den Schlauch und schiebt ihn in das nächste Volk. Danach öffnet man das Ventil und gibt neue Oxalsäure in das Ventil (dabei dampft immer Oxalsäure ab!) und erst danach betätigt man die Luftpumpe. Damit schließt sich der Kreislauf......


    Wirklich kritisch ist nur das Öffnen des Ventils und das Nachfüllen mit Oxalsäure.... Wer korrekt ist, nehme eine Gasmaske, wie sie vorgeschrieben ist (die Schweizer haben dazu gute Dokumentationen!) und wer sich mit Chemiekalien auskennt, der achtet streng auf die Windrichtung......



    Die Informationen aus der Schweiz:


    http://www.alp.admin.ch/themen…/00519/index.html?lang=de

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Sabine : Wer schon mal ein Volk in einer Plexiglasbeute bedampft hat, sieht dass die Bienen vor dem Dampf flüchten.
    d.h. mann kann auch über das Flugloch verdampfen, der Dampf geht hoch und die Bienen auch.
    Bei offenem Boden sieht es zwar nicht schön aus wenn es so qualmt, aber der Wirkungsgrad sinkt nicht im Gegensatz wenn man von oben verdampft, da sinkt der Wirkungsgrad massiv auf unter 50%.
     
    :wink:Lass den Müller doch noch ein paar hundert verkaufen, der scheint sich ja gut im Patentrecht auszukennen:u_idea_bulb02::cool:
     
    Der
    Drohn
    der keine Säuren mehr nimmt

  • Vielen Dank allerseits. Die Antworten (alle zusammen) geben einen recht guten Eindruck über das, was ich wissen wollte.


    Sehr hilfreich auch der Link auf die Schweizer Seiten!


    Bis später in dieser Runde,
    Zendor