Ableger füttern mit Zucker

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    Meine Ableger haben oben drauf eine Leerzarge, auf der liegt die meiste Zeit ein Stück stabile Folie mit Apipuder-Teig zum knabbern zwischendurch. Zusätzlich hängt in der Leerzarge noch ein Rähmchen mit 3 x 1 Liter Tetrapack. Stroh als Hilfe mit drin. Gelegentlich fülle ich auch nur Wasser in einen rein. Sonst fülle ich alle 2 Tage abwechselnd 1 Liter Zuckerwasser in einen der Tetras. Bisher hat sich das ganz gut bewährt. Toi toi toi, keine Räuberei bisher.

    Die beiden Wirtschaftsvölker haben Leerzarge mit 5 Liter Eimerchen. Habe im anderen Thread schon den unglaublichen Hunger der Völker aufgezeigt. Fülle ich abends 5 Liter rein sind die nächsten Mittag weg. Bisher füttere ich die großen Völker so alle 3 Tage. Irgendwie habe ich auch das Gefühl die brauchen das....

    Apropos Futterteig: Habe mir von einem anderen Imker erzählen lassen dass er in seinen Futterteig einfach eine Kuhle macht und diese mit Wasser füllt. So wird der Teig komplett angenommen und die Bienen müssen nicht zusätzlich Wasser reinschleppen.

  • ...Haltbarkeit bei sommerlicher Hitze max. 3 Tage dann Gammel...


    :oops: Mal wieder nicht gründlich nachgedacht...:oops:


    Hast ja recht, es gibt sehr schnell Gammelwasser...


    Danke! :p

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Tägliches füttern der Ableger (abends!) ist auch deshalb besser, weil dann tagsüber kein offenes Futter im Volk rumsteht.
    Auch bei 1,5cm Flugloch hab ich dann ruck-zuck nen Haufen Räuber auf der Matte stehen.


    Naja eher "hatte", dank des Räubergitters :daumen:

  • Zusätzlich hängt in der Leerzarge noch ein Rähmchen mit 3 x 1 Liter Tetrapack.


    Hatte dieses Jahr zum 1. mal Tetra`s genommen.
    Bin jetzt wieder davon abgekommen.


    Die Bee`s knabbern die durch!
    In 3 Völkern lief das Zuckerwasser beim Einfüllen wieder raus...:evil:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Abends füttern wird immer wieder geraten. Ich kann mit meinen Bienen supergut arbeiten solange es hell ist. Sobald die Dämmerung einsetzt und ich die Beuten öffne werden die Damen unglaublich agressiv und attackieren mich. Ich habe inzwischen bessere Erfahrungen morgens zu füttern vor 9 Uhr.

  • Hehe, ja das kenn ich :wink:


    Ich hab daraufhin ein kleines Loch in den Deckel gebohrt. In das Loch kann ich nen kleinen Trichter stecken und das Futter direkt von oben einfüllen ohne die Mädels stören zu müssen. Der Ableger ist in einer Zarge, hat aber noch ne zweite leere draufstehen, in der ein Blumentopf steht.


    Das Futter aus dem Trichter läuft dann von oben direkt in den Blumetopf. Und damit kein Wasser reinläuft kann ich das Loch mit Schraube + Dichtung sicher verschließen.


    Funktioniert super und macht das Füttern zu nem Kinderspiel.

  • Hallo Stefan,


    das mit dem Trichter und dem Gießen von oben ist sicher sehr praktisch.
    Ich mag aber keine Löcher in Deckeln.
    Jetzt ist alles mit Alu schön dicht.
    Außerdem schau ich lieber kurz rein, ob alles ok ist, z. B. ob die Futterschüsseln leer sind.


    So arg bös sind sie für den kurzen Augenblick nicht.
    Ich füttere meistens Vormittags mit der Gießkanne - und bevor die es merken bin ich schon beim Nächsten... :wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Ich mag auch keine Löcher in den Deckeln. Meine "Folie" ist aber eher ein dickeres Stück Plexiglas. In das habe ich ein Loch geschnitten das genau so groß ist wie der Rüssel der Futterkanne. Das Loch wird immer wieder mit einem kleinen Stück Plexiglas und schwarzem Isolierband zugeklebt. Dann kommt der dichte Deckel wieder drauf. Das klappt wirklich prima - auch bei abendlicher Fütterung.

    Füttere ich morgens vor 9 Uhr kann ich ohne Probleme auch die Folie anheben, Futter einfüllen ohne überhaupt bemerkt zu werden. Habe bisher noch keine Erklärung für das Verhalten. Evtl weil sie von der Nachttemperatur noch abgekühlt sind und sich morgens erst einmal sortieren müssen wer denn was macht. Keine Ahnung. Beim Füttern am Abend lerne ich sie auf jeden Fall von ihrer widerlichsten Seite kennen, was ich nicht haben muss.

  • Füttere ich morgens vor 9 Uhr kann ich ohne Probleme auch die Folie anheben, Futter einfüllen ohne überhaupt bemerkt zu werden... ...Beim Füttern am Abend lerne ich sie auf jeden Fall von ihrer widerlichsten Seite kennen...


    Ich habe eine Ecke der Folie permanent umgeschlagen und die Futterschüssel draufgestellt. Aber stimmt, morgens sind sie ruhiger als Abends.
    Nur ein Volk ist immer giftig.
    Naja, nächstes Jahr bekommt die Queen die Quittung dafür... :cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • W
    Die Ableger haben aber noch nicht wesentlich zugelegt, komisch...aha..denkt der Drohn, die müssen ja die Saccharose in http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker und http://de.wikipedia.org/wiki/Traubenzucker
    umwandeln, das kostet natürlich Energie (Zucker) und Bienen. Also weiter Zucker reinkippen. Den Beton aus der Garage kann er ja auflösen und den Altvölkern füttern......und und und ....könnt Euch schon vorstellen wie das weitergeht:lol:


    Das ist so nicht ganz richtig. Es stimmt, dass die Bienen da Energie verbrauchen und Zucker umwandeln. Aber in dieser Rechnung fehlt etwas sehr Entscheidendes.
    Die Bienen brauchen für das Zuckerwasser nicht noch x km fliegen. Dafür brauchen die Bienen ja auch Energie.
    Insgesamt dürfte das Einfüttern weniger Energie verbrauchen als der Flug zur nächsten Blüte. Denn bei mir holen die Bienen ohne Probleme das angebotene Zuckerwasser und tragen es mit Gewichtszuwachs ein.

  • Hängt ganz vom Wetter ab. Im Moment beobachte ich bei trockenem und sonnigem Wetter guten Flugbetrieb und fette Pollenhöschen.


    Jetzt mal ne Frage: Fliegen die Bienen nicht meist mit Grund? Oder fliegen die Bienen, wenn ich Zuckerwasser füttere stärker, einfach weil es Zuckerwasser ist?