Mittelwände einlöten

  • Hallo Zusammen,
    doch doch, die rutschen am Draht.
    Ist zwar im Millimeterbereich, aber sie tuen es.
    Zumindest wenn man das Auflagebrett leicht schräg stellt,
    wegen dieses unhandlichen Hofmannabstandhalter am oberen Rähmchenschenkel.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Nein sie rutschen eben nicht... :wink:
    Können sie auch gar nicht, denn die MW liegt auf dem Brett auf und der warme Draht wird von oben eingelötet.

  • Nein sie rutschen eben nicht... :wink:
    Können sie auch gar nicht, denn die MW liegt auf dem Brett auf und der warme Draht wird von oben eingelötet.


    Vermutlich reden wir von etwas anderem als Sam meint.:-D


    Sam, fahr einmal mit Dickwaben mit etwa 3kg Inhalt von einem Wanderplatz, sagen wir Sonnenblume, zu einem zentralen Schleuderraum um diese Waben zu schleudern. Wenn nun unten auch nur ein winziger Spalt frei ist, sackt die Wabe sofort nach unten durch und du kommst mitunter mit einen Gatsch nach Hause. Alles klar!


    LG Josef

  • :confused: Aber Honigwaben werden, zumindest bei mir, IMMER unten angebaut, auch beim Naturbau.
    Der Spalt bleibt nur bei Brutwaben, die Tanzwaben sind.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • :confused: Aber Honigwaben werden, zumindest bei mir, IMMER unten angebaut, auch beim Naturbau.
    Der Spalt bleibt nur bei Brutwaben, die Tanzwaben sind.


    Andere Länder, andere Bienen!:lol:


    Sabine da gehe ich überhaupt kein winziges Risiko ein, der untere Teil des Rähmchens wird direkt und ohne einen Millimeter Zwischenraum an die MW angedrückt. Beabsichtigt ist, unten möglichst alles zu verbauen.


    Naturbau gibt -gab- es bei mir nur bei einem Strohkorb der als Besuchermagnet herhalten muss. Heuer blieb -bisher- dieser Strohkorb leer, denn ich hatte bisher nur einen einzigen Scharm und den bekam mein liebes Enkerl.:liebe002:


    LG Josef

  • Hallo Sabine, Hallo Zusammen
    immer bedenken:
    Du hast doch Halbrähmchen im Honigraum!
    Bei Ganzrähmchen ist das wiederum ne ganz andere Sache.
    Deshalb schmunzel ich auch immer, wenn ich Deinen Rat lese, gleich zwei Honigräume auf einmal zu geben.
    Ich suche dann immer den Unterschied zwischen zwei halbhohen Rähmchen und einen normalhohen Rähmchen.
    Ein zusätzlicher Beespace?
    Sicherlich können die Bienen einen halbhohen Raum besser mit Naturbau versehen.
    Habe ich noch nicht probiert.
    Oben ausgebaute Waben werden auch leichter an den Unterträgern angebaut.
    Während bei unten ausgebaute Waben oft ein Stückchen "vergessen" wird.
    Und wo ließ man früher bauen?
    Unten.
    Daher kommt sicherlich die Praxis, Mitelwände am Unterträger aufsitzen zu lassen.
    Denn oben bauen die Bienen die Waben so oder so fest.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • :D Hi, Lothar,

    Zitat

    Ich suche dann immer den Unterschied zwischen zwei halbhohen Rähmchen und einen normalhohen Rähmchen.


    Die halbhohen werden wesentlich schneller ausgebaut und vor allem auch schneller verdeckelt.
    Durch die räumliche Teilung des HRs und der Angewohnheit, von oben nach unten zu bauen, hast du unten im HR schon fertig verdeckelte Waben, wenn darüber noch offene und darüber noch welche im Bau sind.
    Unterschied zu ganzen Rähmchen: auf denen ist oft die obere Hälfte schon verdeckelt, aber die untere noch nicht ganz schleuderreif, und genau das passiert mit den halben nicht.
    Da hast du nur fertig oder nicht fertig.
    Ist zwar mehr Arbeit beim Entdeckeln, aber irgendwie trotzdem angenehmer.
    (wenn meine Honigkunden zum Gucken kommen, sind die immer völlig begeistert, wenn ich ihnen einfach so eine fertige Wabe in die Hand drücken kann, stockwarm :wink:)

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    Bruce Springsteen


  • Sam, fahr einmal mit Dickwaben mit etwa 3kg Inhalt von einem Wanderplatz, sagen wir Sonnenblume, zu einem zentralen Schleuderraum um diese Waben zu schleudern. Wenn nun unten auch nur ein winziger Spalt frei ist, sackt die Wabe sofort nach unten durch und du kommst mitunter mit einen Gatsch nach Hause. Alles klar!

    LG Josef



    Man kann die Waben ja auch kopfüber transportieren, dann hat man das Problem gelöst. Deckel auf den Transportbehälter, vorsichtig umdrehen und gut ist.

  • Wenn du die Drähte waagrecht hast müssen sie oben anstehen sonst fällt dir der oberste Teil der Mittelwand auf eine Seite (sie wird wellig) und der Aufwand war umsonst. Schöne Grüße.

  • @ wenz


    da es mir irgendwie logisch erscheint, ne waagerechte Drahtung zu haben (also den Zug des Drahtes auf den kurzen Seiten - habe auch schon das Gegenteil gesehen *graus* ) besitze ich nur solch Rähmchen, die wiederum die MW´s alle unten aufsitzen haben...


    Meine kaum vorhandene Erfahrung zeigt keine Probleme damit...

    Gruß aus Hildesheim - Holger - Buckfast in Segeberger Beute - 1 1/2 DNM - Bienen seit 2006