Ob es das bei Bienis auch gibt? ;-)

  • http://www.spiegel.de/wissensc…tur/0,1518,486057,00.html
    Bei Individuen mag das ein Vorteil sein, aber bei sozialen Insekten?
    Obwohl, ich denke, in der Gesamtheit des Volkes gibt es schon unterschiedliche Typen, egal wie man das jetzt nennen will.
    Die Mutigen haben kein Problem, ganz oben und wahnwitzige 23cm vom Volk entfernt zu bauen, wohingegen die Schüchternen doch lieber versuchen, von unten aus die Rähmchen auszubauen, die brauchen den Kontakt zum großen Rest....(und wahrscheinlich fluchen alle, weil der doofe Imker nicht begriffen hat, daß das Volk immer von oben nach unten baut. Die müßten doch alle zu Bernhard flüchten, wenn sie das wüßten...:cool: :Biene:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Guten Abend,


    die Bienen kommen zu jedem, der sie einlädt :wink:


    Daß Tiere auch nur Menschen sind, dürfte jedem Tierhalter bewußt sein. Aber bislang hat die Wissenschaft genau das geleugnet. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. Die Einstellung mancher Wissenschaftler ändert sich zum Positiven.


    Daß es keine Uniformität bei Lebewesen gibt, liegt daran, daß Lebewesen keine Maschinen sind. Leben kennt eben keine Gesetze.


    Bernhard :p_flower01:


  • Daß Tiere auch nur Menschen sind, dürfte jedem Tierhalter bewußt sein. Aber bislang hat die Wissenschaft genau das geleugnet. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. Die Einstellung mancher Wissenschaftler ändert sich zum Positiven.


    naja, Wissenschaftler sind auch nur Menschen und schreiben das, was ihre Familie ernährt. Darum passiert es, dass bestimmte Erkenntnisse im Schreibtisch "verrotten", weil man sich nicht traut zu publizieren (bzw. die Ergebnisse von den Reviewern der Zeitschriften abgelehnt werden). Wenn ich nur an den "freien Willen" bei Tieren denke.... die erste Arbeit wurde 1982(oder83) dazu veröffentlicht, offiziell glaubt das immer noch niemand richtig........



    Daß es keine Uniformität bei Lebewesen gibt, liegt daran, daß Lebewesen keine Maschinen sind. Leben kennt eben keine Gesetze.


    doch, Gesetze gibt es schon, nur meist gibt es auch Ausnahmen von eben diesen. Und manchmal mehr Ausnahmen, als Regelfälle......
    Und: Lebewesen sind nicht auf der Drehbank entstanden und mußten keinerlei Qualitätskontrolle über sich ergehen lassen......

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Moin, moin!
    Also ich verstehe diesen Spiegel-Artikel nicht. :confused: Wo sind denn da die neuen Erkenntnisse? :confused:

    Spiegel schrieb:

    Doch Verhaltensforschern konnten mittlerweile mit empirischen Studien bei mehr als 60 verschiedenen Tierarten individuell unterschiedliche Verhaltensmuster nachweisen (siehe Kasten). Wenn man so Persönlichkeit definiert, dann ist sie offensichtlich kein menschliches Privileg.


    Das es bei Individuen der selben Art unterschiedliche Verhaltensmuster gibt, ist keine neue Erkenntnis, die ernsthaft angezweifelt wird. Ich wette, dass ich nach eingehender Recherche weit mehr als 60 Tierarten vorweisen kann, bei denen individuell unterschiedliche Verhaltensmuster gut dokumentiert sind :cool:. Da mir das aber keiner bezahlen tut, lasse ich das lieber, denn sowas frist echt Zeit :lol:.

    Spiegel schrieb:

    Doch die Entdeckung der Tiercharaktere wirft neue Fragen auf: Wie lässt sich die Entwicklung von animalischen Persönlichkeiten evolutionsbiologisch deuten? Eigentümlichkeiten stehen schließlich auch für einen gewissen Mangel an Flexibilität. Die könnte ja auch von Nachteil sein. Wenn sich andererseits ein bestimmtes Verhaltensmuster im Kampf ums Überleben als vorteilhaft erweist, müssten Abweichler unter dem Druck der natürlichen Selektion eigentlich aussterben - und so wieder ein Einheitsverhalten entstehen.


     
    Dass Abweichler unter dem Druck der natürlichen Selektion nicht aussterben müssen, wurde schon in den 80er Jahren mit den so genannten „evolutionär stabilen Strategien“ gezeigt. Die Fragen die aufgeworfen werden sind meines Erachtens also schon seit etwa 25 Jahren beantwortet. :-D
     
    Verstehe ich den Artikel nicht richtig? Als Leser könnte man denken, alle Biologen sind ewig Gestrige.:evil:
     
    Vielleicht habe ich aber auch das wirklich Neue in dem Artikel nicht entdeckt.
     
    Gruß Andreas

  • Hallo Immenheger!

    die erste Arbeit wurde 1982(oder83) dazu veröffentlicht, offiziell glaubt das immer noch niemand richtig........


     
    Nach meinen Informationen wird der "freie Wille" auch beim Menschen von Forschern bezweifelt.
    Wir sind Tieren ähnlicher als man glauben mag.
     
    Gruß Andreas