Kleine Info

  • Hallo Imkergemeinde
    Steht zwar schon zum lesen hier im Forum aber möchte nochmals dran erinnern heut abend gibts was zum schauen.http://www.quarks.de/dyn/2098.phtml Sollte sich jeder Imker in unsern Land nicht entgehen lassen
    Vielleicht ist es ja für irgend jemand hilfreich...auch wenn ich hiermit leider das Forum vermülle
    imkerliche Grüße

  • Hallo zusammen,


    gutgemachter Beitrag.
    Aber ist euch was aufgefallen?


    Ich habe ja schon eine Menge brauner Waben gesehen.
    Doch was die Amis da vorwiesen, war durchweg pechschwarz.


    Wie groß mag da der permanente Krankheitsdruck auf die Bienen sein?
    Da würde ich als Biene wohl auch abhauen...:cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Morgen Hardy,


    da würsest Du als Biene auch abhauen!


    Bei dem Dreck, bei der Monokultur, bei dem Druck, bei der Konkurenz, bei der Spritzerei, bei dem Stress, bei der Behandlung, kein Wunder.


    Selbstaufgabe, sag ich doch.


    Gruß Simmerl

  • Hi, Hardy,
    über die mangelnde Bauerneuerung bei den Amis hab ich mich ja hier schon irgendwo ausgelassen; Bienen auf frisches und sauberes Wachs zu setzen ist eine neuzeitliche Methode, die grade erst mal in der Biobee propagiert wird....:roll:
    Es ist ihnen wohl endlich aufgegangen, daß sich ihre diversen Mittel anreichern können.


    Bemerkenswert ist aber, daß nach einhelliger Schilderung die feral bees, also die wilden Bienen, vom CCD nicht betroffen sind, egal in welchem Landesteil.
    Das ist völlig anders als bei der Verbreitung der Milben vor 15 Jahren, da waren die wilden als erste weg.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Lustig war auch der deutsche Imker, der frisches Bauwachs aus dem Drohnenrahmen ausschnitt und meinte, dadurch den Varroabefall zu vermindern. Entweder wusste er es nicht besser (das wäre schlimm) oder er hatte keinen verdeckelten Drohnenrahmen zur Hand, als das Kamerateam daherkam.

  • Hi folks,


    habe den Beitrag leider nicht sehen können, aber nach euren Kommentaren scheint er den Nagel auf den Kopf getroffen haben. In Spiegel-online war auch vor vier Wochen ja ein "Katastrophen-Beitrag" über das Bienensterben in USA. Darauf habe ich einen Leserbrief geschickt:

    Zitat

    So wie es aussieht ist die Lage in den USA für die Imkerkollegen teilweise sicher katastrophal. Ein genauerer Blick in die Imkerlandschaft der USA läßt den mitteleuropäischen Imker teils vor Ehrfurcht erstarren, teils aber auch erschaudern. Warum? Nun sind die Betriebe erheblich größer als in Deutschland. Während hierzulande der Durschnittsimker 12 Völker hält, hat der Berufsimker dort häufig mehrere Tausend Völker! Diese werden auf LKWs durch die Lande gefahren, um stetig die aufeinander folgenden Nektarquellen nutzen zu können oder auch Bestäubungsdienste zu erledigen. So weit so gut. Das ist für die Völker natürlich Stress. Die Wege sind dabei auch erheblich länger als im "kleinen Europa", bis zu 3000km! Etwas, was für deutsche Imker undenkbar ist, ist aber die prophylaktische Anwendung "harter" Medikamente. Im Anfängerlehrbuch "Beekeeping for Dummies" wird dem geneigten Imkerneuling beigebracht, nur zur Vorbeugung drei verschiedene Antibiotika in die Völker zu kippen! Diese Medis sind in D sogar verboten! Wer nun weiss, was diese gedankenlose Anwendung von Medikamenten bewirken kann wendet sich mit Grausen ab. Ein weiterer Punkt der zu Denken gibt ist die sog. Wabenhygiene. In D ist es üblich im etwa 2-3 jährlichen Turnus den gesamten Wabenbau auf dem die Bienen leben durch zu tauschen um damit evtl. vorhandenen Schmutz und Krankheitserreger aus dem Volk zu bringen. Das ist in den USA bei den großen Völkerzahlen gar nicht möglich.


    Irgendwann kann sich diese Betriebsweise dann in einer Kulmination wie dem jetzt in Erscheinung getretenen Bienensterben äußern. Bezeichnenderweise trifft es ja nicht jeden "Bee-Farmer". Fortschrittlich arbeitende Imker haben geringere Probleme.


    Auch in Deutschland gibt es immer wieder ein "Bienensterben" dann aber auch meist nicht flächendeckend, sondern in bestimmten Betrieben. Das will natürlich nicht leugenen, dass die allgemeine Versorgungssituation der Bienen stetig schlechter wird. Es gibt Regionen in D wo ab Ende Juli für die Bienen in der Natur keinerlei Nektar oder Pollen mehr verfügbar ist! Wie sollen dort überwinterungsfähige Völker aufgebaut werden? Da muss der Imker schon alle Register seines Könnens ziehen um im nächsten Jahr noch einen vitalen Bestand zu haben. Und das gelingt leider nicht immer ....

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    ganz sicher

    nur nicht beim bee-space

  • Servus Reiner,


    na, da hast den Nagel auf den Kopf getroffen.


    J mächt koa Amiimp net sei!


    Da hams de unsern scho scheena.


    Fragt sich nur wie lange noch.


    Doch nach der Statistik, schießen ja die Ökobetriebe bei uns aus dem Boden.


    Ich vermiss die Blumenwiesen, über die wir als Kinder barfuß liefen.
    Wenn ich an das denke, kommen mir die Tränen.


    liebe Grüße Simmerl

  • Habe die Ehre Simmerl,


    ich weine mit dir! Ich bin am Chiemsee aufgewachsen. Den Dorfanger mähte ein Bauer der dann das Heu - inkl. der ganzen Blütenpracht - g'hiefet hat. Die Stoppelwiesen waren die Mutprobe zum Barfusslaufen :-D . Heute steht dort eine Filiale der Volksbank Chiemsee mit Parkplatz :evil::evil: Keine Blumen mehr! Wo eigentlich überhaupt noch?? Blühende Landschaft?? Wir sollten mal den Dr. LieBig zu uns einladen und ihn fragen wo sich hier die Bienenweide in den letzten Jahrzehnten verbessert hat, wie er neulich schrieb.


    Ich bin schon froh über die Magerwiesenstreifen am Hochwasserdamm, da blüht es wenigstens noch im Juli mit Wiesensalbei & Co.

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    ganz sicher

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  • Hi,


    hab letztes Jahr den Utto B. von den blühenden Landschaften gehört.
    Werd mal schauen, ob ich ihn für die nächste Hauptversammlung krieg.


    Aber eigentlich gehörts den Bauern gesagt.
    Wir Imker wissens eh.


    Wenn ich mir da die jungen Bauern anschau und ich kenn genug,
    beruflich bedingt, dann sag ich nur: traurig, traurig, traurig.


    Aber steter Tropfen höhlt den Stein.
    Einige Hoffnungsschimmer gibts ja doch unter den Jungökonomen.


    Gruß Simmerl

  • Hallo
     
    Der Beitrag war interessant der Imker kam aus meiner Nähe ist neben unserer Gemeine Bergisch Gladbach.Aber ich frage mich warum den so viele Bienen dort sterben kann das auch nur durch die spritz Mittel komme die dort verwendet werden,oder von den alten Waben

  • Hallo
    Mir hat die Sendung im grossen und ganzen auch "gefallen" .
    Wenn man sieht wie die Amis hunderte von Völkern auf dem LKW alle paar Wochen wo anders hin fahren,da muss man sich über garnichts mehr wundern.
    Ich denke dabei wird die Biene wie eine Ware behandelt und nicht wie ein
    Lebewesen.
     
    MfG
     
    Axel