• Schönen guten Morgen allerseits,


    bei uns "pritscht" es, was das Zeug hält, nur nebenbei bemerkt, ich hoffe, Reiner säuft nicht ab, die hats in den letzten Jahren oft genug erwischt.


    Zum Thema: Zweivolkbetrieb.
    Ich habs schon öfters probiert und bin immer wieder davon abgekommen und auf die Schnautze gefallen, doch mein Wissendurst, der Elendige, treibt mich wieder zu einem wagen Experiment.
    Meine Vernunft allerdings sagt mir, es war immer zu umständlich und brachte nicht den gewünschten Effekt.
    Meistens wurde dann irgendein Volk weisellos und die ganze Spielerei war umsonst.
    Nun möcht ich mal eine andere Variante probieren, so wies angeblich die Franzosen machen, mit zwei Völkern mit gegeüberliegenden Fluglöchern und mittig darüber der Honigraum.
    Dazu werd ich mir ein Absperrgitter bauen, mit einem mittigen Brett, so daß die Beuten ca. 16 cm auseinanderstehen und das Absperrgitter 3 Waben bedeckt bei jedem Volk.


    So bräuchte man keine Honigräume mehr lupfen und könnte trotzdem die Bruträume auf Schwarmgefahr prüfen.


    Hat jemand das schon probiert?
    Erfahrungen?


    Die beiden Völker würde ich als Flugling und Brutling erstellen, dann wären sie von Haus aus verwandt im Zuge der Schwarmverhinderung.


    Meinungen gefragt!
    Auch ungemütliche!


    Grüße Simmerl

  • Schönen Nachmittag,


    ich will ja nichts aufwärmen, wenns nicht gegessen wird, aber es wird wohl ein paar geben, die das schon ausprobiert haben.
    Einige Berufsimker arbeiten doch nur so und mit gewissen Trogbeuten wird ja zum Teil auch eine Art Zweivolkbetrieb betrieben.


    Es wird doch in Gottesnamen jemand unter Euch geben, der hier schon
    Erfahrungen gemacht hat.


    Oder spielen wir heute wieder: Die Braut, die sich nicht traut.


    Gruß Simmerl_

  • ... naja - es soll ja auch Leut geben, die noch arbeiten müssen und daher erst am Abend oder WE für Antworten Zeit haben...


    Etwas mehr Geduld solltest Du schon mitbringen!


    Andi

  • Schönen guten Morgen allerseits, einen Verregneten.


    Also, lange Rede, kurzer Sinn, ich hab mir 8 Doppelvölker hergerichtet, wie oben beschrieben und werd das Ganze verfolgen.


    Bisher hab ich immer den Flugling mit der Kg. an der alten Stelle belassen und das Brutvolk mit den Weiselzellen oben drauf gestellt oder an neuen Platz im Zuge der Schwarmvorwegnahme.
    Bei der Honigernte, mußte erst der Dadantbrutraum runter, dann die Honigräume, dann das ganze wieder rauf.


    Bei der jetzigen Methode, steht das Brutvolk verdreht um 180 Grad und beide Völker haben gemeinsame Honigräume, zu denen ich jederzeit kann und nicht mehr den nervigen Brutraum abheben muß.


    Ich kann auch die Bruträume zum Großteil durchsehen, ohne die HR zu lupfen.


    Nach der Honigernte werd ich den total erneuerten Brutraum mit der Alten auf den alten Wabenbau stellen, mittig rücken und mein Korkenflugloch hinten freigeben.
    Die Neue, so Gott will, sollte überleben und die unter Zarge entfern ich beim Bodenbrettsäubern im Feb. oder März.


    Vorteil: Immer neuen Wabenbau, immer neue Queen, zugängliche Honigräume und Bruträume, Volkstärkeerhalt, ähnlich dem Demaree-Plan, brutlose Phasen,
    Kletterzarge im Winter ala Henry, weit vom Boden weg ala Sabi.


    Mal sehen, wie das geht.


    Gruß Simmerl
    Ach ja, teilen tu ich wenn der Imp das vorschlägt.

  • Hallo Simon, ein Freund von mir hat hat das dises Jahr probiert, der Honigertrag war nicht mehr.
    Vielleicht rufst Du mich an und ich kann Dir dann genauer erklären was er gemacht hat oder noch besser Du sprichst mit Ihm selbst.
     
    Der
    Drohn