Umsetzung von Beuten auf kurze Distanz

  • Tach zusammen,


    wie steht es eigentlich mit minimalen Änderungen am Standort?


    Ich plane die Beuten ein wenig erhöht zu platzieren (von wegen Rücken) und auch ein wenig (max 1/2 Meter) nach vorne zu verlegen (von wegen Platz).


    Sollte ich das dann auch so gestalten, oder finden die sich wieder ein? Himmelsrichtung etc. ändert sich ja nicht.


    Gruss Catwaz

  • Hallo


    Ich habe auch probiert ein Volk umzustellen.


    Hat nicht so gut funktioniert.


    Ich habe es so gemacht am Abend Flugloch zu und stehen lassen nächsten morgen (6.00uhr) umgestellt und Flugloch auf Zweig vor und gewartet.


    um 10:00 Uhr waren bestimmt über 200 Bienen am alten stand.


    Ich habe das Volk 5m Weiter und das Flugloch um 90grad gedreht.


    Was ist das falsch gelaufen.

    (Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden heißt) Jimi Hendrix

  • Moin, Ruben,
    ähm, also 200 von 35.000 finde ich noch recht wenig, das liegt noch in der Höhe der Außen-Übernachter, aber trotzdem sind es zu viele: was für Zweige hast du genommen?
    Ich sag es nochmal, abends umsetzen (!), das Gerüttel ist wichtig "der Baum fällt um", erst morgens aufmachen, und Koniferen- oder Wacholderzweige so davor, daß jede Biene da durch muß.
    Die fallen innerhalb von einem Tag zusammen, so daß das Flugloch wieder frei ist, aber beim Aufmachen muß es fast verstopft sein, so daß sie tatsächlich da durchkrabbeln müssen.
    Und natürlich dabei kein Flugloch über die volle Breite.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo


    Das war ein sehr kleines Volk kein großes war ja nur ein Test.


    Ich habe irgendwelche grüne Zweig genommen Flugloch war gut zu.


    Die sind auch so wie du sagst in immer größeren Kreisen eingeflogen, aber ich hatte das Gefühl wenn sie ihren anderen Platzt beim einfliegen gesehen haben sind die da auch gelandet.


    Also werde ich noch einen Versuch starten und die auch am Abend so 40m Weg stellen und morgens mit dem von dir geschrieben Ästen das Flugloch bedecken.

    (Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt wissen, was Frieden heißt) Jimi Hendrix

  • also bei mir hat der tipp von sabi(e)ne sehr gut geklappt!:daumen: ich habe zwecks mangel an koniferen oder wacholderzweichen sogar birkenzweige genommen. ansonsten habe ich es genauso gemacht wie beschrieben und den stock sogar nur ca. 10 meter von den anderen (etwas andere himmelsausrichtung) aufgestellt. dann gleich flüssigfutter in die futterzarge und es sind eigentlich keine bienen (zumindest habe ich keine bemerkt) zurück zum alten volk...

    mittlerweile sitzt das volk auch schon auf 2 zargen und entwickelt sich prächtig!

    lg
    harry

  • Hallo,
    habe brav die Suchfunktion benutzt und habe trotzdem noch eine - ergänzende - Frage:
    Ich will mein stechlustiges Volk umweiseln und dazu mit einem lieben Ableger vereinigen (der sitzt nur auf einer Zarge und ist etwas mager). Ich werde also den Stecher weisellos machen, neun Tage warten, alle Nachschaffungszellen ausbrechen und dann die Ableger-Zarge nach unten stellen (Chef ist am Flugloch:wink:), Zeitungspapier drauf und dann den Stecher obendrauf. Soweit alles richtig?
    Nun zur (schon die 2.!) Frage: Da der Ableger momentan woanders steht (ca. 10 m weiter weg) müsste ich dann auch beim Vereinigen Zweige vors Flugloch packen? Die jetzt hinterm Flugloch sitzen müssen sich ja auch erst einfliegen oder?
    Oder ist das beim Vereinigen nicht wichtig?

    Danke Sambiene

    Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben. In meinem Alter braucht man alle Konservierungstoffe, die man kriegen kann. (George Burns )

  • hi,
    stehen dort noch mehr völker? die weden sich schon irgendwo einbetteln die bienen, kannst ja aber probieren, und einfach trotzdem paar zweige davor packen, das problem ist dann halt, dass es ev beim vereinigen mit geschlossensm flugloch zu problemen kommt. ist dein ableger zufällig total zugewachsen? ich habe nämlich scho festgestellt, dass wenn ich lange nicht mähe und die fluglöcher ziemlich zugewachsen sind sich die bienen direkt nach dem mähen auch neu einfliegen.
    stell doch zuerst den ableger an den den platz wo jetzt das altvolksteh, und das altvolk paar meter weiter. dann kannst du problemlos zweige rein packen. außerdem hast du den vorteil, dass die flugbinen vom stecher schon im ableger sind. also weniger, die dich beim durchsuchen stechen können ;-) dann königin aus dem stecher raus, brutwaben zum ableger dazu, und die bienen entweder irgendwo abkehren, oder über zeitungspapier drauf setzen. warten und zellen brechen brauchst du net.
    mfg jeffrey

  • Hallo


    Ableger am Platz umstellen und dann noch vereinigen
    das geht gelinde gesagt voll in die Hose.


    pack den Stecher oben auf den Ableger am Platz des Jungvolkes
    die Flugbienen des Stechers sollen sich einbetteln.


    Gruß Uwe

  • Salute Leute,
    hätte ich das mal alles 2002 schon gelesen..hab ich mir damals einen Aufwand und einen Stress gemacht. Mein erstes Volk vom Nachbarn zu mir umziehen zu lassen.
    Dieses Jahr hatte ich keine Wahl und hab es versucht. Hab einen Ableger von einer Maganzinbeute in mein Bienenhaus mit Hinterbehandlern umziehen lassen. Habe im Moment nur den einen Ableger und kein anderes Volk!


    1. Umzug Ende August: 1km abends aus dem Nachbarort zu mir... früh fröhliches einfliegen und keine feststellbaren Verluste.
    2. Umzug Mìtte September : 3m vom vor dem Bienenhaus direkt hinein. Zeit Vormittags -mit ca. 12°C und Sonne... Alte Beute war dann aber auch weg! Nächster Tag Regen und nix vor dem Flugloch! Beim ersten Sonnenschein - fröhliches einfliegen und der "Haufen" - wie so oft beschrieben - an der Stelle der alten Beute blieb auch aus.
    Mein "Imkervater" meinte, als ich es erzählt habe zufrieden.. also geht es doch. Na toll.
    Die Neulinge als Versuchskarnickel...
    Aber es geht def. und wie an anderer Stelle beschrieben - ist der Ableger danach wieder in Brut gegangen.

    aller Anfang ist schwer...


    (hab Hinterbehandler mit Freudensteinmaß - bekomm ich da schon Artenschutz :-) )

  • Unfassbar wie aus einem einfachen Ding ein ellenlanger Fred wird:lol:


    Viel Spaß weiterhin
    wünscht
    der
    Drohn


    P.S. Vielleicht sollten wir wirklich noch genau festlegen wie lang die Zweige sein sollen und unter welcher Mondphase sie am Besten geschnitten werden:daumen:
    Weiß da wer was??

  • Hallo ihr Experten!
    Um den Fred noch ein bißchen zu erweitern:
    Ist es möglich einen Bienenkasten bei dem jetzigen Wetter ohne Bienenflug einfach um 90 Grad in der Waagerechten zu drehen (ganz vorsichtig) oder muß man da auch noch Zweige vors Flugloch legen oder merken die Bienen auch so, wenn sie mal wieder rauskommen, daß sie jetzt in eine andere Richtung starten bzw. zurückfliegen müssen?
    Vielen Dank für ernstgemeinte Antworten und Ratschläge