Umsetzung von Beuten auf kurze Distanz

  • Hallo, in der Nacht habe ich mir doch überlegt den "Flugling" aufzulösen, ich habe sowieso zuviel Bienenvölker. Also am nächsten Morgen früh aufgestanden und wie Du geschrieben hast vor das Muttervolk gekippt. Die Bienen haben sich regelrecht an die Beute geklammert ( endlich wieder Daheim) und und für die Fluglahmen noch ein Brettchen an dem sie mit einer Affen-Geschwindigkeit ins Häuschen gewandert sind. Noch mal Danke!

  • Nun, wieviele Flugbienen suchen jetzt am alten Standort?

    Um Mißverständnisse zu vermeiden: Man kann dieFlugbienen in einer leeren Beute sammeln, so oft man will und zurückkippen in die Herkunftsbeute am neuen Standort - die werden immer wieder zum alten Standort heimkehren, wenn man sie nicht veranlaßt, sich am neuen Standort neu einzufliegen.

  • Nach der Aktion sind lediglich eine Hand voll Bienen um die alte Stelle rum geflogen. Ich habe sie ja nicht in die Herkunftsbeute zurückgekippt sondern davor und sie sind freiwillig in ihre Herkunftsbeute. Wie auch immer es hat gefunzt.

  • Hallo,

    Würde es jetzt Ende September noch klappen die Beuten nach der Methode um ein paar Meter in das neu gebaute "Bienenhaus" umzustellen? Oder würdet ihr noch bis auf den Winter warten und dann umstellen bevor Sie den Reinigungsflug machen?


    Im Anhang sind links die drei Völker die rechts ins "Bienenhaus" sollen.


    Viele Grüße

  • Hallo Hodor

    wenn du die Bienen nur diese 2m nach rechts versetzten willst dann kannst du das jetzt noch ohne Probleme tun. Voraussetzung ist aber das sie in der gleichen Reihenfolge wie sie stehen daneben kommen. Vom alten Stand darf dann nichts mehr zu sehen sein. Vielleicht noch die alten Anflugbretter am Ausflug anbringen. Die Umsetzung muss Abends geschehen, da gibt es da am nächsten Morgen kaum Verflug, innerhalb von 3 Tagen fliegen die Bienen wieder ganz normal.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Bei so kurzen Distanzen habe ich den Weg Etappenweise zurück gelegt. Gemeinsam die Beuten

    - nach vorne schieben, bis sie auf Höhe vor den zukünftigen Fluglöchern sind (Auf 2 Etappen = 2 Tage)

    - zur Seite schieben in 15cm Schritten bis jede vor ihrem zukünftigen Flugloch steht, immer 1-2 Tage Abstand

    - 2 Tage einfliegen lassen vor dem neuen Flugloch

    - rein ins Bienenhaus

    Es sieht ja so aus, dass Du nicht so weit zum Stand fahren musst, da kannst Du den Aufwand der Schieberei vielleicht machen

    So habe ich mal 8 Völker "umgezogen". Zwar nicht in ein Haus, aber vor-seitlich-hinter den ehemaligen Beutenplatz ( ja, es gab Gründe :))

    Wenn Du jetzt noch am Füttern bist, kannst Du das dann weiterhin tun.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Leider kann ich die Beuten nicht stückchenweise verstellen. Sie stehen auf zwei fetten Holzbalken und auf 4 schweren Steinen. Zudem bräuchte die Gerstung Beute ständig ein Dach über dem Kopf weil sie schon knapp 100 Jahre alt ist und mir durch den Regen sonst zerfällt ^^


    Die Beuten kommen dann auch in einer anderen Reihenfolge ins Haus. Die jetzt Mittlere kommt vom Bienenhaus aus gesehen nach rechts, die zwei Dadant nach links.


    Ich hab jetzt noch eine AS Behandlung mit dem Nass.Prof am laufen, dauert also noch mindestens 12 Tage bis ichs verstellen kann.

  • Bei dem Vorhaben wird es Verflug geben, wenn man es nicht im tiefsten Winter macht.

    Egal welche Reihenfolge du bisher geplant hast, stell das schwächste Volk ganz nach links aus der Bildblickrichtung. Die Zweige vorm Flugloch verringern aber verhindern nicht den Verflug. Schaden aber keinesfalls. Wichtig ist, dass am alten Platz keine Reste verbleiben. Nix zum Unterstellen oder dranhängen. Einfach nackte Wiese. Dann fliegen die Bienen zumindest in eine der drei Beuten und gehen nicht verloren.